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Credo Technology: 407 Millionen Umsatz im Q3

05.05.2026 - 18:23:54 | boerse-global.de

Credo Technology profitiert von KI-Infrastruktur-Boom: Umsatz verdreifacht, Aktie nähert sich Rekordhoch. Zukauf von DustPhotonics geplant.

Credo Technology: 407 Millionen Umsatz im Q3 - Foto: über boerse-global.de
Credo Technology: 407 Millionen Umsatz im Q3 - Foto: über boerse-global.de

Credo Technology setzt seinen rasanten Aufstieg fort. Die Aktie kletterte am Dienstag um 7,75 Prozent auf 194,01 US-Dollar und rückt damit wieder dicht an das bisherige 52-Wochen-Hoch von 195,04 US-Dollar heran. Das Unternehmen profitiert dabei unmittelbar von der massiven Nachfrage nach Infrastruktur für künstliche Intelligenz.

Dreistelliges Wachstum durch KI-Infrastruktur

Der Konzern hat sich als wichtiger Zulieferer für Betreiber großer Rechenzentren etabliert. Credo liefert spezialisierte Verbindungskabel und optische Lösungen, die für die Skalierung von GPU-Clustern unerlässlich sind. Diese Komponenten beheben Bandbreiten-Engpässe und verbessern die Energieeffizienz bei der Datenübertragung.

Die hohe Nachfrage spiegelt sich deutlich in den jüngsten Geschäftszahlen wider. Im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2026 steigerte Credo den Umsatz auf 407,0 Millionen US-Dollar. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht dies einem Zuwachs von rund 201 Prozent.

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Strategischer Zukauf im Bereich Silizium-Photonik

Parallel zum organischen Wachstum treibt das Management die Expansion durch die geplante Übernahme von DustPhotonics voran. Credo zahlt dafür 750 Millionen US-Dollar in bar und gibt zusätzlich rund 0,92 Millionen eigene Aktien aus. Der Abschluss der Transaktion wird für das zweite Quartal 2026 erwartet.

Durch die Integration von Silizium-Photonik-Technologien will das Unternehmen seine Position bei optischen Verbindungen der nächsten Generation festigen. Ab dem Geschäftsjahr 2027 soll dieser Bereich bereits Umsätze von über 500 Millionen US-Dollar beisteuern. Die Technologie ermöglicht Datenraten von bis zu 3,2 Terabit pro Sekunde.

Insiderverkäufe und hohe Volatilität

Trotz der operativen Erfolge zeigt sich bei den Insidern ein vorsichtigeres Bild. In den vergangenen 90 Tagen veräußerten Mitglieder des Managements, darunter der CEO und der CTO, Aktien im Wert von rund 45 Millionen US-Dollar. Diese Transaktionen erfolgten teilweise über automatisierte Handelspläne nach Rule 10b5-1.

Große Institutionen wie BlackRock oder JPMorgan halten indes weiterhin signifikante Positionen an dem Unternehmen. Mit einer Marktkapitalisierung von rund 33 Milliarden US-Dollar ist Credo kein Leichtgewicht mehr, bleibt jedoch schwankungsanfällig. Ein Beta-Wert von 3,17 unterstreicht die hohe Sensibilität gegenüber allgemeinen Marktbewegungen. In den kommenden Quartalen wird es darauf ankommen, ob Credo die starke Abhängigkeit von wenigen großen Hyperscale-Kunden durch eine breitere Kundenbasis verringern kann.

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