CoreWeave Aktie: 11,53% Minus nach Quartalszahlen
10.05.2026 - 13:45:03 | boerse-global.deCoreWeave erlebt eine turbulente Phase. Während die Nachfrage nach KI-Infrastruktur explodiert, drücken hohe Investitionskosten und Lieferengpässe auf die Stimmung. Anleger reagierten am Freitag empfindlich auf die jüngsten Zahlen.
Die Aktie verlor zum Wochenabschluss 11,53 Prozent und ging bei 97,14 Euro aus dem Handel. Trotz dieses Rücksetzers steht seit Jahresbeginn noch ein Plus von über 43 Prozent zu Buche.
Der Umsatz verdoppelte sich im ersten Quartal auf 2,08 Milliarden US-Dollar. Damit übertraf das Unternehmen die Erwartungen der Analysten deutlich. Parallel dazu weitete sich der Nettoverlust jedoch auf 740 Millionen US-Dollar aus. Im Vorjahreszeitraum lag das Minus noch bei 315 Millionen US-Dollar.
Lieferengpässe bremsen den Ausblick
Für Verunsicherung sorgte vor allem der Ausblick auf das laufende Quartal. CoreWeave prognostiziert Erlöse zwischen 2,45 und 2,60 Milliarden US-Dollar. Der Mittelwert verfehlt die Marktschätzung von 2,69 Milliarden US-Dollar.
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Das Management verwies auf Engpässe in der Lieferkette, die den Ausbau der Kapazitäten bremsen. Um die langfristige Nachfrage zu bedienen, erhöht das Unternehmen seine Investitionen massiv. Die geplanten Sachinvestitionen für 2026 klettern auf bis zu 35 Milliarden US-Dollar.
Indes steht dem Kapitalbedarf ein Auftragsbestand von fast 100 Milliarden US-Dollar gegenüber. Allein der Facebook-Mutterkonzern Meta sicherte sich Kapazitäten im Wert von 21 Milliarden US-Dollar.
Insiderverkäufe belasten die Stimmung
Zeitgleich mit der Veröffentlichung wurden Verkäufe von Führungskräften bekannt. CEO Michael Intrator und COO Sachin Jain stießen Anteile über vorab festgelegte Handelspläne ab. Analysten reagierten verhalten auf die Gesamtlage.
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JPMorgan passte das Kursziel auf 105 US-Dollar an, während Mizuho den fairen Wert bei 110 US-Dollar sieht. Beide Häuser verwiesen auf die schwankungsanfällige Umsatzrealisierung in der aktuellen Aufbauphase.
Das Unternehmen strebt für die zweite Jahreshälfte 2026 die Rückkehr in die Gewinnzone an. Bis dahin muss CoreWeave beweisen, dass es den gewaltigen Auftragsberg trotz logistischer Hürden effizient abarbeiten kann.
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