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Coolselector 2: Beijer Ref setzt bei Planung auf eigene Software

12.06.2026 - 10:21:10 | ad-hoc-news.de

Mit Coolselector 2 bietet Beijer Ref eine technische Auslegungssoftware für Kälte- und Klimakomponenten, die Planern und Anlagenbauern die Auswahl und Dimensionierung von Danfoss-Komponenten erleichtert. Der Fokus liegt auf präziser Berechnung, Energieeffizienz und praxisnaher Dokumentation.

Sänger mit ausgebreiteten Armen im Gegenlicht vor Clubpublikum in Schwarzweiß
Beijer Ref - Triumphale Pose: Mit weit geöffneten Armen badet der Sänger im grellen Gegenlicht, umringt von der dicht gedrängten Menge. 12.06.2026 - Bild: THN

Verantwortlich: ad hoc news Fachredaktion Software & Services. Vor der Veroeffentlichung am 11.06.2026, 16:50:47 Uhr geprueft. Details im Impressum.

Beijer Ref rückt mit der technischen Auslegungssoftware Coolselector 2 ein digitales Werkzeug in den Mittelpunkt, das im Alltag von Kälte- und Klimaexperten eine zentrale Rolle spielt. Das Programm dient dazu, Komponenten wie Expansionsventile, Filtertrockner oder Wärmeübertrager in Kälte- und Klimaanlagen auf Basis konkreter Betriebsdaten gezielt auszulegen und zu vergleichen. Im Fokus steht die Kombination aus thermodynamisch korrekter Berechnung, strukturierter Dokumentation und einem direkten Bezug zu den im Beijer-Ref-Verbund geführten Danfoss-Komponenten.

Coolselector 2 wird von Danfoss als kostenlose Engineering-Software bereitgestellt und ist als Desktop-Variante für Windows sowie als webbasierte Version verfügbar. Beijer Ref tritt dabei als wichtiger Distributionspartner im europäischen Kältegroßhandel auf, der das Tool aktiv in Schulungen und im Vertrieb einbindet, um die projektspezifische Auswahl von Komponenten zu vereinfachen. Für Planer, ausführende Betriebe und Serviceunternehmen entsteht damit ein durchgängiger Weg von der Auslegung über das Angebot bis zur Bestellung der Komponenten.

Was Coolselector 2 im Kern leistet

Coolselector 2 basiert auf den thermodynamischen Eigenschaften einer breiten Palette von Kältemitteln, darunter klassische Stoffe wie R404A ebenso wie moderne, niedrigere GWP-Alternativen. Anhand von Eingaben zu Verdampfungs- und Verflüssigungstemperatur, Kühlleistung, Überhitzung oder Unterkühlung berechnet die Software Lastpunkte und zeigt, welche Komponenten bei den gewählten Randbedingungen technisch geeignet sind. Die Berechnung erfolgt nicht über einfache Daumenregeln, sondern auf Grundlage hinterlegter Leistungskurven und Stoffdaten.

Ein zentrales Merkmal ist die gezielte Auswahl einzelner Bauteile entlang der Kältemittelkette. Nutzer können beispielsweise ein thermostatisches Expansionsventil (TEV), ein elektronisches Expansionsventil (EEV) oder ein Flüssigkeitsmagnetventil auswählen und gezielt prüfen, welche Nennweiten und Ausführungen für eine bestimmte Anlage in Frage kommen. Die Software zeigt dabei neben der nominellen Leistung unter anderem Druckverluste, Ventilöffnungsgrade und Betriebsreserven an, was eine deutlich genauere Auslegung erlaubt als eine rein katalogbasierte Betrachtung.

Darüber hinaus lassen sich verschiedene Auslegungsvarianten direkt miteinander vergleichen. Coolselector 2 kann mehrere Komponenten nebeneinander darstellen, sodass etwa zwei Ventilgrößen oder unterschiedliche Gehäusevarianten hinsichtlich Kapazität, Energieeffizienz und möglicher Betriebsgrenzen gegenübergestellt werden. Diese Vergleichsfunktion spart Zeit in der Planungsphase und erleichtert es, aus Sicht von Effizienz und Investitionskosten eine belastbare Entscheidung zu treffen. Für den Anlagenbau ist das besonders relevant, wenn Angebote knapp kalkuliert werden müssen.

