DAX, Ruhe

DAX: Ölpreis lässt keine Ruhe

27.03.2026 - 21:25:19 | boerse-global.de

Der DAX bleibt trotz verlängerter Iran-Frist in einer engen Handelsspanne gefangen. Der Ölpreis über 100 Dollar hält Inflationsängste wach und verhindert eine nachhaltige Erholung.

DAX: Ölpreis lässt keine Ruhe - Foto: über boerse-global.de
DAX: Ölpreis lässt keine Ruhe - Foto: über boerse-global.de

Der Wochenausklang am deutschen Aktienmarkt steht ganz im Zeichen eines zähen Konflikts, der sich partout nicht lösen will. Trumps erneute Verlängerung des Iran-Ultimatums bis zum 6. April sorgt zwar für einen Hauch Erleichterung — doch die Märkte lassen sich davon kaum täuschen.

Der DAX startete am Freitag bei rund 22.600 Punkten und damit praktisch unverändert gegenüber dem Vortagesschluss von 22.618 Punkten. Ein freundlicher Handelsbeginn, wie zunächst erhofft, blieb aus. Grund dafür ist der Ölpreis, der trotz zwischenzeitlicher Entspannung mit rund 107 bis 109 Dollar je Barrel weit oberhalb der 100-Dollar-Marke verharrt.

Aufschub ist keine Lösung

Ein Marktbeobachter fasste die Stimmung treffend zusammen: Die Fristverlängerung fühle sich weniger wie ein Durchbruch an, eher wie das Verschieben eines ungelösten Problems in die Zukunft. Genau das spiegeln die Kurse wider.

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Erschwerend kommt hinzu, dass die Nachrichtenlage widersprüchlich bleibt. Trump berichtet von "sehr guten" Gesprächen und verweist auf Pakistan als Vermittler — Teheran hingegen dementiert jegliche Verhandlungen. Die Straße von Hormus, durch die rund ein Fünftel des weltweiten Öls transportiert wird, bleibt faktisch gesperrt. Solange das so ist, bleiben Inflations- und Konjunktursorgen das bestimmende Thema — mit direkten Konsequenzen für die Zinsperspektiven und damit für Aktien.

Extreme Angst, aber keine Erholung in Sicht

Das Bild aus der Vorwoche sitzt noch tief: Am Montag hatte der DAX intraday spektakuläre 1.300 Punkte geschwankt — vom Kriegstief bei knapp unter 21.863 Punkten bis hinauf auf 23.178 Punkte. Seitdem bewegen sich sowohl der Index als auch der Ölpreis innerhalb eben dieser Wochenspanne.

Der Fear-and-Greed-Index notiert bei 18 und signalisiert extreme Angst am Markt. Das könnte rein technisch eine Gegenbewegung begünstigen. Allerdings bleibt die Marktbreite schwach: Am Donnerstag schlossen lediglich zehn der 40 DAX-Werte im Plus. Für ein klares Aufwärtssignal bräuchte es ein nachhaltiges Überschreiten der 23.000-Punkte-Marke. Das Allzeithoch vom 13. Januar 2026 bei 25.507 Punkten wirkt derzeit wie eine ferne Erinnerung.

Vor dem Wochenende hält sich die Kaufbereitschaft in deutschen Aktien erkennbar in Grenzen. Einzig die US-Konsumklimadaten der Universität Michigan könnten noch einen Impuls setzen — doch solange der Ölpreis nicht nachgibt, dürfte der DAX in seiner engen Spanne zwischen 22.500 und 22.900 Punkten gefangen bleiben.

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