D-Wave Quantum Aktie: Wachstum, Verluste, Unterbewertung?
05.04.2026 - 05:25:15 | boerse-global.deD-Wave Quantum hat das Jahr 2026 mit einem Rekordstart ins Orderbuch eröffnet. Allein im Januar flossen Kundenbestellungen von über 30 Millionen US-Dollar ein — mehr als doppelt so viel wie im gesamten vierten Quartal 2025. Gleichzeitig notiert die Aktie rund 49 Prozent unter ihrem Stand von vor drei Monaten. Ein Widerspruch, der Fragen aufwirft.
Starke Auftragslage, schwache Profitabilität
Zwei Verträge dominieren den Jahresstart: Ein 20-Millionen-Dollar-Abkommen mit der Florida Atlantic University für einen Advantage2-Quantencomputer sowie ein zweijähriger QCaaS-Vertrag im Wert von 10 Millionen Dollar mit einem Fortune-100-Konzern. Letzterer unterstreicht, dass Quantenannealing für komplexe Optimierungsaufgaben zunehmend industriell eingesetzt wird.
Ergänzt wird das Bild durch die im Januar abgeschlossene Übernahme von Quantum Circuits. Das Unternehmen bringt Gate-Modell-Technologie mit — einen Ansatz, den D-Wave bislang nicht im Portfolio hatte. Mit beiden Plattformen kann D-Wave künftig ein breiteres Spektrum an Rechenaufgaben adressieren.
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Die Finanzzahlen für das Geschäftsjahr 2025 zeigen das bekannte Muster: Umsatz von 24,6 Millionen Dollar, ein Plus von 179 Prozent gegenüber dem Vorjahr, Bruttomarge von 82,6 Prozent. Auf der anderen Seite steht ein bereinigter EBITDA-Verlust von rund 71,8 Millionen Dollar und ein Nettoverlust von 355 Millionen Dollar — maßgeblich durch nicht zahlungswirksame Aufwendungen aus Optionsscheinen beeinflusst.
CFO-Aktienverkauf ohne Signalwirkung
Für kurzzeitige Aufmerksamkeit sorgte ein Aktienverkauf von CFO John M. Markovich: Am 13. März 2026 trennte er sich von 10.706 Aktien zu durchschnittlich 17,63 Dollar je Stück. Laut SEC-Formular 4 handelte es sich ausschließlich um einen pflichtgemäßen „Sell to Cover" zur Deckung von Steuerverbindlichkeiten im Zusammenhang mit der Ausübung von Restricted Stock Units — kein freiwilliger Verkauf. Markovich hält anschließend noch 1.451.427 Aktien, einschließlich nicht ausgeübter Einheiten.
Bewertungslücke und Analystensicht
Zacks stufte D-Wave zuletzt als „Bear of the Day" ein und korrigierte die EPS-Schätzung für 2026 von einem Verlust von 0,19 Dollar auf 0,35 Dollar je Aktie nach unten. Der Cashbestand von 884,5 Millionen Dollar — ein Rekordwert zum Jahresende 2025 — gibt dem Unternehmen jedoch erheblichen Spielraum, die laufenden Verluste zu finanzieren.
Eine Bewertungsanalyse von Simply Wall St vom 3. April 2026 beziffert den fairen Wert der Aktie auf 40,65 Dollar, während der Kurs zuletzt bei 14,32 Dollar schloss. Ob diese Lücke sich schließt, hängt wesentlich davon ab, ob D-Wave die Vertriebspipeline — die laut Unternehmensangaben um knapp 1.500 Prozent gewachsen ist — in nachhaltige Umsätze überführen kann.
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