Cyber-Offensive ebnete Weg für tödliche Luftschläge gegen Iran
03.03.2026 - 22:40:09 | boerse-global.deEin massiver Cyberangriff der USA und Israels legte Irans Abwehr vor den tödlichen Luftschlägen gegen die Führungsspitze lahm. Die digitale Operation blendete das Regime und ermöglichte die gezielten Tötungen, wie ein US-General bestätigte.
Washington/Tel Aviv – Die gezielten Tötungen des iranischen Obersten Führers Ayatollah Ali Khamenei und Dutzender weiterer hochrangiger Offizieller am vergangenen Wochenende wurden durch die bislang wohl größte koordinierte Cyber-Offensive der Geschichte vorbereitet. Das bestätigte nun der Vorsitzende der US-Joint Chiefs of Staff, General Dan Caine. Die digitalen Angriffe legten Irans Sensoren- und Kommunikationsnetze lahm und machten das Regime blind für den folgenden kinetischen Schlag.
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Die gemeinsame Militäroperation mit den Codenamen „Operation Epic Fury“ (USA) und „Operation Roaring Lion“ (Israel) begann am 28. Februar. Sie eliminierte neben Khamenei auch Verteidigungsminister Amir Nasirzadeh und den IRGC-Kommandeur Mohammad Pakpour. Iranische Staatsmedien bestätigten den Tod des Obersten Führers am 1. März.
Digitale Vorhut legte Kommandozentralen lahm
Der Cyberangriff zielte systematisch auf Irans kritische Infrastruktur. US- und israelische Cyber-Einheiten drangen tief in Energie- und Flugverkehrssysteme ein und starteten massive DDoS-Attacken. Besonders getroffen wurden die Kommunikationsnetze der Revolutionsgarden (IRGC), was eine koordinierte Gegenwehr verhinderte.
Parallel griffen die Angreifer staatliche Nachrichten- und Propaganda-Websites an. Die Internet-Überwachungsstelle NetBlocks verzeichnete einen fast vollständigen Internet-Zusammenbruch im Land. Die Konnektivität sackte für über 48 Stunden auf nur noch 1-4 Prozent des Normalniveaus ab. Diese digitale Blockade kontrollierte den Informationsfluss im Land und isolierte die iranische Führung.
USA bestätigen Cyber-Komponente als entscheidend
General Caine räumte am Montag ein, dass das US Cyber Command gemeinsam mit dem Space Command eine „grundlegende Rolle“ spielte. Die Operationen hätten „nicht-kinetische Effekte geschichtet“, um den Angriff zu unterstützen.
„Wir haben den Feind disruptiert, desorientiert und verwirrt“, so Caine. Die jahrelang vorbereitete Operation nutzte laut Berichten sogar infiltrierte Verkehrskameras in Teheran, um die Bewegungsmuster Khameneis zu analysieren. Die cybergestützte Aufklärung ebnete den Weg für den präzisen Luftschlag.
Iran startet Vergeltungsschlag „The Great Epic“
Als Reaktion haben Iran und verbündete Hacktivisten eine eigene Cyber-Offensive gestartet. Unter dem Namen „The Great Epic“ zielen sie laut dem Cybersecurity-Unternehmen Flashpoint auf industrielle Steuerungssysteme und Treibstoff-Infrastruktur in Israel und Jordanien.
Gruppen wie „Handala Hack“ und das „Cyber Islamic Resistance“-Kollektiv beanspruchen DDoS-Angriffe, Datenlöschungen und Website-Defacements gegen israelische und westliche Ziele für sich. Internationale Cybersicherheitsbehörden, darunter das britische NCSC, warnen vor indirekten Bedrohungen und Spillover-Effekten auf kritische Infrastrukturen weltweit.
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Hybridkrieg erreicht neue Eskalationsstufe
Die nahtlose Integration eines Cyberangriffs dieser Größenordnung mit tödlichen Luftschlägen markiert eine neue Stufe des Hybridkriegs. Die nicht-kinetischen Operationen wirkten als Kraftmultiplikator: Sie schufen Chaos und lähmten die gegnerische Kommandostruktur, bevor der physische Schlag erfolgte.
Der Konflikt hat sich nun vom physischen Schlachtfeld in die globalen Netzwerke verlagert. Die Welt beobachtet, wie sich dieses volatile Kapitel der Kriegsführung weiterentwickelt – und welche langfristigen Folgen es für die internationale Sicherheit und den Cyberspace haben wird.
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