DAX, Richtungssuche

DAX: Richtungssuche mit Ölpreisbremse

10.04.2026 - 18:40:22 | boerse-global.de

Der deutsche Leitindex verharrt nahe 23.900 Punkten, während steigende Rohölpreise und höhere Inflationsdaten die Stimmung belasten. Die Märkte warten auf US-Daten.

DAX: Richtungssuche mit Ölpreisbremse - Foto: über boerse-global.de

Der DAX tritt am Freitag auf der Stelle. Nach dem gestrigen Tageshoch von rund 24.015 Punkten, das sofort wieder abverkauft wurde, ging der Index bei 23.902 Punkten aus dem Handel — ein weiterer negativer Abschluss. Zum Freitagsstart notiert der Leitindex bei etwa 23.845 Punkten.

Der Ölpreis bleibt dabei das zentrale Hemmnis. Brent kletterte am Morgen auf knapp 97,55 Dollar je Barrel — ein Plus von 1,7 Prozent gegenüber dem Vortag. Marktanalysten machen unmissverständlich klar: Solange Rohöl über der 100-Dollar-Marke notiert, bleibt die Lage für die deutsche Industrie und Logistik angespannt. Besonders energieintensive Branchen spüren den anhaltenden Druck.

Inflation zieht an, US-Daten werden erwartet

Die deutschen Verbraucherpreise stiegen im März auf 2,7 Prozent im Jahresvergleich — der höchste Wert seit Januar 2024. Haupttreiber: gestiegene Energiepreise infolge des Iran-Kriegs. Die EU-harmonisierte Rate liegt bei 2,8 Prozent, im Rahmen der Erwartungen, aber ein deutlicher Sprung gegenüber den 2,0 Prozent im Februar.

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Nun richtet sich der Blick nach Washington. Die US-Inflationsdaten für März stehen heute noch auf der Agenda und könnten die Stimmung an den europäischen Börsen noch einmal drehen. Hinzu kommen die Quartalszahlen von TSMC, die laut Marktbeobachtern erneut sehr positiv ausgefallen sind — ein potenzieller Impuls für europäische Halbleiterwerte.

Waffenruhe-Hoffnung als fragile Stütze

Etwas Rückenwind liefert die geopolitische Nachrichtenlage: Berichte über einen möglichen Waffenstillstand im Nahen Osten und geplante US-Iran-Gespräche am Wochenende haben die Stimmung leicht aufgehellt. Asiatische Märkte schlossen überwiegend im Plus, und auch europäische Börsen starteten mit zögerlichem Optimismus.

Der Stoxx 600 legte 0,4 Prozent zu. Der DAX hingegen bewegt sich kaum vom Fleck — und das aus gutem Grund. Technisch bleibt der Index unter der SMA50 und dem 23,6-Prozent-Retracement. Die Zone um 23.894 Punkte gilt als kurzfristig richtungsweisend: Ein nachhaltiger Ausbruch nach oben fehlt bisher. Solange der Ölpreis keine deutliche Entspannung zeigt, dürften auch Geopolitik-Hoffnungen nur begrenzt tragen.

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