DAX: Iran-Konflikt hält Märkte in Atem
27.03.2026 - 11:33:15 | boerse-global.deDie Woche war alles andere als ruhig. Der Iran-Konflikt dominiert das Marktgeschehen – und ein Ende der Volatilität ist vorerst nicht in Sicht. Zum Wochenausklang zeigt der DAX allerdings zaghafte Erholungszeichen.
Dramatische Handelswoche mit 1.300-Punkte-Spanne
Den Ton für die gesamte Woche setzte der Montag. Innerhalb eines einzigen Handelstages schwankte der DAX um spektakuläre 1.300 Punkte – von einem Kriegstief bei 21.863 Punkten bis zu einer kurzfristigen Erholung auf 23.178 Punkte. Auslöser waren widersprüchliche Meldungen rund um die Straße von Hormus, die der Iran faktisch geschlossen hat. Der Ölpreis – derzeit der wichtigste Gradmesser für Inflations- und Konjunkturängste – bewegte sich die gesamte Woche über in exakt dieser Spanne.
Am Donnerstag folgte der nächste Dämpfer. Der Leitindex schloss mit einem Minus von 1,5 Prozent bei 22.612 Punkten. Siemens Energy belegte dabei erneut den letzten Platz im Index.
Trumps Ultimatum und die Ölpreis-Frage
US-Präsident Trump hat sein Angriffs-Ultimatum gegenüber dem Iran verlängert – bis zum 7. April um 2.00 Uhr deutscher Zeit sollen keine iranischen Kraftwerke attackiert werden. Als Begründung nannte er "sehr gute" Gespräche, die der Iran jedoch mehrfach dementiert hat. Pakistan bestätigte lediglich seine Vermittlerrolle.
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Brent-Öl kostet aktuell rund 107 Dollar je Barrel – deutlich über der psychologisch wichtigen Marke von 100 Dollar. Das belastet die Stimmung, auch wenn der Preis heute Morgen leicht nachgibt. Reicht das aus, um dem Markt etwas Luft zu verschaffen?
Die frühen Signale deuten zumindest auf eine Stabilisierung hin. Der DAX-Future notiert am Freitagmorgen rund 140 Punkte fester bei 22.911 Punkten, der Broker IG taxiert den Leitindex zur Eröffnung rund 0,7 Prozent höher auf 22.777 Punkte.
Wochenausklang mit vorsichtigem Optimismus
An der Wall Street zeigte sich zuletzt ein ähnliches Muster: starke Eröffnungsbewegungen, gefolgt von schnellen Kehrtwenden, sobald neue Iran-Meldungen eintrafen. Nasdaq und Dow Jones schwankten täglich kräftig – ein klares Zeichen dafür, wie angespannt die Marktteilnehmer auf neue Nachrichten aus dem Krisengebiet reagieren.
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Solange der Ölpreis erhöht bleibt und Trumps Verhandlungen mit dem Iran keine greifbaren Ergebnisse liefern, dürfte die Handelsspanne vom Montag der Referenzrahmen für den DAX bleiben. Die Bullen brauchen einen nachhaltigen Rückgang des Ölpreises – oder ein klares diplomatisches Signal.
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