Covestro Aktie: Squeeze-out auf Hauptversammlung 19. Mai
17.05.2026 - 16:13:47 | boerse-global.deAm 19. Mai steht der formale Schlusspunkt an. Die anstehende Hauptversammlung soll den Börsenabschied von Covestro auf den Weg bringen. Parallel dazu treibt der neue Eigentümer ADNOC den operativen Umbau voran und investiert Millionen in den Standort Dormagen.
Warten auf die Abfindung
Die Holding XRG von ADNOC hält mittlerweile 95,1 Prozent der Anteile. Auf der Tagesordnung steht nun der Beschluss über den aktienrechtlichen Squeeze-out. Minderheitsaktionäre sollen eine Barabfindung von 59,46 Euro je Aktie erhalten. Ein Gutachten der Wirtschaftsprüfer von PwC stützt diesen festgelegten Wert.
Die Aktie spiegelt dieses Endspiel fast regungslos wider. Am Freitag schloss das Papier bei 59,60 Euro. Bei einer annualisierten Volatilität von extrem niedrigen 1,78 Prozent wartet der Markt nur noch auf den formalen Akt. Die Folge: Fundamentale Daten spielen für die Kursentwicklung kurzfristig keine Rolle mehr.
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Millionen für die Energieeffizienz
Abseits des Börsenparketts investiert Covestro einen niedrigen zweistelligen Millionenbetrag in einen neuen Dampfkompressor. Die geplante Anlage in Dormagen funktioniert nach dem Prinzip einer Wärmepumpe. Bei der Herstellung der Weichschaum-Komponente TDI entsteht Wasserdampf, der für viele Folgeprozesse im Werk nicht heiß genug ist. Der neue Kompressor hebt diesen Dampf auf ein höheres Druck- und Temperaturniveau. So wird die bisherige Abwärme wieder für die Produktion nutzbar.
Damit will der Konzern seinen Energiebedarf in Deutschland spürbar senken. Die Anlage spart jährlich mehr als 40.000 Tonnen CO? ein. Ende 2026 sollen die Bauarbeiten für das Projekt beginnen. Mitte 2027 geht der Kompressor voraussichtlich ans Netz.
Langfristige Standortstrategie
Die Investition in Nordrhein-Westfalen unterstreicht die langfristige Strategie. Bis 2030 plant Covestro eine Senkung des Energieverbrauchs um 20 Prozent pro produzierter Tonne im Vergleich zum Jahr 2020. Die Transformation zur klimaneutralen Produktion läuft unter dem Dach von ADNOC unvermindert weiter.
Der Squeeze-out wird erst mit dem Eintrag ins Handelsregister rechtswirksam. Danach fließt die Barabfindung automatisch an die verbliebenen Aktionäre. Wer den Betrag für unzureichend hält, kann nach dem Vollzug ein gerichtliches Spruchverfahren einleiten.
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