CSG, Aktie

CSG Aktie: Deutsche Bank setzt auf Rüstungsaufrüstung

15.03.2026 - 04:44:41 | boerse-global.de

Die Deutsche Bank empfiehlt den tschechischen Rüstungskonzern CSG mit einem Kursziel von 35 Euro. Analysten sehen im Munitionsgeschäft den Haupttreiber für ein Umsatzwachstum im zweistelligen Bereich bis 2030.

CSG Aktie: Deutsche Bank setzt auf Rüstungsaufrüstung - Foto: über boerse-global.de
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Deutsche Bank hat die Aktie des tschechischen Rüstungskonzerns CSG am 13. März mit einem Kursziel von 35 Euro und einer Kaufempfehlung eingedeckt. Analyst Sriram Krishnan begründet das positive Votum mit einem strukturellen Aufrüstungszyklus in Europa — einem Prozess, der nach Einschätzung der Bank noch mehr als ein Jahrzehnt andauern wird.

Munition als Wachstumsmotor

Das Herzstück der Investitionsthese ist das Munitionssegment. Es steuert derzeit 55 Prozent des Umsatzes bei und generiert rund 80 Prozent des EBIT. Deutsche Bank schätzt, dass die europäischen NATO-Staaten mehr als 13 Jahre benötigen werden, um ihren Bedarf an mittelgroßen und schweren Kalibern zu decken.

Auf dieser Grundlage hält die Bank ein jährliches Umsatzwachstum im mittleren Zehnprozentbereich bis 2030 für realistisch. Die EBIT-Marge könnte bis dahin auf 26 Prozent steigen — getragen durch vertikale Integration und einen gut gefüllten Auftragsbestand im Landfahrzeugbereich. Einen möglichen Waffenstillstand in der Ukraine wertet die Analyse dabei nicht als Risiko, sondern als Startschuss für den eigentlichen Wiederauffüllungsbedarf der Allianzen.

Expansion in Polen und Ungarn

CSG baut seine regionale Präsenz zügig aus. Am 11. März unterzeichnete das Unternehmen ein Rahmenkooperationsabkommen mit der polnischen Rüstungsgruppe Polska Grupa Zbrojeniowa. Die Partnerschaft umfasst gemeinsame Entwicklungs- und Produktionsprojekte für Drohnenantriebe, Raketen und Landfahrzeuge — mit explizitem Fokus auf EU- und NATO-Programme. Konkret zielt die Kooperation unter anderem auf Munition für Schützenpanzer, Kampfpanzer und Rohrartillerie.

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In Ungarn sicherte sich CSG Defence die Option, bis zu 49 Prozent an 4iG SDT EGY Zrt. zu erwerben — einem Unternehmen, das im Zuge der Übernahme von Rába Automotive durch den Technologiekonzern 4iG entsteht. Über diese Beteiligungsstruktur würde CSG indirekt bis zu 37 Prozent am ungarischen Fahrzeughersteller halten. Der Kaufpreis für die Rába-Transaktion beläuft sich auf rund 64 Millionen Euro. CEO Jan Marinov sieht in der Kombination aus Tatra-Geländekompetenz und Rábas Fertigungskapazitäten ein wettbewerbsfähiges Angebot für mehrere Märkte.

Kurs noch deutlich unter dem Ausgabebereich

CSG ist erst seit dem 23. Januar 2026 an der Euronext Amsterdam notiert. Am Debüttag wurden 38 Millionen Aktien gehandelt, das Allzeithoch von 34,35 Euro wurde kurz darauf am 28. Januar erreicht. Seitdem hat die Aktie rund 19 Prozent eingebüßt und schloss zuletzt bei 27,97 Euro — das Kursziel der Deutschen Bank liegt damit gut 25 Prozent über dem aktuellen Niveau.

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