Für die Dokumentation erzeugt die Anwendung Berichte, die alle wesentlichen Auslegungsdaten enthalten, inklusive der gewählten Randbedingungen und Komponentenbezeichnungen. Die Reports können als PDF exportiert und im Projektordner abgelegt oder mit dem Auftrag an den Großhandel mitgeschickt werden. Damit steigt die Transparenz im Projektverlauf: Technische Entscheidungen sind später nachvollziehbar, und Servicebetriebe können im Störungsfall die ursprünglichen Einstellungen prüfen.

Desktop, Web und Schulungsumfeld

Coolselector 2 wird primär als Windows-Desktop-Software verbreitet, die auf Ingenieurarbeitsplätzen im Büro läuft. Ergänzend existiert eine webbasierte Variante, die sich für schnelle Vorabprüfungen und für Anwender eignet, die keine Installationen vornehmen können. Aus Sicht von Beijer Ref ist insbesondere die Desktop-Version relevant, weil sie in vielen Planungsbüros zu einer Standardanwendung geworden ist, die direkt in den Angebotsprozess eingebunden wird.

Beijer Ref begleitet diese Verbreitung durch Schulungen in den eigenen Trainingszentren und bei Kunden. In Praxisworkshops wird gezeigt, wie sich mit wenigen Eingaben belastbare Komponentenlisten erstellen lassen und wie Parameter wie Überhitzung oder Flüssigkeitsunterkühlung die Auswahl beeinflussen. Für den Großhändler ist der Effekt klar: Je besser Planer und Monteure die Software verstehen, desto zielgerichteter werden Komponenten bestellt, was Rückfragen reduziert und Fehlbestellungen minimiert.

Auch für Ausbildungszwecke eignet sich Coolselector 2, weil Auszubildende und Nachwuchsingenieure direkt sehen, wie sich Änderungen an den Betriebsparametern auf Leistungen und Druckverhältnisse auswirken. Damit hilft die Software, theoretische Inhalte aus der Thermodynamik in konkrete Anlagenbeispiele zu übertragen. Beijer Ref kann diesen Ansatz nutzen, um seine Rolle als technikorientierter Distributor zu stärken, der nicht nur Produkte liefert, sondern auch Know-how rund um die Auslegung vermittelt.

Verbindung zu Danfoss-Komponenten im Beijer-Ref-Portfolio

Die Datenbasis von Coolselector 2 fokussiert auf Komponenten von Danfoss, einem der weltweit führenden Anbieter von Kälte- und Klimakomponenten. Dazu zählen unter anderem thermostatische Expansionsventile, elektronische Regler, Magnetventile, Filtertrockner, Schaugläser, Druckregler und Wärmetauscher. Diese Komponenten werden in vielen Märkten über Großhändler wie Beijer Ref vertrieben, der ein breites Danfoss-Sortiment im Portfolio führt.

Für Beijer Ref entsteht aus dieser Verknüpfung ein praktischer Mehrwert im Vertrieb. Wer in Coolselector 2 eine bestimmte Ventilgröße oder einen Filtertrockner auswählt, arbeitet automatisch mit Produkttypen, die im zentralen Großhandelslager meist verfügbar sind. In vielen Fällen können die in der Software identifizierten Komponenten direkt im Warenwirtschaftssystem des Großhändlers hinterlegt und übernommen werden, wodurch der Übergang von der digitalen Auslegung zur physischen Lieferung reibungsloser wird.

Aus Kundensicht ist die Konsistenz zwischen Auslegungssoftware und Lagerprogramm entscheidend. Planer müssen sich darauf verlassen können, dass ausgewählte Ventile, Regler oder Wärmetauscher nicht nur theoretisch existieren, sondern tatsächlich im Markt verfügbar sind. Da Beijer Ref in Europa und darüber hinaus eine starke Stellung im Vertrieb von Danfoss-Komponenten hat, erhöht die enge Kopplung zur Coolselector-2-Datenbasis die Planungssicherheit.

