DAX: Öl regiert die Märkte
15.03.2026 - 02:02:48 | boerse-global.deEine turbulente Woche liegt hinter den Finanzmärkten — und der Auslöser war wenig überraschend: der Iran-Konflikt. Die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten haben die Ölpreise zeitweise auf rund 120 Dollar je Barrel getrieben und dabei die globalen Aktienmärkte deutlich unter Druck gesetzt.
Der DAX eröffnete die Woche bei etwa 23.400 Punkten nervös, erholte sich bis Dienstag kurzzeitig auf über 24.000 Punkte — und gab danach wieder nach. Zur Wochenmitte drückten Gewinnmitnahmen den Index auf rund 23.600 Punkte. Am Freitagabend notierte der XDAX nachbörslich bei 23.380 Punkten, ein weiteres kleines Minus von 0,3 Prozent gegenüber dem Xetra-Schluss.
Ölpreis als zentraler Taktgeber
Die Schließung der Straße von Hormus traf die Märkte hart. Energieintensive Branchen litten besonders, während Titel aus dem Energieerzeugersektor zulegen konnten. Dieses Muster zog sich durch die gesamte Woche.
Auch an der Wall Street blieb der Ölpreis das beherrschende Thema. Nasdaq, S&P 500 und Dow Jones markierten allesamt neue Dreimonatstiefstwerte. Auf Wochensicht verlor der Dow Jones rund 2,0 Prozent, der S&P 500 büßte 1,6 Prozent ein, der Nasdaq 1,3 Prozent.
Dabei war die Volatilität bemerkenswert: Am Freitag eröffneten US-Aktien zunächst fester, als der Ölpreis kurzzeitig um fast 4 Prozent zurückfiel — nur um sich wenig später wieder stark zu erholen und die Aktienmärkte erneut ins Minus zu reißen.
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Bodenbildung in Sicht?
Nach einem Rückgang von rund 10 Prozent in nur zweieinhalb Handelstagen gilt die Zone um 23.000 Punkte als erste Orientierungsmarke für eine mögliche Stabilisierung. Zwei größere Kurslücken im Chart deuten auf anhaltende Schwankungen hin, bevor sich eine tragfähige Basis ausbilden kann.
Auf der Unternehmensseite lieferten die deutschen Automobilwerte ein gemischtes Bild: BMW enttäuschte trotz Dividendenerhöhung mit einem verhaltenen Ausblick für 2026, Volkswagen kämpft weiter mit den Lasten seiner Restrukturierung, und Porsche stand einem Gewinnrückgang gegenüber. Lichtblick der Woche war Zalando, dessen Aktie nach starken Quartalszahlen und einem angekündigten Aktienrückkaufprogramm zeitweise um mehr als 10 Prozent zulegte.
In der kommenden Woche dürfte das Marktgeschehen weiterhin stark von der Entwicklung im Nahen Osten abhängen. Zusätzlich rückt die nächste Zinsentscheidung der US-Notenbank in den Fokus — eine Änderung der Geldpolitik gilt zwar als unwahrscheinlich, doch die Projektionen der Fed-Mitglieder für den weiteren Kurs könnten neue Impulse setzen.
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