DAX: Rücksetzer nach Befreiungsschlag
19.02.2026 - 10:57:21 | boerse-global.deNach dem krtigen Anstieg am Mittwoch zeigt sich der DAX am Donnerstag von seiner schwächeren Seite. Zum Handelsstart verlor das Börsenbarometer 0,32 Prozent auf 25.198 Punkte und rutschte im weiteren Verlauf deutlicher ins Minus. In der ersten Handelsstunde weiteten sich die Verluste auf 0,48 Prozent aus, der Index notierte bei 25.157 Zählern.
Tags zuvor hatte der DAX mit einem Tageshoch von 25.315 Punkten den höchsten Stand seit Mitte Januar 2026 erreicht. Damit rückte das Allzeithoch aus diesem Jahr wieder in greifbare Nähe. Am 13. Januar hatte der Index bei 25.507,79 Punkten ein Rekordhoch markiert und damit erstmals in seiner Geschichte die Schwelle von 25.500 Punkten überschritten.
Belastend wirkte vor allem das Protokoll der US-Notenbanksitzung von Ende Januar. Die Federal Reserve betonte darin die Risiken einer anhaltend hohen Inflation. Die Erwartungen an eine baldige Zinssenkung durch die Fed waren zuletzt ohnehin weiter nach hinten gerückt. Die wichtigsten US-Indizes hatten sich am Mittwoch zwar erholt, konnten ihr Niveau zum europäischen Handelsschluss jedoch nicht vollständig behaupten.
Zudem belasteten geopolitische Spannungen die Stimmung. Berichte über mögliche US-Militärschläge gegen Iran noch an diesem Wochenende sorgten für zusätzliche Verunsicherung. Auch die Nachricht, dass die US-vermittelten Genfer Gespräche ohne Durchbruch endeten, während Russland eigenen Angaben zufolge 113 ukrainische Drohnen zerstörte, trübte die Anlegerstimmung.
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Einzelwerte unter Druck
Im DAX zählten die Aktien von Airbus zu den größten Verlierern. Die Papiere des Flugzeugbauers rutschten um mehr als 5 Prozent ab. Marktteilnehmer bemängelten den schwachen Ausblick, der zwar konservativ sei, aber deutlich unter den Erwartungen liege. Das Unternehmen verwies auf Verzögerungen bei Triebwerkslieferungen für seine A320-Jets, die Pläne zur Produktionssteigerung behinderten.
Vonovia dagegen gehörte mit einem Plus von 1,8 Prozent zu den Gewinnern. Eine Hochstufung durch Morgan Stanley gab den Aktien des Immobilienkonzerns Auftrieb. Erst ein Rückfall unter 25.000 Punkte würde die Perspektive auf neue Höchststände laut Experten vorerst wieder trüben.
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