Commerzbank, Aktie

Commerzbank Aktie: 3.000 Stellen für Momentum 2030

18.05.2026 - 12:31:39 | boerse-global.de

Commerzbank-Chefin Orlopp setzt auf KI-gestützten Stellenabbau, um die Profitabilität zu steigern und die Übernahme durch die UniCredit abzuwehren.

Commerzbank Aktie: 3.000 Stellen für Momentum 2030 - Foto: über boerse-global.de
Commerzbank Aktie: 3.000 Stellen für Momentum 2030 - Foto: über boerse-global.de

Die Commerzbank baut ihre Verteidigungslinie aus. Im laufenden Übernahmeversuch durch die UniCredit setzt Vorstandschefin Bettina Orlopp auf ein hartes Effizienzprogramm. Künstliche Intelligenz soll den Konzernumbau beschleunigen und die Frankfurter für Aktionäre so profitabel machen, dass ein Verkauf unattraktiv wird.

Im Zentrum der Strategie „Momentum 2030“ steht ein massiver Stellenabbau. Bis zum Ende des Jahrzehnts fallen konzernweit rund 3.000 Arbeitsplätze weg. Ein Großteil dieser Kürzungen wird durch den Einsatz von KI-Anwendungen aufgefangen.

Betriebsbedingte Kündigungen will das Institut vermeiden. Der Abbau läuft primär über natürliche Fluktuation und die Reduzierung externer Kapazitäten. Besonders Call-Center und das IT-Umfeld sind betroffen. Das Ziel ist ehrgeizig: Die Kosten-Ertrags-Quote soll von zuletzt 53 Prozent auf 43 Prozent sinken.

Abwehrstrategie gegen Mailand

Das Sparprogramm ist eine direkte Antwort auf die Avancen aus Italien. Die UniCredit kontrolliert bereits knapp 30 Prozent der Anteile. Ihr Angebot eines Aktientauschs von 0,485 eigenen Papieren je Commerzbank-Aktie stößt in Frankfurt auf Ablehnung, da es aktuell keine Prämie bietet. Marktbeobachter wie DSW-Vizepräsident Marc Nieding warnen vor einem bösen Erwachen, sollte das Management die versprochenen Renditen nicht liefern.

Anzeige

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Commerzbank?

Um Investoren auf ihre Seite zu ziehen, verspricht die Führung ehrgeizige Finanzziele bis zum Ende des Jahrzehnts:
* Nettogewinn: 5,9 Milliarden Euro
* Erträge: 16,8 Milliarden Euro
* Eigenkapitalrendite (RoTE): 21 Prozent

Operativer Rückenwind

Das erste Quartal stützt den Kurs des Vorstands. Das operative Ergebnis stieg auf einen Rekordwert von 1,4 Milliarden Euro. Der Nettogewinn kletterte auf 913 Millionen Euro.

Parallel dazu entspannt sich die Lage bei der polnischen Tochter mBank. Die offenen Klagen wegen umstrittener Franken-Kredite gingen drastisch zurück, die Risikovorsorge wurde halbiert. Für das laufende Jahr rechnet der Vorstand in diesem Segment mit keinen wesentlichen Belastungen mehr.

Anzeige

Commerzbank vor dem Wendepunkt? Diese Analyse zeigt, was Anleger jetzt wissen müssen.

Die Aktie notiert aktuell bei 36,12 Euro und bewegt sich damit in greifbarer Nähe zu ihrem 52-Wochen-Hoch. Ein RSI-Wert von über 81 signalisiert kurzfristig eine stark überkaufte Situation. Die Strategie der Frankfurter ist klar definiert: Die in Aussicht gestellten Gesamtausschüttungen von knapp 20 Milliarden Euro bilden den finanziellen Schutzwall gegen Mailand. Jeder operative Rückschlag beim KI-Umbau dürfte die Tür für die UniCredit wieder ein Stück weiter öffnen.

Anzeige

Commerzbank-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Commerzbank-Analyse vom 18. Mai liefert die Antwort:

Die neusten Commerzbank-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Commerzbank-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 18. Mai erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Commerzbank: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

So schätzen die Börsenprofis Commerzbank Aktien ein!

<b>So schätzen die Börsenprofis Commerzbank Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
Für. Immer. Kostenlos.
de | DE000CBK1001 | COMMERZBANK | boerse | 69365107 |