DAX, Widerstand

DAX: Widerstand bleibt hartnäckig

27.02.2026 - 00:21:27 | boerse-global.de

Der deutsche Leitindex setzt seine positive Serie fort, scheitert jedoch erneut an der entscheidenden Marke von 25.300 Punkten. Die Stimmung wird von Unsicherheit und schwachem Eurozonen-Sentiment gedämpft.

Der deutsche Leitindex beendete den Donnerstag mit einem Plus von 0,45 Prozent bei 25.289 Punkten. Damit setzt sich die positive Serie der vergangenen Tage fort – doch die entscheidende Hürde bei 25.300 Punkten bleibt unüberwindbar. Seit Mitte Februar scheitert der DAX immer wieder an dieser Marke.

Die Unsicherheit am Markt ist spürbar. Während die Anleger auf die Quartalszahlen von Nvidia blickten, die am Vorabend nach US-Börsenschluss vorgelegt wurden, dominierte Nervosität das Geschehen. Trotz beeindruckender Nvidia-Zahlen gerieten die Aktien des Chipgiganten in New York unter Gewinnmitnahmen. Die technologielastige Nasdaq büßte 1,4 Prozent ein.

SAP als Stütze, Heidelberg Materials bricht ein

Die größte Stütze im DAX war SAP. Die Aktie des Softwarekonzerns kletterte um 3,3 Prozent nach oben und profitierte von der Erholung amerikanischer Softwarewerte. Salesforce und Snowflake legten in New York zu, nachdem die Sorgen vor einer Bedrohung durch Künstliche Intelligenz vorübergehend in den Hintergrund rückten.

Am anderen Ende des Spektrums stand Heidelberg Materials mit einem Verlust von 4,95 Prozent. Der Baustoffkonzern litt unter der anhaltenden Debatte über das europäische Emissionshandelssystem. Italien drängt offenbar auf dessen Aussetzung, um energieintensive Unternehmen zu entlasten.

Die Deutsche Telekom verlor 2,23 Prozent nach Vorlage ihres Jahresberichts. Munich Re gab nach übertroffenen Gewinnzielen – trotz der verheerenden Waldbrände in Los Angeles – um 0,7 Prozent nach, da die Zahlen hinter den Analystenerwartungen zurückblieben.

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Eurozone dämpft die Stimmung

Die Rahmenbedingungen bleiben herausfordernd. Das Wirtschaftsvertrauen in der Eurozone schwächte sich im Februar unerwartet ab. Der Sentimentindex fiel auf 98,3 Punkte, während Ökonomen mit einem Anstieg auf 99,8 Punkte gerechnet hatten. Verantwortlich war vor allem ein deutlicher Rückgang im Dienstleistungssektor.

Hinzu kommt die Unsicherheit über die US-Handelspolitik und geopolitische Risiken. In Genf laufen aktuell die dritten Verhandlungsrunden zwischen Iran und den USA über das Atomabkommen – ein letzter Versuch, eine Eskalation zu verhindern.

Der DAX muss nun zeigen, ob er die Kraft für einen nachhaltigen Ausbruch über 25.300 Punkte hat. Gelingt dies nicht, könnte eine Korrektur drohen.

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