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DeFi Technologies Aktie: Jacob Lindberg neuer Chief Revenue Officer

17.05.2026 - 02:48:17 | boerse-global.de

DeFi Technologies erzielt Gewinn und steigert verwaltete Vermögen, doch die Aktie verliert deutlich. Analysten bleiben optimistisch.

DeFi Technologies Aktie: Jacob Lindberg neuer Chief Revenue Officer - Foto: über boerse-global.de
DeFi Technologies Aktie: Jacob Lindberg neuer Chief Revenue Officer - Foto: über boerse-global.de

DeFi Technologies liefert eigentlich Argumente für mehr Vertrauen: schwarze Zahlen, höhere verwaltete Vermögen und eine solide Liquiditätsposition. Trotzdem geriet die Aktie zum Wochenschluss deutlich unter Druck. Der Konflikt ist klar: Operativ stabilisiert sich das Geschäft, am Markt bleibt die Geduld knapp.

Am Freitag schloss die Aktie bei 0,62 Euro, ein Minus von 10,38 Prozent. Seit Jahresanfang steht damit ein Rückgang von 17,34 Prozent zu Buche. Besonders schwer wiegt der längerfristige Trend: Auf Sicht von zwölf Monaten hat der Titel mehr als vier Fünftel seines Werts verloren.

Gewinn trotz schwankender Vermögen

Im ersten Quartal 2026 erzielte DeFi Technologies einen Umsatz von 11,2 Millionen Dollar. Unter dem Strich blieb ein Nettogewinn von 4,9 Millionen Dollar. Das ist für ein Unternehmen aus dem Krypto-nahen Finanzsektor wichtig, weil die Ertragsbasis stark an Marktpreise und verwaltete Vermögen gekoppelt ist.

Die Assets under Management fielen im Quartal zunächst auf 427 Millionen Dollar, erholten sich bis April aber auf mehr als 530 Millionen Dollar. Diese Erholung stützte vor allem die Tochter Valour, die börsengehandelte Krypto-Produkte anbietet. Valour kam im Zeitraum auf Gebühreneinnahmen von 3,3 Millionen Dollar.

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Auch beim Neugeschäft zeigte sich Bewegung. Im April verbuchte das Unternehmen Nettozuflüsse von 14,6 Millionen Dollar, der zweitbeste Monatswert innerhalb des vergangenen Jahres. Stillman Digital steuerte 2,9 Millionen Dollar Umsatz bei und wuchs damit um 38 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Mehr Institutionen, mehr Struktur

DeFi Technologies richtet den Ausbau stärker auf institutionelle Produkte aus. Dazu zählen UCITS-Strukturen und Hedgefonds-Lösungen. Jacob Lindberg übernimmt dafür die Rolle des Chief Revenue Officer.

Eine weitere Personalie zielt auf Kapitalmarktkommunikation und Investor Relations. Der frühere CEO Russell Starr kehrt als strategischer Berater zurück. Seine Aufgabe liegt vor allem darin, die Kapitalmarktstrategie zu begleiten.

Die Bilanz liefert dem Management zumindest Spielraum. Barmittel, digitale Vermögenswerte und Beteiligungen summierten sich auf 156 Millionen Dollar. Davon entfielen zum Quartalsende mehr als 103 Millionen Dollar auf Cash und Stablecoins. Das Working Capital lag bei 47,3 Millionen Dollar.

Auch Sorgen um die Nasdaq-Notierung adressierte das Unternehmen. Nach Darstellung des Managements besteht aktuell kein Delisting-Risiko. Falls Anforderungen erfüllt werden müssen, stünden mehr als 180 Tage zur Verfügung.

Markt bleibt skeptisch

Der Kursrutsch fiel in ein schwaches Marktumfeld. Steigende Renditen bei US-Staatsanleihen und neue Inflationssorgen belasteten Wachstums- und Technologiewerte. Für eine Aktie mit hoher Schwankungsbreite verschärft das den Druck.

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Technisch wirkt das Bild gemischt. Der Kurs liegt mit 0,62 Euro knapp über dem 50-Tage-Durchschnitt von 0,61 Euro, aber weit unter dem 200-Tage-Durchschnitt von 1,11 Euro. Das zeigt: kurzfristig hat sich die Aktie gefangen, der übergeordnete Trend bleibt angeschlagen.

Analysten bleiben mehrheitlich konstruktiv. Das Konsensurteil lautet „Moderate Buy“, die Kursziele reichen von 1,00 kanadischen Dollar bis 2,25 Dollar. Rund 4,80 Prozent der Aktien sind leerverkauft, was auf anhaltende Skepsis eines Teils des Marktes hindeutet.

Für den Rest des Jahres steht die Kostenbasis im Mittelpunkt. Die annualisierten operativen Ausgaben lagen im ersten Quartal bei 38,7 Millionen Dollar und sollen auf 36 Millionen Dollar sinken. Parallel arbeitet DeFi Technologies an einer eigenen Verwahrplattform und verwaltet derzeit 103 gelistete Produkte. Gelingt die Kostendisziplin bei weiter steigenden Vermögen, bekommt die operative Erholung ein belastbareres Fundament.

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