Der Fokus auf Danfoss-Produkte bedeutet allerdings nicht, dass Planer auf andere Hersteller verzichten müssen. In der Praxis werden häufig Mehrmarkenlösungen umgesetzt. Coolselector 2 hilft in diesem Umfeld, die Danfoss-Komponenten eines Projekts sauber zu dimensionieren, während andere Bauteile über parallele Tools ausgelegt werden. Beijer Ref kann beide Stränge zusammenführen, indem der Großhändler sowohl Danfoss-Produkte als auch andere Marken führt und im technischen Vertrieb verzahnt.

Anwendung in typischen Kälte- und Klimaapplikationen

Die Bandbreite der Anwendungen, für die Coolselector 2 genutzt wird, ist groß. Im Supermarktbereich lassen sich beispielsweise Kühlmöbel, Verflüssigungssätze und zentrale CO2-Kälteanlagen auslegen, bei denen mehrere Verdampferkreise und komplexe Regelkonzepte zum Einsatz kommen. Die Software unterstützt hier, passende Ventile und Regler für die verschiedenen Temperaturzonen auszuwählen, von der Normalkühlung bis zur Tiefkühlung. Für Beijer Ref als Kältetechnik-Großhändler ist dieser Bereich besonders relevant, weil er einen wesentlichen Teil des Projektgeschäfts in Europa ausmacht.

Auch in der Industrie- und Prozesskälte kommt die Software zum Einsatz. In Produktionsanlagen, Rechenzentren oder Logistiklagern müssen häufig präzise Temperatur- und Feuchtebedingungen eingehalten werden, was robuste Kälteanlagen mit hoher Verfügbarkeit erfordert. Coolselector 2 hilft dabei, Ventile und Armaturen so zu dimensionieren, dass auch Teillastfälle und Lastspitzen sicher abgedeckt sind. In Kombination mit den Beratungskapazitäten von Beijer Ref entsteht eine Schnittstelle zwischen digitaler Planung und praktischer Ausführung.

Im Bereich Komfortklima spielt das Tool vor allem bei Kühlwasser- und Kaltwasseranlagen eine Rolle, bei denen Danfoss-Komponenten in Hydraulikkreisen eingesetzt werden. Planer können etwa prüfen, welche Ventile für bestimmte Volumenströme geeignet sind und wie hoch die resultierenden Druckverluste sind. Für Beijer Ref bietet sich hier die Möglichkeit, über das klassische Supermarktsegment hinaus auch im Bereich Gewerbeklima mit technischer Beratung und passenden Komponenten präsent zu sein.

Energieeffizienz und alternative Kältemittel im Blick

Ein wesentlicher Treiber für die Nutzung von Auslegungssoftware wie Coolselector 2 ist die steigende Bedeutung von Energieeffizienz und Umweltvorgaben. Die europäische F-Gas-Regulierung und nationale Klimaziele erhöhen den Druck, Kältesysteme mit möglichst geringen Emissionen und einem niedrigen Energieverbrauch zu konzipieren. Coolselector 2 berücksichtigt bei der Auslegung die thermodynamischen Eigenschaften einer Vielzahl von Kältemitteln, inklusive CO2 und anderen Alternativen mit niedrigerem Treibhauspotenzial.

Damit können Planer direkt sehen, wie sich die Wahl eines bestimmten Kältemittels auf Kapazitäten, Drücke und Temperaturverläufe auswirkt. Entscheidungen werden dadurch transparenter: Ein synthetisches Kältemittel mit höherem GWP lässt sich gegenüber einer natürlichen Alternative in Bezug auf Druckniveau, Effizienz und Bauteilgrößen vergleichen. Beijer Ref kann seine Kunden auf dieser Basis gezielt bei der Migration auf neue Kältemittelkonzepte unterstützen, indem die Kombination aus Softwareauslegung und Komponentenportfolio zusammenspielt.

