Deep Purple 2026: Kommt die letzte große Deutschland-Tour?
23.02.2026 - 13:20:15 | ad-hoc-news.deDeep Purple und Ruhe? Vergiss es. Auch 2026 brodelt es wieder in den Fan-Chats: Kommt noch eine große Deutschland-Runde, vielleicht sogar die letzte ganz große Classic-Rock-Schaukel? Zwischen Tour-Ankündigungen, Festival-Slots und ewigen "Smoke on the Water"-Memes wirkt die Band so präsent wie lange nicht mehr – und genau jetzt lohnt es sich, den Überblick zu behalten.
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Die Diskussion läuft überall: Wie lange macht Ian Gillan das noch mit? Welche Städte in Deutschland sind realistisch? Und trauen sie sich 2026 noch mal an seltene Songs wie "Flight of the Rat" oder "Sometimes I Feel Like Screaming"? Wir sammeln für dich die aktuellen Infos, Fan-Spekulationen und harten Fakten rund um Deep Purple – fokussiert auf alles, was für deutsche Fans wichtig ist.
Hintergründe: Die aktuellen News im Detail
Deep Purple gehören 2026 zu den wenigen Classic-Rock-Gruppen, die noch in fast kompletter Stadien- und Hallen-Größe touren können. Die Band besteht aktuell aus Ian Gillan (Gesang), Roger Glover (Bass), Ian Paice (Drums), Don Airey (Keys) und Simon McBride an der Gitarre, der seit dem Ausstieg von Steve Morse den Saiten-Job übernommen hat. Mit dieser Besetzung haben sie 2023 und 2024 bereits eine Reihe von Europa-Dates gespielt – darunter mehrere Stops in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
In den letzten Wochen hat vor allem eins für Gesprächsstoff gesorgt: neue Tour-Listings auf der offiziellen Website und bei europäischen Promotern. Auch wenn zum Stichtag noch nicht jede einzelne deutsche Arena öffentlich bestätigt ist, lässt sich aus den bisher kommunizierten Europa-Terminen ein klares Muster lesen: Frühjahr und Frühsommer stehen ganz im Zeichen einer weiteren großen Rundreise über den Kontinent. Typisch Deep Purple heißt das: Fokus auf Metropolregionen, solide Mischung aus Indoor-Arenen und Open-Air-Locations und gerne auch traditionsreiche Spots, in denen die Band schon in den 70ern gespielt hat.
In Fan-Interviews nach den Shows 2024 erzählte Ian Gillan sinngemäß, dass Touren anstrengender geworden sind, die Band aber immer noch Spaß daran hat, vor allem in Ländern zu spielen, in denen die Fans ihnen jahrzehntelang treu geblieben sind – Deutschland wird da fast immer ausdrücklich erwähnt. Roger Glover deutete in einem Gespräch an, dass man "nicht ewig weitermachen kann", aber aktuell noch zu viel Energie da sei, um komplett aufzuhören. Genau diese Mischung aus Dankbarkeit und Endlichkeits-Bewusstsein macht die aktuelle Phase so besonders: Jeder neue Tourblock könnte einer der letzten sein.
Für deutsche Fans bedeutet das: Wer Deep Purple noch einmal in voller Show-Länge mit Arena-Sound, Lichtproduktion und großem Set erleben will, sollte 2026 extrem aufmerksam sein. Vorverkaufsstarts wurden in den letzten Zyklen häufig relativ kurzfristig kommuniziert – Newsletter, offizielle Website und seriöse Ticketanbieter sind Pflicht-Lesezeichen. Die Preise sind im Vergleich zu vielen anderen Classic-Acts zwar hoch, aber nicht völlig abgehoben: bei früheren Runden lagen Standard-Tickets häufig im Bereich von etwa 70 bis 110 Euro, je nach Stadt, Platzkategorie und Gebühren. VIP-Pakete, Early Entry und Merch-Bundles treiben den Preis dann nach oben.
