DAOstack: Gründer von Backed Finance unter Verdacht
01.05.2026 - 06:21:06 | boerse-global.de30 Millionen US-Dollar sammelte DAOstack im Jahr 2018 ein. Das Ziel: Die Revolution kollektiver Entscheidungen. Heute dient das Projekt eher als Mahnmal für die Risiken im Sektor der dezentralen autonomen Organisationen (DAOs). Schwere Vorwürfe gegen das ehemalige Team rücken die Geschichte nun wieder in das Blickfeld der Anleger.
Pioniergeist und technischer Anspruch
Das israelische Entwicklerteam hinter DAOstack versprach ein Betriebssystem für kollektive Intelligenz. Es ging um Governance auf der Ethereum-Blockchain. Das Kernstück bildete der „Holographic Consensus“ — ein Mechanismus, der Reputations-Voting mit Prognosemärkten kombinierte.
In der Hochphase zwischen 2019 und 2020 nutzten rund 9.000 Anwender die Plattform. Zu diesem Zeitpunkt waren dort fast hundert DAOs aktiv. Das Ziel war es, Entscheidungsprozesse in großen Gruppen zu skalieren, ohne die Repräsentativität zu gefährden.
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Vorwürfe des „Soft Rug Pull“
Der Abstieg erfolgte schleichend. Bereits 2021 sank die Aktivität deutlich, da Anreizstrukturen fehlerhaft waren und Konkurrenten Marktanteile gewannen. Berichte aus dem Juli 2025 werfen nun ein düsteres Licht auf das Ende des Projekts.
Demnach stellten die Verantwortlichen den Betrieb Ende 2022 ein, nachdem die Mittel aufgebraucht waren. Marktbeobachter kritisieren, dass der GEN-Token nach dem Bullenmarkt 2021 ohne Gegenmaßnahmen ins Bodenlose fiel. Dies führte zu Vorwürfen eines „Soft Rug Pull“ — ein kontrolliertes Auslaufenlassen des Projekts zulasten der Token-Halter.
Besonders brisant ist die personelle Verknüpfung zu aktuellen Projekten. Die Gründer von Backed Finance, dem Unternehmen hinter der Tokenisierungsplattform xStocks, waren zuvor maßgeblich an DAOstack beteiligt. Diese Verbindung unterstreicht die Notwendigkeit einer gründlichen Prüfung, wenn Teams aus gescheiterten Projekten neue Unternehmungen starten.
Während DAOstack an Relevanz verloren hat, entwickelt sich das regulatorische Umfeld weiter. Im US-Bundesstaat Wyoming werden DAOs bereits als LLCs anerkannt. Die Entwicklung zeigt: Technologische Innovationen allein garantieren keinen Erfolg. Transparenz über die Historie der Führungsteams bleibt ein entscheidender Faktor bei der Bewertung neuer Krypto-Projekte.
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