DAX: Widerstände bremsen weiter
28.02.2026 - 08:55:26 | boerse-global.deDer deutsche Leitindex kämpft seit Tagen mit einer hartnäckigen Hürde bei 25.300 Punkten. Auch am Freitag, dem 27. Februar 2026, scheiterte der Versuch, diesen Widerstand nachhaltig zu durchbrechen. Dabei lief der Handel in Frankfurt deutlich stabiler als in New York, wo der Dow Jones zeitgleich über ein Prozent einbüßte.
Europa im Fokus der Anleger
Der DAX beendete den Freitag nahezu unverändert bei 25.284 Punkten – ein Minus von nur 0,02 Prozent. Morgens war das Barometer noch bis auf 100 Punkte an das Januar-Rekordhoch von 25.507 Zählern herangerückt, doch die entscheidende Marke erwies sich erneut als zu stark. "Anleger entdecken neuerdings europäische Aktien wieder", kommentierte Robert Halver von der Baader Bank die relative Stärke des DAX gegenüber den US-Börsen.
Die UBS senkte derweil ihre Einschätzung für amerikanische Aktien auf "Benchmark" – ein Signal, das die Verschiebung der Anlegergunst unterstreicht. Für den gesamten Februar steht trotz der Seitwärtsbewegung ein Plus von drei Prozent zu Buche. CMC-Markets-Experte Andreas Lipkow nannte das angesichts der geopolitischen Spannungen zwischen Iran und USA "mehr als sehenswert".
Telekom-Titel glänzen im Februar
Ein Blick auf die Monatsperformance zeigt ein gespaltenes Bild. Während Deutsche Telekom mit einem Kurssprung von 25,1 Prozent den Februar dominierte, landeten Heidelberg Materials mit minus 19,4 Prozent auf dem letzten Platz. Die Telekom profitierte von Konsolidierungsfantasie im Sektor – Gerüchte über eine mögliche Übernahme von 1&1 durch Telefonica sorgten für Bewegung.
Scout24 erholte sich am Freitag um 4,7 Prozent, nachdem der britische Wettbewerber Rightmove KI als Chance statt Bedrohung bezeichnete. BASF hingegen enttäuschte mit vorsichtigem Ausblick und verlor 1,9 Prozent. Der Chemiekonzern bleibt bei den Gewinnzielen für 2026 zurückhaltend.
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Technische Hürde bleibt bestehen
Die Markttechnik spricht laut Lipkow grundsätzlich für einen Anstieg bis 25.500 Punkte. Doch die Unsicherheiten bremsen: Anstehende US-Konjunkturdaten, mögliche Trump-Zölle und die Eskalationsgefahr im Nahen Osten halten Investoren zurück. Der Iran kündigte zwar weitere Verhandlungen für kommende Woche in Wien an, ob diese aber stattfinden, bleibt offen.
Solange der DAX die 25.300er-Marke nicht nachhaltig überwinden kann, dürfte die Seitwärtsphase anhalten. Das aktuelle Niveau liegt nur rund 200 Punkte unter dem Allzeithoch – doch diese letzten Meter erweisen sich als zäh.
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