D-Wave: $32,8 Millionen Bookings im Q1
28.04.2026 - 22:52:38 | boerse-global.deDie Euphorie um Quanten-Computing weicht der Realität. Nach einer massiven Rallye im April korrigiert die Aktie von D-Wave Quantum deutlich. Anleger blicken nun auf den 12. Mai.
Der Hype um Nvidias neue Quanten-KI-Modelle trieb den Kurs zuletzt um 56 Prozent nach oben. Nun folgt die Ernüchterung. Heute verliert das Papier 7,46 Prozent und notiert bei 0,12 Euro. Damit rückt die Aktie wieder näher an ihr Jahrestief von 0,11 Euro.
Gespaltene Analystenmeinungen
An der Wall Street herrscht Uneinigkeit über die Bewertung. Northland startete die Abdeckung mit „Market Perform“ und einem Kursziel von 22 Dollar. Die Experten sehen zwar Potenzial, stufen Wettbewerber aber höher ein.
Andere Häuser bleiben optimistischer. Mizuho senkte zwar das Kursziel von 40 auf 31 Dollar, behält aber die Einstufung „Outperform“ bei. Evercore ISI reduzierte das Ziel leicht auf 42 Dollar. Die Mehrheit der Analysten rät weiterhin zum Kauf.
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Personalchefin Sophie Ames verkaufte kürzlich 3.070 Aktien. Dieser Schritt erfolgte im Rahmen eines bereits 2025 festgelegten Verkaufsplans. Ames hält weiterhin rund 643.000 Anteile am Unternehmen. Marktbeobachter werten solche Verkäufe oft als Routine bei der Vergütung.
Wachstum trifft auf hohe Verluste
Die Bilanz für 2025 zeigt ein zweigeteiltes Bild. Der Umsatz sprang um 179 Prozent auf 24,6 Millionen Dollar. Parallel dazu weitete sich der bereinigte EBITDA-Verlust auf 71,8 Millionen Dollar aus. Das Unternehmen verfehlte zuletzt die Erwartungen beim Gewinn je Aktie.
Ein Lichtblick bleibt der Auftragseingang. Zwischen Januar und Ende Februar 2026 verbuchte D-Wave Neugeschäft im Wert von 32,8 Millionen Dollar. Dieser Wert liegt deutlich über den Buchungen des Vorquartals.
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Roadshow und Quartalszahlen
Das Management plant eine intensive Investoren-Tournee. Ab Mitte Mai stehen sechs Konferenzen in sieben Wochen an. Der Startschuss fällt kurz nach der Veröffentlichung der neuen Geschäftszahlen.
Am 12. Mai präsentiert D-Wave die Ergebnisse für das erste Quartal 2026. Anleger achten dabei besonders auf die Entwicklung der Verluste im Verhältnis zum Auftragsbestand. Bis Ende 2026 will das Unternehmen zudem sein erstes Gate-Modell-System fertigstellen.
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