Darüber hinaus bietet die Software Funktionen zur Bewertung von Teillastbetrieb und variablen Betriebsbedingungen, was gerade bei modernen Anlagen mit elektronischen Expansionsventilen und drehzahlgeregelten Verdichtern relevant ist. Eine saubere Auslegung reduziert die Gefahr von ineffizienten Betriebszuständen, überdimensionierten Ventilen oder unnötig hohen Druckverlusten im System. Für Betreiber kann das über die Lebensdauer einer Anlage deutliche Einsparungen bringen, während der Großhändler seine Rolle als Partner für energieoptimierte Systemlösungen stärkt.

Lizenzmodell, Sprache und Verfügbarkeit

Coolselector 2 wird vom Hersteller Danfoss als kostenlose Engineering-Software bereitgestellt. Nutzer registrieren sich über die Produktseite von Danfoss und können die Anwendung danach herunterladen oder über den Browser nutzen. Das Tool ist in mehreren Sprachen verfügbar, darunter Englisch und weitere europäische Sprachen, wodurch es in vielen der Märkte einsetzbar ist, in denen Beijer Ref aktiv ist. Eine separate Lizenzierung über Beijer Ref erfolgt nicht, vielmehr positioniert der Großhändler das Programm als unterstützendes Werkzeug im Rahmen seines technischen Service.

In Deutschland ist die Software ebenso frei zugänglich wie in anderen europäischen Ländern. Planer und ausführende Betriebe können Coolselector 2 unabhängig von einer direkten Kundenbeziehung zu Beijer Ref herunterladen, greifen aber in der Praxis häufig auf den Großhändler zurück, wenn es um die Beschaffung der in der Software dimensionierten Komponenten geht. So entsteht für Beijer Ref ein indirekter Vertriebshebel: Wer mit dem Tool arbeitet, bleibt in der Produktwelt, die der Großhändler breit ab Lager liefern kann.

Da Coolselector 2 als kostenfreies Engineering-Werkzeug im Markt positioniert ist, spielt weniger das direkte Erlöspotenzial als vielmehr die Bindung an die Marke Danfoss und an die Distributionspartner eine Rolle. Für Beijer Ref ist dies im Zusammenspiel mit Schulungen, technischen Hotlines und Projektunterstützung ein Baustein, um sich vom reinen Preiswettbewerb im Großhandel abzuheben und Mehrwert in Form von Planungssicherheit und Engineering-Unterstützung zu liefern.

Im Konzernverbund von Beijer Ref passt Coolselector 2 damit in eine Strategie, die auf technische Beratung, Systemwissen und langfristige Kundenbeziehungen setzt. Die Auslegungssoftware ist kein klassisches Umsatzprodukt, aber ein wichtiges Werkzeug im Hintergrund, das die Produktpalette des Unternehmens im Projektgeschäft verankert und die Auswahl der passenden Komponenten erleichtert. Die Aktie von Beijer Ref (SE0015949748) wird an der Börse Stockholm gehandelt; am 11.06.2026 lag der Kurs laut MarketScreener im Bereich von rund 125 SEK je Anteilsschein.

Kurzprofil: Coolselector 2 im Überblick

  • Produkt: Coolselector 2
  • Hersteller: Beijer Ref
  • Kategorie: Software/Service/Abo
  • Markteinfuehrung: sukzessive ab 2014, laufend aktualisiert
  • UVP / Preis: kostenfreie Engineering-Software laut Danfoss
  • Verfuegbarkeit: Download und Web-Zugriff nach Registrierung auf der Danfoss-Produktseite, Nutzung in Deutschland und weiteren Beijer-Ref-Märkten möglich
  • Zielgruppe: Planungsbüros, Anlagenbauer, Serviceunternehmen und technische Ausbildungsstätten im Bereich Kälte-, Klima- und Wärmepumpentechnik
  • Besonderheit / USP: thermodynamisch fundierte Auslegung und Dokumentation von Danfoss-Komponenten mit direkter Anbindung an das Sortiment von Beijer Ref

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Dieser Artikel wurde a.i.-gestuetzt erstellt und redaktionell geprueft. Produktinformationen ohne Gewaehr; Preise und Verfuegbarkeit koennen sich kurzfristig aendern. Keine Anlageberatung, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung. Boersengeschaefte sind mit Risiken bis zum Totalverlust verbunden.

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