DAX, Notenbanken

DAX: Zwischen Notenbanken und Ölpreisschock

28.04.2026 - 19:23:26 | boerse-global.de

Der DAX startet verhalten in die Woche. Steigende Ölpreise durch die Hormus-Krise und Zweifel an KI-Investitionen drücken auf die Stimmung vor wichtigen Notenbanktreffen.

DAX: Zwischen Notenbanken und Ölpreisschock - Foto: über boerse-global.de
DAX: Zwischen Notenbanken und Ölpreisschock - Foto: über boerse-global.de

Der deutsche Leitindex startet kaum verändert in den Dienstag — doch hinter der ruhigen Oberfläche brodelt es gewaltig. Stockende Gespräche zwischen Washington und Teheran über die Straße von Hormus treiben den Ölpreis weiter nach oben, Brent nähert sich zeitweise der Marke von 110 Dollar. Das zieht an den Nerven der Anleger.

Hormus-Blockade hält Märkte in Atem

Die Meeresstraße von Hormus bleibt der entscheidende Unsicherheitsfaktor. Trotz eines neuen iranischen Angebots, die Blockade unter Bedingungen zu beenden, kommen die Verhandlungen nicht vom Fleck. Solange die Passage für den globalen Öltransport gesperrt bleibt, nähren steigende Energiepreise die Inflationssorgen — und damit auch die Frage, wie lange Notenbanken ihre abwartende Haltung noch durchhalten können.

In Japan hat die Zentralbank ihren Leitzins heute zwar unverändert gelassen, sendete aber mit drei Gegenstimmen für eine restriktivere Geldpolitik ein deutliches Signal. Der Nikkei quittierte das mit einem Minus von über einem Prozent. Am Mittwoch folgt die US-Notenbank Fed, am Donnerstag dann EZB und Bank of England. Anleger suchen dabei vor allem nach Hinweisen, ob Zinserhöhungen für die nächsten Sitzungen in den Raum gestellt werden.

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KI-Skepsis als zusätzlicher Gegenwind

Als wäre das nicht genug, macht auch die KI-Euphorie dieser Tage eine Pause. Berichte über verfehlte Umsatz- und Nutzerziele bei OpenAI schüren Zweifel daran, ob die milliardenschweren Investitionen in Rechenzentren tatsächlich rentabel sind. Das dürfte auch bei europäischen Technologiewerten auf die Stimmung drücken.

Technisch bewegt sich der DAX in einer engen Spanne zwischen rund 23.950 und 24.250 Punkten — weit entfernt vom Allzeithoch bei 25.507 Punkten, das der Index am 13. Januar markiert hatte. Das lange Wochenende durch den Feiertag am Freitag dürfte die Risikobereitschaft zusätzlich dämpfen: Positionen werden klein gehalten, bevor die Märkte in die Pause gehen.

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