Dell, XPS

Dell: XPS kehrt zurück, Apple im Visier

15.02.2026 - 13:32:12 | boerse-global.de

Dell reaktiviert die XPS-Marke und positioniert aktuelle Modelle gegen Apples M4-Generation. Mit überlegener Akkulaufzeit und optionalen Design-Updates plant der Hersteller eine Offensive im Premium-Notebook-Segment.

Dell startet eine umfassende Offensive: XPS kehrt zurück, Apple rückt ins Visier. Nach einem turbulenten Jahr 2025, in dem Dell den Markenauftritt mit der Bezeichnung „Dell Premium“ testen wollte, setzt der PC-Hersteller nun wieder voll auf das ikonische XPS-Label. Ab Mitte Februar posicioniert Dell die aktuellen XPS-13-Modelle gegen Apples MacBook Air M4 und deutet zugleich ein radikales Design-Update für später im Jahr an.

XPS is Back: Zurück auf der Bühne

Die neue Kampagne, offiziell unter dem Motto „XPS is Back“ gestartet, folgt auf die CES 2026 im Januar. Branchenbeobachter sehen darin den Versuch, jüngere Zielgruppen – Kreative und Studierende – stärker anzusprechen und das Durcheinander der Vorjahres-Branding-Aktionen zu glätten. Die Reaktion der Konkurrenz lasse sich nicht ignorieren: Apple könnte mit dem M4-Launch bereits neue Maßstäbe setzen.

XPS 13 vs. MacBook Air M4: Der Schlagabtausch

Dell setzt derzeit auf das vorhandene XPS 13-Portfolio (Modelle 9345/9350). In jüngsten Vergleichstests liefert das OLED-Display-Fundament des Geräts beeindrucken klare Vorteile: 13,4 Zoll, InfinityEdge-Display, 120 Hz variabler Refresh – ein Merkmal, das dem Basismodell des MacBook Air M4 fehlt (60 Hz). In Produktivitäts- und AI-lastigen Aufgaben, insbesondere bei Mehrkernleistung mit Windows 11 Copilot+, kann das XPS-Paket mit der M4-Siliziumkonfiguration mithalten.

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Leistung und Akku: Die Batterie spricht mit

Ein zentraler Trumpf der aktuellen Offensive ist die Akku-Lebensdauer. Unabhängige Tests zu Beginn dieses Jahres zeigen beim XPS 13 mit Lunar-Lake-Architektur eine Wiedergabezeit von über 23 Stunden. Das übertrifft den typischen Wert des MacBook Air M4, der bei rund 18 Stunden liegt. Diese Reichweite wird von Dell als klares Alleinstellungsmerkmal im Alltag beworben.

Zukunftsdesign und Preisziel

Laut Dell gibt es im Roadmap-Katalog ein völlig neu gestaltetes XPS 13-Modell, das später in diesem Jahr erscheinen soll. Die Herstellerangaben sprechen vom „dünnsten und leichtesten XPS aller Zeiten“ – weniger als 13 Millimeter Dicke. Zudem soll der Einstiegspreis möglichst niedrig ausfallen, um gegen Apples Preisstruktur zu punkten. Apples M4 startet derzeit bei rund 1.012 Euro (entspricht ca. 1.099 US-Dollar zum aktuellen Kurs).

Wie reagieren die Märkte darauf? Analysten erwarten, dass Dell mit dem angekündigten Design-Refresh und den Frühjahrsrabatten weitere Upgrader anziehen will, bevor Apple eine neue Generation ins Rennen schickt.

Marktkontext: Apple könnte M5 ins Spiel bringen

Der Zeitpunkt der Offensive ist strategisch gewählt: Gerüchteweise könnte Apple im Frühjahr 2026 eine M5-Generation vorstellen. Dell setzt darauf, Upgrader bereits jetzt zu überzeugen, statt auf das nächste Apple-Event zu warten. Händler berichten von deutlichen Vorzügen bei den aktuellen XPS-Modellen, während Rabatte auf die 2025er Serien Verkäufe anheizen.

Ausblick

Die Rivalität im Ultraportable-Segment bleibt hart. Dell baut mit der Rückkehr der XPS-Branding-Strategie Vertrauen auf und setzt zugleich auf ein kommendes Leichtgewicht-Design. Apple bleibt der unberechenbare Gegenspieler: Der M5 könnte die Spielregeln erneut verschieben. Für Verbraucher bedeutet das: Wer heute zugreift, könnte morgen schon vom nächsten Update profitieren – oder warten und auf Dell’s neues Flaggschiff hoffen.

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