Parallel dazu läuft weiter die Diskussion, ob es ein neues Studioalbum geben wird oder ob Deep Purple eher auf Live-Veröffentlichungen, Deluxe-Reissues und Archivmaterial setzen. Nach den Alben "inFinite" (2017) und "Whoosh!" (2020) hatten viele mit einem klaren Abschiedswerk gerechnet, doch die Band hält sich hier bewusst vage. In Interviews betonen sie, dass Songs live für sie zentraler seien als der Studio-Output. Für die Tour bedeutet das: Setlisten bleiben in Bewegung, Klassiker werden neu sortiert, und hin und wieder tauchen Überraschungen auf, die Hardcore-Fans ausrasten lassen.
Die Implikation für Deutschland: Egal ob Festival-Slot oder eigenes Headliner-Konzert – wer hingeht, bekommt nicht einfach eine abgespulte Oldie-Show, sondern eine Band, die auch 2026 noch an ihrer eigenen Geschichte dreht. Gerade weil niemand weiß, wie viele Jahre das noch so weitergeht, fühlt sich jeder neue Termin nach einem kleinen Zeitfenster an, das man besser nicht verpasst.
Die Setlist & Show: Was dich erwartet
Wenn du 2026 zu Deep Purple gehst, kaufst du kein Nostalgie-Buffet von der Stange, sondern einen ziemlich präzise konstruierten Abend zwischen Hardrock-Historie und Spätwerk. Die Setlists der letzten Jahre sehen auf den ersten Blick stabil aus, haben aber genügend Dynamik, um Nerds zu beschäftigen und Neulinge nicht zu überfahren.
Fast immer dabei sind natürlich die unvermeidlichen Säulen: "Highway Star" als Opener oder früher Höhepunkt, "Pictures of Home", "Lazy", "Space Truckin'" und als Schlusspunkt "Smoke on the Water", oft im Wechsel mit "Black Night" oder "Hush" im Encore-Block. Diese Songs bilden das Rückgrat der Show und sorgen dafür, dass selbst Leute, die Deep Purple nur aus Rock-Radio-Playlists kennen, komplett abgeholt werden.
Spannend wird es bei den Slots, die die Band für neuere oder seltenere Stücke reserviert. In den Tourjahren 2022–2024 tauchten immer wieder Tracks wie "Throw My Bones", "Nothing at All" oder "No Need to Shout" von den jüngeren Alben auf. Fans berichten auf Setlist-Portalen von Abenden, an denen die Band spontane Entscheidungen getroffen hat – etwa das Einschieben von "Sometimes I Feel Like Screaming" oder "When a Blind Man Cries", wenn die Stimmung im Saal passt. Gerade in Deutschland, wo viele Hardcore-Fans in den ersten Reihen stehen, zeigt sich öfters diese Flexibilität.
Die Atmosphäre bei den aktuellen Shows unterscheidet sich deutlich von den wilderen 70er/80er-Jahren: weniger Chaos, aber mehr Präzision. Ian Gillan singt bewusster, mit etwas tiefer gelegten Tonarten, dafür oft mit mehr Gefühl in den ruhigeren Passagen. Don Airey nutzt seine Solospots, um kurze Zitate einzubauen – bei deutschen Dates gerne mal ein paar Takte aus klassischer Musik oder eine Melodie, die an deutsche Volkslieder oder Fußball-Hymnen erinnert. Ian Paice liefert mit seinen über 70 Jahren immer noch ein erstaunlich agiles Schlagzeugspiel, das gerade live zeigt, wie sehr Deep Purple vom Rhythmus lebt.
Gitarrist Simon McBride hat sich in den letzten Tour-Blöcken endgültig freigespielt. Während anfangs noch viel darüber diskutiert wurde, wie er den Schatten von Ritchie Blackmore und Steve Morse ausfüllen kann, berichten Besucher inzwischen davon, dass er die Klassiker respektvoll, aber mit eigener Note interpretiert. Seine Soli in "Lazy" oder "Perfect Strangers" sind technisch sauber, aber nicht steril – und gerade jüngere Fans feiern, dass er auf Social Media aktiv ist und Einblicke ins Tourleben gibt.
Die Produktion ist 2026 nicht auf bombastische LED-Wände im Stadionrock-Overkill ausgerichtet, sondern auf klare Sicht und guten Sound. Mehrere Fanberichte betonen, dass in deutschen Hallen zuletzt erstaunlich differenzierte Mixes zu hören waren: Der Bass von Roger Glover nicht nur als Wummern, sondern klar verständlich, die Orgel-Sounds nicht matschig, und die Gitarren nicht übertrieben laut. Wer Wert auf guten Klang legt, ist hier also richtig.
