Cresud Aktie: Rückkehr in Gewinnzone
02.03.2026 - 11:42:32 | boerse-global.deCresud hat den operativen Turnaround vollzogen. Nach einem schwierigen Vorjahr meldet der lateinamerikanische Agrar- und Immobilienkonzern für das erste Halbjahr 2026 die Rückkehr in die Gewinnzone. Kann das Unternehmen diesen positiven Trend trotz eines leicht rückläufigen operativen Ergebnisses beibehalten?
Operative Fortschritte und Kapitalmaßnahmen
Am 2. März startete das Unternehmen plangemäß die erste Zinszahlung für seine Schuldverschreibungen der Serie XLIX. Dieser Schritt ist Teil des aktiven Finanzmanagements von Cresud, um die vielfältigen Investitionen in Agrarprojekte und Stadtimmobilien abzusichern. Flankiert wurde diese Maßnahme durch den Abschluss der letzten Ausübungsfrist für Warrants Ende Februar, für die das Unternehmen bereits die Ausgabe neuer Stammaktien vorbereitet hatte.
Immobiliengewinne stützen die Bilanz
Maßgeblich für den aktuellen Halbjahresgewinn waren vor allem positive Veränderungen bei den beizulegenden Zeitwerten der IRSA-Anlageimmobilien. Diese Buchgewinne ermöglichten es, den Verlust aus dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum vollständig zu drehen. Dennoch zeigt die operative Ebene ein gemischtes Bild: Das bereinigte EBITDA verzeichnete einen Rückgang, da sowohl die Agrarsparte als auch das Immobiliengeschäft geringere Beiträge leisteten als im Jahr zuvor.
Stabiler Ausblick im Agrarsektor
Für die laufende Agrarkampagne 2026 zeigt sich das Management zuversichtlich. Das Unternehmen hat die Anbauflächen in der Region im Vergleich zum Vorjahr ausgeweitet und profitiert von weitgehend stabilen internationalen Rohstoffpreisen. Besonders das Viehzuchtgeschäft erweist sich als Stütze, da eine robuste Nachfrage im In- und Ausland für feste Preise und solide Margen sorgt.
Die Aktie reagierte heute mit einem leichten Kursplus von rund einem Prozent auf 9,70 Euro. Damit stabilisiert sich der Titel etwas, nachdem er sich zuletzt in Richtung seines 52-Wochen-Tiefs bewegt hatte.
Die weitere Entwicklung wird nun maßgeblich vom Verlauf der Ernteperiode 2026 abhängen. Während die stabilen Weltmarktpreise für Rohstoffe eine verlässliche Basis bieten, bleibt die Stabilisierung der operativen EBITDA-Margen der entscheidende Faktor für die kommenden Quartalsberichte.
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