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Dell XPS 14: Neuer Laptop korrigiert Design-Fehler der Vorgänger

18.02.2026 - 20:01:11 | boerse-global.de

Dell korrigiert das Design des XPS 14 mit physischen Tasten und stellt mit bis zu 20 Stunden Laufzeit einen neuen Akku-Rekord für Windows-Laptops auf.

Dell kehrt mit seinem neuen Spitzenmodell XPS 14 zu praktischen Bedienelementen zurück und setzt auf Rekord-Akkulaufzeit. Das Gerät markiert eine strategische Wende für den Hersteller.

Nach Jahren kontroverser Design-Experimente mit kapazitiven Touch-Leisten signalisiert das 2026er Modell eine Rückkehr zur Funktionalität. Frühe Tests zeigen: Während die futuristische Ästhetik bleibt, hat Dell Nutzerkritik ernst genommen. Der Hersteller ersetzt die berührungsempfindliche Funktionsleiste durch physische Tasten und fügt taktile Markierungen am Trackpad ein.

Kurskorrektur: Physikalische Tasten kehren zurück

Der auffälligste Wechsel betriftt die Oberfläche. Dell verzichtet auf die „Touch Bar“-ähnliche Funktionsleiste früherer XPS-Modelle. Stattdessen kommt eine Standardreihe physischer Funktionstasten zum Einsatz. Branchenbeobachter werten dies als notwendiges Zugeständnis an professionelle Arbeitsabläufe.

Auch das haptische Trackpad wurde verfeinert. Zwar bleibt es nahtlos in die Handauflage integriert, doch fein eingravierte Ränder markieren nun die aktive Fläche. Tests von Fachmedien bestätigen: Diese taktilen Linien verhindern das „Abdriften“ der Finger – ein häufiger Kritikpunkt bei den vorherigen randlosen Designs.

Trotz dieser Ergänzungen bleibt das Gehäuse portabel. Das neue Gerät wiegt je nach Konfiguration zwischen 1,36 und 1,43 Kilogramm und ist damit leichter als seine Vorgänger. Ein auffälliges „XPS“-Logo auf dem Deckel unterscheidet es von Dells Business-Modellen der Latitude-Serie.

Leistung: Intels Panther Lake feiert Premiere

Unter der Haube dient der XPS 14 als Plattform für Intels neue Core Ultra Serie 3 Prozessoren mit Codenamen „Panther Lake“. Die Tests zeigen zwei Leistungsstufen.

Die Basis-Modelle mit Core Ultra 7-355 eignen sich für allgemeine Produktivitätsaufgaben, bieten aber weniger Grafikpower. Die High-End-Konfigurationen setzen dagegen auf den Core Ultra X7-358H mit Intels neuer Arc B390 Grafik. Benchmarks zufolge schließen die 12 Xe3-Kerne die Lücke zwischen integrierter Grafik und einfachen dedizierten GPUs – ein Plus für kreative Aufgaben und leichtes Gaming.

Dieser Leistungssprung ist für Dell entscheidend im Wettbewerb mit Apples MacBook Pro. Zwar behalten Apples M5-Chips in einigen Szenarien die Führung bei der Effizienz, doch Panther Lake hat den Abstand insbesondere in x86-Umgebungen deutlich verringert.

Akkulaufzeit: Historischer Rekord für Windows-Laptops

Die überraschendste Erkenntnis der ersten Tests betrifft die Ausdauer. Das Modell mit IPS-Display und 1920 x 1200 Pixel erzielte im Standard-Batterietest über 20 Stunden und 41 Minuten Laufzeit. Dieser Wert stellt einen historischen Rekord für x86-basierte Laptops im Testportfolio dar und übertrifft sogar viele ARM-basierte Konkurrenten.

Das Geheimnis dieser Langlebigkeit liegt in der variablen Bildwiederholrate des IPS-Panels, die im statischen Zustand auf bis zu 1 Hz absinken kann, kombiniert mit den Effizienzverbesserungen der Panther-Lake-Architektur.

Käufer sollten jedoch beachten: Die Akkulaufzeit variiert stark je nach Display-Wahl. Das Premium-Modell mit Tandem-OLED-Display (2880 x 1800 Pixel) erreichte in vergleichbaren Tests nur etwa 12,5 Stunden. Dieser Wert ist für ein hochauflösendes OLED-Panel respektabel, bleibt aber hinter den 18-Stunden-Benchmarks der aktuellen MacBook Pro M5 Modelle zurück.

Display und Multimedia: Zwei Charaktere zur Wahl

Der XPS 14 2026 bietet zwei Display-Optionen, die den Charakter des Geräts prägen. Das Tandem-OLED-Panel überzeugt mit tiefen Schwarzwerten und lebendiger Farbwiedergabe – die erste Wahl für Content Creator. Das IPS-Panel positioniert sich dagegen als „Road Warrior“-Option, die perfekten Kontrast zugunsten der rekordverdächtigen Akkulaufzeit opfert.

Bei der Multimedia-Ausstattung hat Dell nachgerüstet. Die Webcam verfügt nun über einen schlankeren 8-Megapixel-Sensor, der in ersten Tests deutlich bessere Klarheit und Low-Light-Leistung als die 720p- und 1080p-Sensoren früherer Generationen bietet. Auch das Audiosystem wurde optimiert: Das Quad-Lautsprecher-Setup liefert für ein 14-Zoll-Gehäuse bemerkenswert kräftigen Sound.

Marktposition und Verfügbarkeit

Der Dell XPS 14 (2026) ist ab dieser Woche bestellbar. Der Startpreis für das Basis-Modell mit IPS-Display liegt bei 1.599,99 Euro. OLED-Konfigurationen mit Core Ultra X7-Prozessor bewegen sich bei rund 2.200 Euro – damit konkurriert Dell direkt mit dem mittleren Segment des MacBook Pro 14.

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Branchenbeobachter sehen in diesem Release eine Stabilisierung der XPS‑Marke. Indem Dell die umstrittensten Design‑Entscheidungen der Jahre 2024‑2025 korrigiert, gleichzeitig aber auf modernste Intel‑Technik setzt, richtet er den XPS 14 wieder stärker an den praktischen Bedürfnissen von Geschäftsanwendern und Kreativen aus. Die rekordverdächtige Akkulaufzeit des Basis‑Modells bietet Windows‑Nutzern erstmals eine echte Alternative zur Ausdauer‑Dominanz von Apple Silicon.

Mit dem XPS 14 auf dem Markt richtet sich der Blick nun auf das größere XPS 16 und Updates des ultraportablen XPS 13, die für später im Jahr erwartet werden. Setzt sich die „Kurskorrektur“-Philosophie in der gesamten Produktlinie fort, könnte 2026 ein Erholungsjahr für Dells Premium‑Segment werden. Analysten erwarten, dass die Panther‑Lake‑Architektur im zweiten Quartal 2026 auch in der Precision‑Workstation‑Serie Einzug hält und ähnliche Effizienzgewinne für Enterprise‑Anwender bringen könnte.

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