Typische Setlist-Struktur eines Deep-Purple-Abends, so wie sie sich in den letzten Tourjahren gezeigt hat:
- Ein kraftvoller Einstieg mit einem schnellen Klassiker (oft "Highway Star"), um die Halle direkt hochzufahren.
- Ein Block aus 2–3 Songs aus den letzten Alben, um zu zeigen, dass die Band nicht im 70er-Museum lebt.
- Der Mid-Show-Teil mit länger ausgespielten Tracks: "Lazy", "Perfect Strangers", manchmal "Knocking at Your Back Door" oder "Uncommon Man".
- Solo-Spots von Keys und Gitarre mit Raum für Improvisation und lokalen Gags.
- Der unvermeidliche, aber trotzdem immer noch wirkende Höhepunkt mit "Smoke on the Water" plus Zugaben wie "Black Night" und "Hush".
Für deutsche Fans heißt das: Du solltest nicht erst zur letzten halben Stunde auftauchen, weil du dann genau die Parts verpasst, in denen Deep Purple am stärksten variieren. Viele der schönsten Momente – etwa emotional gesungene Balladen oder lange Instrumentalpassagen – liegen eher in der Mitte des Sets als ganz am Ende.
Das sagt das Netz:
Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten
Auf Reddit, in deutschen Facebook-Gruppen und vor allem auf TikTok läuft zurzeit eine bunte Mischung aus Hoffnungen, Theorien und lauten Ansagen. Ein zentrales Thema: Steuern wir auf eine "Farewell Tour" zu oder bleibt Deep Purple eine Art Dauerzustand, der nur langsam ausläuft? Viele Fans zitieren ältere Interviewaussagen, in denen von "The Long Goodbye" die Rede war. Andere verweisen darauf, dass die Band seit Jahren immer wieder andeutet, dass man es ruhiger angehen will – und trotzdem kommt die nächste Europatour.
Besonders aktiv ist die Spekulation rund um mögliche deutsche Städte: In Fan-Threads tauchen ständig Namen wie Berlin, Hamburg, Köln, München, Frankfurt, Stuttgart oder Nürnberg auf. Dazu kommen Wetten auf spezielle Orte, an denen Deep Purple legendäre Gigs gespielt haben – etwa Dortmund oder Hannover. Einzelne Nutzer leaken vermeintliche "Pre-Listings" aus Ticket-Systemen, die sich nicht immer als korrekt herausstellen. Trotzdem: Die Erfahrung zeigt, dass Deutschland fast nie leer ausgeht, wenn eine große Europa-Route geplant ist.
Ein anderes heißes Thema sind die Ticketpreise. Auf TikTok trendeten zuletzt kurze Clips, in denen Fans scherzhaft ihre Kontoauszüge zeigen und darüber schreiben: "Wenn du für Deep Purple bezahlst, obwohl du 'Smoke on the Water' schon 8.000 Mal gehört hast". Hinter dem Humor steckt aber ein echter Frust: Die allgemeine Preisexplosion bei Konzerten macht auch vor Deep Purple nicht halt. In Kommentarspalten wird intensiv diskutiert, ob es sich lohnt, für eine Band in diesem Alterssegment noch dreistellige Beträge auszugeben.
Spannend ist, wie differenziert die Community reagiert: Einige sagen klar, dass der Gegenwert stimmt – fast zwei Stunden Live-Musik, Top-Sound und eine Band, die sich sichtbar Mühe gibt. Andere ziehen Vergleiche zu jüngeren Acts und fragen sich, ob man nicht lieber Newcomer unterstützen sollte. Wieder andere sind kompromisslos nostalgisch und wären bereit, noch deutlich mehr zu zahlen, solange Ian Gillan & Co. überhaupt noch touren.
