Delivery Hero Aktie: Quick Commerce wächst 30 Prozent im Q1
10.05.2026 - 17:48:57 | boerse-global.deDelivery Hero markiert sein 15-jähriges Bestehen mit einer grundlegenden Neuausrichtung. Das Management plant die Transformation vom reinen Essenslieferanten hin zu einer sogenannten „Everyday App“. Durch den verstärkten Einsatz von künstlicher Intelligenz und Automatisierung sollen Bestellprozesse über verschiedene Kategorien hinweg optimiert werden.
Fokus auf Quick Commerce und Profitabilität
Im Zentrum dieser Strategie steht der Bereich Quick Commerce. Dieser Sektor steuert mittlerweile 18 Prozent zum gesamten Bruttowarenwert (GMV) der Gruppe bei. Er umfasst die schnelle Lieferung von Waren des täglichen Bedarfs, die über die klassische Gastronomie hinausgehen.
Im ersten Quartal 2026 erzielte Delivery Hero hier ein Wachstum von 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der gesamte Bruttowarenwert der Gruppe stieg parallel dazu um 8,8 Prozent auf 12,5 Milliarden Euro. Damit übertraf das Unternehmen die Erwartungen der Analysten leicht.
Die Deutsche Bank Research stuft das Papier weiterhin mit „Hold“ ein. Das Kursziel von 20 Euro liegt nahe am aktuellen Marktniveau. Die Experten bewerten die Wachstumsbeschleunigung zwar als ermutigendes Signal, sehen die Priorität jedoch weiterhin in der strategischen Neuaufstellung.
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Für das Geschäftsjahr 2026 hält der Vorstand an seiner Prognose fest. Das bereinigte EBITDA soll am oberen Ende der Spanne von 910 bis 960 Millionen Euro liegen. Der freie Cashflow wird nach Unternehmensangaben deutlich über der Marke von 200 Millionen Euro erwartet.
Kapitalstruktur und technische Hürden
An der Börse spiegeln sich diese operativen Fortschritte bisher nur bedingt wider. Die Aktie beendete die Handelswoche bei 19,82 Euro. Auf Sicht von zwölf Monaten verzeichnet das Papier ein Minus von rund 22 Prozent.
Zur Stärkung der Kapitalstruktur steht in Kürze die Zulassung neuer Aktien aus einer Kapitalerhöhung zum regulierten Markt in Frankfurt an. Parallel dazu fließen dem Konzern 600 Millionen US-Dollar aus dem Verkauf des Taiwan-Geschäfts an Grab zu. Diese Mittel sind vorrangig für die Tilgung von Schulden vorgesehen.
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Charttechnisch bleibt die Lage indes anspruchsvoll. Die 200-Tage-Linie bei 21,47 Euro fungiert als massiver Widerstand, dessen Überwinden für eine nachhaltige Trendwende nötig wäre. Im Juni folgt die Hauptversammlung, bei der Technologie-Manager Roger Rabalais in den Aufsichtsrat rücken soll.
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