Daktronics Aktie: Enttäuschung
04.03.2026 - 18:54:14 | boerse-global.deDie Zahlen zum dritten Quartal des Geschäftsjahres 2026 kamen bei Investoren gar nicht gut an. Trotz kräftigem Umsatzwachstum brach die Aktie im vorbörslichen Handel um 8,64 Prozent auf 22,73 Dollar ein. Der Grund: Das Ergebnis je Aktie von 0,09 Dollar verfehlte die Analystenschätzung von 0,165 Dollar um satte 45 Prozent. Auch beim Umsatz blieb Daktronics mit 181,9 Millionen Dollar hinter den erwarteten 190,2 Millionen zurück.
Zölle drücken auf die Marge
Dabei hatte das Unternehmen aus Brookings, South Dakota, durchaus Positives zu vermelden. Der Umsatz legte im Jahresvergleich um 21,6 Prozent zu, und statt eines Verlusts von 17,2 Millionen Dollar im Vorjahresquartal gab es diesmal einen Gewinn von 3 Millionen Dollar. Das Problem: Die Bruttomarge sackte von 27 Prozent im Vorquartal auf nur noch 24 Prozent ab – etwa auf Vorjahresniveau.
Das Management macht vor allem neue Zölle dafür verantwortlich. Allein im dritten Quartal belasteten Zollkosten von 6 Millionen Dollar das Ergebnis. Hinzu kamen saisonale Effekte durch Feiertage und ungünstige Wetterbedingungen, die den Umsatzmix verschoben. Besonders das Live-Events-Segment, das mit niedrigeren Margen arbeitet, dominierte die Erlöse.
Starker Auftragsbestand gibt Rückenwind
Positiv sticht der deutlich gewachsene Auftragsbestand hervor. Mit 342,3 Millionen Dollar lag das Orderbuch zum Quartalsende um 25 Prozent über dem Vorjahreswert. Das gibt Planungssicherheit für die kommenden Monate. Besonders stark entwickelte sich das Transportation-Segment mit einem Rekordquartal – die Auftragseingänge verdoppelten sich nahezu auf 31,8 Millionen Dollar. Ein Großprojekt mit einem der fünf größten US-Flughäfen sorgte hier für Auftrieb.
Im Live-Events-Geschäft sicherte sich Daktronics sechs von sechs großen Projekten in der Major League Baseball – darunter das Stadion der Seattle Mariners. Auch die High School Parks and Recreation-Sparte zeigte mit einem Auftragsplus von 13,4 Prozent solide Zuwächse. International hingegen schwächelte das Geschäft mit einem Rückgang von 21 Prozent, wobei das Unternehmen auf Großaufträge in Spanien und Australien verweist.
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CEO vorsichtig optimistisch
Der neue CEO Ramesh Jayaraman, der sein Amt offiziell am 1. Februar antrat, zeigte sich trotz der enttäuschenden Zahlen zuversichtlich. Die Transformation des Unternehmens schreite voran, und man arbeite an Preisanpassungen sowie operativen Effizienzsteigerungen. Die Liquidität ist mit 144 Millionen Dollar in bar robust. Für das vierte Quartal erwarten Analysten einen Gewinn je Aktie von 0,26 Dollar – deutlich über dem aktuellen Quartalswert.
Am 9. April plant Daktronics einen Investorentag in New York, bei dem das Management die nächsten strategischen Schritte und Drei-Jahres-Ziele vorstellen will. Bis dahin bleibt die Frage, ob die Margenbelastungen durch Zölle anhalten oder ob das Unternehmen gegensteuern kann.
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