Auch musikalisch gibt es Fan-Theorien. Auf Reddit wird immer wieder spekuliert, ob die Band für eine mögliche Jubiläumstour (etwa rund um einen runden Geburtstag eines Albums) ganze Klassiker-Alben am Stück spielen könnte – zum Beispiel "Machine Head" komplett. Bisher hat Deep Purple solche Konzepte eher vermieden und lieber flexible Setlisten gefahren. Trotzdem halten sich die Gerüchte, dass es bei ausgewählten Shows spezielle Blöcke geben könnte, in denen ein Album im Fokus steht.
Auf Social Media kursieren außerdem Wunsch-Setlists, die teilweise sehr tief in die Diskografie gehen: "Child in Time" taucht immer wieder als dauernder Fan-Wunsch auf, obwohl klar ist, dass der Song vocally extrem fordernd ist und aus Respekt vor Gillans Stimme eher nicht zurückkehren dürfte. Andere hoffen auf Nummern wie "Burn" oder "Stormbringer" – Songs aus der Coverdale/Hughes-Ära, die aus rechtlichen und historischen Gründen schon lange nicht mehr im regulären Set auftauchen. Diese Wünsche zeigen, wie sehr die Fanbase die gesamte Geschichte der Band im Blick hat, nicht nur die Radiohits.
Ein relativ neuer Trend sind TikTok-Clips, in denen junge Musiker ihre Eltern oder Großeltern zu Deep-Purple-Konzerten begleiten und hinterher reagieren. Da geht es weniger um historische Einordnung, sondern um spontane Eindrücke: "Alter, ich dachte, das wäre so eine komplett eingerostete Boomer-Band, aber die grooven ja richtig" – solche Stimmen liest man deutlich häufiger, als man denken würde. Für die Band könnte genau diese Generationen-Mischung langfristig entscheidend sein: Wenn Gen Z/Gen Alpha merkt, dass Classic Rock live immer noch Druck machen kann, sichert das auch in den letzten Karrierejahren noch volle Hallen.
Kurz gesagt: Die Gerüchteküche rund um Deep Purple lebt von einer Mischung aus "Das könnte das letzte Mal sein" und "Vielleicht kommt da doch noch was Unerwartetes". Und genau diese Spannung hält die Diskussion heiß – vom Subreddit bis zur Insta-Story.
Alle Daten auf einen Blick
Viele Details zu 2026 stehen je nach Zeitpunkt der Ankündigungen noch unter Vorbehalt. Um dir trotzdem eine klare Übersicht zu geben, findest du hier eine strukturierte Tabelle mit typischen Infos, wie sie rund um eine Deep?Purple-Europa-Tour relevant sind. Konkrete, tagesaktuelle Termine checkst du immer am besten direkt auf der offiziellen Seite.
| Art | Region/Bezug | Beispiel / Info | Hinweis für Fans |
|---|---|---|---|
| Tourblock | Europa, inkl. Deutschland | Frühjahr/Sommer 2026 (typisch: April–Juli) | Hochphase für mögliche Arena- und Open-Air-Gigs in deutschen Städten |
| Typische deutsche Städte | Deutschland | Berlin, Hamburg, Köln, München, Frankfurt, Stuttgart, Nürnberg (u.a.) | Große Arenen & zentrale Open-Air-Locations werden bevorzugt |
| Durchschnittliche Spielzeit | Alle Tour-Stationen | ca. 100–120 Minuten | Früh da sein lohnt sich, Vorband einkalkulieren |
| Ticketpreis (Standard) | Deutschland, letzte Tourzyklen | ca. 70–110 Euro (je nach Stadt & Kategorie) | Innenraum und gute Sitzplätze eher im oberen Bereich |
| VIP/Upgrade | Ausgewählte Shows | teilweise Early Entry, Merch-Bundles, exklusive Bereiche | Deutlich teurer, begrenzte Kontingente |
| Evergreen-Songs | Setlist-Kern | "Highway Star", "Smoke on the Water", "Black Night", "Hush", "Perfect Strangers" | Sehr hohe Wahrscheinlichkeit, diese Live zu hören |
| Neuere Songs | Alben seit 2017 | z.B. "Throw My Bones", "Nothing at All" | Rotieren im Set, abhängig von Tourphase |
| Bandgründung | Historie | 1968 in England | Mehr als fünf Jahrzehnte Rock-Geschichte im Rücken |
| Ikonisches Album | Diskografie | "Machine Head" (1972) | Viele Songs daraus sind bis heute Live-Standards |
| Offizielle Tour-Infos | Online | deep-purple.com/tours | Erste Anlaufstelle für bestätigte Daten & Links zu seriösen Tickets |
Häufige Fragen zu Deep Purple
Damit du für den nächsten Stammtisch, die Zugfahrt zum Konzert oder den Kommentar unter dem nächsten TikTok-Clip bestens gewappnet bist, hier ausführlich beantwortete Fragen rund um Deep Purple – mit Fokus auf das, was 2026 für deutsche Fans wirklich zählt.
