Darktrace / SECURE AI™: Neue Waffe gegen KI-Risiken
04.02.2026 - 03:13:12KI-Sicherheitsexperte Darktrace stellt eine Lösung vor, die das Verhalten von KI-Systemen im Unternehmen überwacht und kontrolliert. Die Ankündigung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die unkontrollierte Verbreitung von KI-Tools in Firmennetzen neue Bedrohungen für Datenschutz und Compliance schafft.
Die Lösung Darktrace / SECURE AI™ nutzt die verhaltensbasierte KI-Technologie des Unternehmens, um das Tun von KI-Agenten zu durchleuchten. Sie versteht, wie diese Systeme mit Mitarbeitern interagieren, auf welche Daten sie zugreifen und wie sie sich entwickeln. Das Ziel: Unternehmen endlich die nötige Transparenz und Kontrolle geben, um KI sicher einzusetzen. Sicherheitsteams können eingreifen, wenn eine KI anomales Verhalten zeigt, von ihrer Aufgabe abweicht oder gegen interne Richtlinien verstößt.
Eine besorgniserregende Sicherheitslücke
Die Einführung ist eine direkte Antwort auf eine wachsende Gefahr. Laut Darktraces eigenem „State of AI Cybersecurity Report 2026“ haben 76 Prozent der befragten 1.500 Cybersicherheitsexperten große Bedenken wegen der Risiken durch firmeninterne KI. Besonders die Führungsebene ist alarmiert.
Ein paradoxes Bild zeichnet der Bericht: Während fast alle Befragten (96 %) bestätigen, dass KI ihre eigene Sicherheitsarbeit beschleunigt, fühlt sich fast die Hälfte unvorbereitet gegen KI-gestützte Angriffe. Schon heute spüren 73 Prozent signifikante Auswirkungen solcher Bedrohungen. Die größten Ängste gelten der Offenlegung sensibler Daten (61 %), Datenschutzverstößen (56 %) und dem Missbrauch der KI-Werkzeuge selbst (51 %). Darktrace-Daten untermauern das Risiko: In fünf Monaten wurden monatlich im Schnitt 4.700 Dokumentenseiten anomal in generative KI-Dienste hochgeladen.
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Die alte Methode versagt bei der neuen Technologie
Herkömmliche Sicherheitssysteme, die auf festen Regeln basieren, kommen mit der dynamischen, sprachgesteuerten Natur moderner KI nicht mehr zurecht. Darktrace setzt daher auf seinen bewährten Ansatz der selbstlernenden KI. Statt nach bekannten Mustern zu suchen, lernt die Technologie, was für jeden Nutzer, jedes Gerät und jedes System – inklusive der KI-Agenten – im Netzwerk „normal“ ist.
Darktrace / SECURE AI™ wendet dieses Prinzip nun auf die KI-Systeme selbst an. Die Lösung zeigt Sicherheitsteams auf, wo im Unternehmen überhaupt KI läuft, worauf sie zugreift und wie sie sich verhält. Das betrifft eingebaute KI in SaaS-Anwendungen, Agenten in Cloud-Umgebungen wie AWS oder Azure und sogar die heimliche Nutzung nicht genehmigter „Schatten-KI“ durch Mitarbeiter. Weicht ein Agent von der Norm ab – greift er etwa unerlaubt auf Kundendatenbanken zu –, kann die Lösung den Prozess stoppen.
Die gefährliche Lücke zwischen Einführung und Kontrolle
Oft überholt die rasante Adoption von KI-Tools in Unternehmen die Fähigkeiten der IT- und Sicherheitsabteilungen, angemessene Richtlinien zu etablieren. Diese „Readiness Gap“ schafft einen blinden Fleck: Firmen wissen schlichtweg nicht mehr, was ihre KI-Systeme tun. Autonome Agenten, die direkt auf Geschäftsdaten zugreifen, werden so zu einer neuen Form des Insider-Risikos – ohne menschlichen Kontext oder Rechenschaft.
Hier setzt die neue Lösung an. Sie soll die Lücke schließen, indem sie Transparenz und Kontrolle über den gesamten KI-Lebenszyklus herstellt. Von der Vermeidung von Datenlecks über die Einhaltung der DSGVO bis hin zur Erkennung von Modellverzerrungen: Mit Echtzeit-Einblicken und Interventionsmöglichkeiten können Firmen die Vorteile der KI nutzen, ohne die Kontrolle zu verlieren.
KI-Sicherheit wird zur Grundvoraussetzung
Die Entwicklung geht weg von simplen Chatbots hin zu komplexen, agentenbasierten Systemen, die eigenständig im Netzwerk handeln. Für 2026 wird erwartet, dass die Absicherung von KI untrennbar mit der Absicherung des gesamten Geschäfts verbunden sein wird. Unternehmen, die jetzt proaktiv handeln, um den Einsatz und das Verhalten ihrer KI zu verstehen, sind klar im Vorteil.
Lösungen wie Darktrace / SECURE AI™ sind ein entscheidender Schritt, um Governance-Rahmen zu etablieren. Sie stellen sicher, dass KI transparent, sicher und im Sinne der Geschäftsziele arbeitet. Die Fähigkeit, die KI selbst zu sichern, wird zur fundamentalen Voraussetzung für digitale Souveränität.
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