Deep Care gewinnt CES Award mit Schreibtisch-Stresscoach
16.01.2026 - 11:45:12Ein deutsches Startup revolutioniert den Umgang mit Stress am Arbeitsplatz. Das Ludwigsburger Unternehmen Deep Care erhielt auf der CES 2026 in Las Vegas den Innovationspreis für seinen „Isa Resilience Coach“. Das Gerät erkennt Überlastung in Echtzeit – und greift direkt ein.
Isa: Der Coach für den Schreibtisch
Anders als Wearables sitzt „Isa“ direkt auf dem Schreibtisch. Sensoren messen unbemerkt Atemfrequenz, Mikrobewegungen und Haltung. Eine lokale KI wertet die Daten aus, ohne Cloud oder Kamera. Erkennt das System Stress, gibt es sanfte Impulse: Es erinnert an eine kurze Atemübung oder eine bessere Sitzposition.
Ziel ist die Prävention. „Isa“ soll helfen, im produktiven Flow zu bleiben, bevor ein Burnout droht. Forschungspartner wie das Fraunhofer IGD lieferten die wissenschaftliche Basis für diese KI-gestützten Interventionen.
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CES-Trend: Biofeedback wird unsichtbar
Die Messe zeigte einen klaren Trend: weg vom puren Messen, hin zur aktiven Regulation. Der Fokus liegt auf haptischem, unauffälligem Feedback.
- Das britische Unternehmen Sensate stellte ein Gerät zur Vagusnerv-Stimulation vor. Über Infraschall am Brustbein soll es innerhalb von Minuten beruhigen.
- Für die Frauengesundheit sorgte der Petal Health Tracker für Aufsehen. Der diskrete BH-Sensor misst präzise die Herzratenvariabilität (HRV) und liefert so genauere Stressdaten als viele Smartwatches.
Neurofeedback für zu Hause
Auch abseits der CES tut sich etwas. Der deutsche Hersteller Mindfield Biosystems bringt mit dem „eSense EEGenius“ klinisches Neurofeedback nach Hause. Nutzer können so ihre Konzentration oder Entspannung spielerisch trainieren – etwa indem sie in einer App ein Flugzeug nur durch fokussierte Gedanken steuern.
Ergänzt wird dies durch digitale Therapeutika. Das Hamburger Unternehmen Sympatient setzt mit seiner „Invirto“-Therapie weiter auf Virtual Reality (VR), um Angststörungen in einer sicheren, virtuellen Umgebung zu behandeln.
Vom Selbst-Tracking zur Rundum-Sorge
Der Markt für Mental-Health-Tech durchläuft 2026 eine Reifung. Analysten sehen einen Paradigmenwechsel:
- Prävention vor Reaktion: Technik greift ein, bevor Stress toxisch wird.
- Datenschutz als Feature: Lokale Datenverarbeitung wird zum Verkaufsargument.
- Integration statt Extra-Aufgabe: Geräte funktionieren immer passiver im Hintergrund.
Für Unternehmen wird die Investition in solche Technologien wirtschaftlich relevant. In Zeiten des Fachkräftemangels ist der Erhalt der mentalen Leistungsfähigkeit ein klarer Wettbewerbsvorteil.
Die Auszeichnung für Deep Care könnte nur der Anfang sein. Experten erwarten, dass Krankenkassen ihr Angebot an erstattungsfähigen digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA) weiter ausbauen. Die Grenze zwischen Wellness-Gadget und Medizinprodukt verschwimmt.
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