1. Kommen Deep Purple 2026 sicher nach Deutschland?
Garantien gibt es erst, wenn Termine offiziell bestätigt und im Ticketverkauf sind. Allerdings spricht sehr viel dafür, dass Deutschland auch 2026 wieder auf dem Tourplan steht. Die Band hat in den letzten Tourblöcken konsequent mehrere deutsche Städte berücksichtigt, weil der Markt hier einfach extrem stark ist. Die Hallen waren meist gut bis sehr gut gefüllt, und die Resonanz in Reviews, Social Media und Fan-Foren war durchweg positiv.
Der wahrscheinlichste Weg: Zuerst tauchen einzelne Europa-Daten auf der offiziellen Website und bei großen Festival-Line-ups auf, danach werden Schritt für Schritt weitere Termine ergänzt. Wenn du nichts verpassen willst, solltest du regelmäßig die Tourseite der Band checken, Newsletter abonnieren und auf Hinweise lokaler Veranstalter achten. Erfahrungsgemäß kommen Deutschland-Infos oft gebündelt – sprich, an einem Tag werden direkt mehrere Städte angekündigt.
2. Lohnt sich ein Deep?Purple-Konzert 2026 noch, obwohl die Band so alt ist?
Die ehrliche Antwort: Es ist eine andere Art Show als in den 70ern, aber nicht weniger spannend – nur eben auf eine andere Weise. Ian Gillan singt die hohen Screams von früher kaum noch im Original, dafür legt er mehr Wert auf Timing und Ausdruck. Gitarrist Simon McBride bringt frische Energie und moderneres Spiel, während Ian Paice und Roger Glover eine Rhythmus-Sektion liefern, die viele jüngere Bands neidisch machen dürfte.
Die meisten aktuellen Konzertberichte betonen, dass Deep Purple live extrem eingespielt wirken. Du bekommst keine Zirkusnummer, sondern fünf Musiker, die ihre Songs in- und auswendig kennen und trotzdem noch Spaß an kleinen Variationen haben. Wenn du auf Perfektion, Groove und legendäre Riffs stehst, gibt es 2026 kaum viele Alternativen aus dieser Ära, die noch in dieser Form auf Tour sind. Klar: Wenn du eine hyperaktive Bühnen-Show im Stil aktueller Pop-Acts erwartest, wirst du überrascht sein, wie ruhig sich manche Passagen anfühlen. Aber genau das hat seinen Reiz.
3. Welche Songs kann ich 2026 fast sicher live hören?
Natürlich kann sich jede Setlist kurzfristig ändern, aber anhand der letzten Jahre lässt sich ein Kernpaket definieren, das fast immer dabei ist. Dazu gehören:
- "Highway Star" – oft am Anfang, maximaler Adrenalin-Kick.
- "Smoke on the Water" – der unumgehbare Klassiker, meist gegen Ende.
- "Black Night" – häufig als Zugabe mit ausgedehntem Mitsing-Teil.
- "Perfect Strangers" – eine der Live-Perlen mit Gänsehaut-Potenzial.
- "Lazy" – mit Raum für Orgel- und Gitarrenspielereien.
- "Space Truckin'" – als energiegeladener Teil im Mittelblock.
- "Hush" – gerne als fröhlich-chaotischer Schlusspunkt.
Dazu kommen 2–4 Songs aus den jüngeren Alben wie "Whoosh!" oder "inFinite". Wenn du dich vorbereiten willst, reicht es, wenn du die großen Klassiker einmal bewusst durchhörst und dir ein, zwei aktuelle Tracks gibst. Dann bist du textfest genug, um im Refrain mitzuziehen.
4. Wie früh sollte ich für ein Deep?Purple-Konzert da sein?
Je nach Location in Deutschland öffnet der Einlass meist 1,5 bis 2 Stunden vor Showbeginn. Oft gibt es eine Vorband, die etwa 30–45 Minuten spielt. Wenn du entspannt reinkommen, Merch abchecken und eventuell einen guten Platz im Innenraum sichern willst, solltest du zum Einlassstart oder kurz danach da sein.
Bei bestuhlten Arenen ist es etwas relaxter – dein Platz ist dir sicher, aber auch hier lohnt sich frühes Kommen, weil man dann den Soundcheck-Feinschliff und das langsame Füllen der Halle miterlebt. Viele Fans berichten, dass genau dieses "Wir warten auf den ersten Akkord"-Gefühl einen großen Teil der Magie ausmacht – besonders, wenn zum Beispiel das Intro-Licht langsam runtergedimmt wird und du merkst, wie die ganze Halle kollektiv den Atem anhält.
5. Wie sieht das Publikum bei Deep Purple aus – fühle ich mich da als jüngerer Fan fehl am Platz?
Überraschend gemischt. Klar, der Kern der Fanbase ist 40+, viele haben die Band in verschiedenen Phasen ihres Lebens begleitet. Aber in den letzten Jahren ist auffällig, wie viele Leute ihre Kinder oder Enkel mitbringen. In deutschen Hallen siehst du durchaus 18?, 20?, 25?Jährige mit Bandshirts, die sonst eher auf Metal- oder Alternative-Festivals unterwegs sind.
Das Publikum ist in der Regel entspannt, respektvoll und konzentriert auf die Musik. Es gibt weniger Pogo und Handy-Lichtermeer als bei Pop-Acts, dafür mehr Nicken, Mitwippen und kollektives Mitsingen bei den großen Refrains. Als jüngerer Fan bist du eher die Ausnahme – aber eine willkommene. Und wenn du Bock hast, Riffs und Soli wirklich zu hören, ohne dauernd gepusht zu werden, ist die Stimmung perfekt.
6. Was ist der beste Weg, um an seriöse Tickets zu kommen?
Gerade bei großen Namen wie Deep Purple ist Vorsicht vor Resell-Plattformen und dubiosen Drittanbietern angesagt. Der sicherste Weg führt immer über:
- die offizielle Tour-Seite der Band,
- direkt verlinkte Partner-Ticketshops,
- Websites der lokalen Veranstalter und Hallen.
Wenn du dort keinen Link findest, aber irgendwo anders Tickets angeboten werden, lohnt sich zweimal hinsehen. Überteuerte Resale-Preise und gefälschte Karten sind leider ein Thema. Offizielle Shops bieten oft auch personalisierte Tickets oder Barcode-Systeme, die Missbrauch erschweren. Für ausverkaufte Shows gilt: lieber auf eine Zusatzshow hoffen, als blind bei Drittanbietern zuschlagen.
7. Wie ordnet man Deep Purple 2026 historisch ein – ist das noch relevant oder nur Nostalgie?
Deep Purple sind mehr als eine Nostalgie-Maschine. Ohne sie sähe die Geschichte von Hardrock und Metal anders aus – von "Smoke on the Water" über die Kombination aus klassisch inspirierter Orgel und hartem Gitarrensound bis hin zur Art, wie sie Live-Improvisationen auf Rockbühnen etabliert haben. Ihre DNA findest du in unzähligen Bands, die heute Festival-Headliner sind.
2026 ist ihre Relevanz zweigleisig: Historisch sind sie längst Legende, keine Frage. Aber live bringen sie diese Geschichte immer noch in die Gegenwart. Sie zeigen einer Generation, die Musik oft nur über Streams konsumiert, wie sehr echte, gerade gespielte Instrumente einen Raum verändern können. Und sie liefern all denen, die seit Jahrzehnten dabei sind, einen emotionalen Abschluss – oder zumindest die Chance darauf.
Ob du die Band also aus Bildungsgründen sehen willst, weil deine Eltern dich mitgeschleppt haben oder weil du wirklich auf diese Riffs stehst: Deep Purple 2026 zu erleben, bedeutet, ein Kapitel Musikgeschichte live mitzuschreiben, solange das noch möglich ist.
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