Comeback-Hype, Destinys

Comeback-Hype um Destiny's Child: Was läuft da wirklich?

11.02.2026 - 13:05:05

Destiny's Child sorgen 2026 wieder für Comeback-Gerüchte. Was heißt das für Fans in Deutschland – Tour, neue Songs, Doku?

Wenn dein TikTok-Feed gerade plötzlich wieder voll mit „Say My Name“-Lipsyncs, „Bootylicious“-Choreos und Throwback-Memes ist: Nein, du bildest dir das nicht ein. Destiny's Child sind 2026 wieder mitten im Gespräch – und die Gerüchte um ein Comeback, eine Reunion-Tour und neue Projekte erreichen auch in Deutschland einen neuen Höhepunkt. Beyoncé droppt kryptische Hinweise, Kelly und Michelle posten alte Fotos, und das Internet flippt komplett aus. Für viele ist das die Girlgroup ihrer Jugend – und die Frage steht im Raum: Passiert da endlich wieder was gemeinsam?

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Gerade in Deutschland ist der Hype riesig: Charts-Accounts posten nostalgische Statistiken, Fanpages basteln Tour-Routen mit Berlin, Hamburg und Köln, und auf Reddit überschlagen sich die Theorien, ob 2026 das Jahr der großen Destiny's-Child-Rückkehr wird. Zeit für einen Deep Dive: Was ist realistisch, was ist Wunschdenken – und was bedeutet das alles konkret für dich als Fan?

Hintergründe: Die aktuellen News im Detail

Offiziell ist Stand Februar 2026 noch kein vollwertiges Destiny's-Child-Comeback bestätigt. Es gibt weder von Beyoncé, Kelly Rowland noch Michelle Williams ein klares „Wir gehen wieder gemeinsam auf Welttournee“. Aber: Die Indizienlage wird immer dichter – und genau das füttert die Spekulationen.

Zum einen sind da die Social-Media-Bewegungen. In den letzten Wochen tauchten auf Instagram verstärkt gemeinsame Throwback-Fotos der drei Hauptmitglieder auf, teilweise mit Caption-Texten, die sehr bewusst zweideutig gehalten sind. Formulierungen à la „New chapter loading“ oder „Some things never die“ sorgen natürlich dafür, dass Fan-Communities jedes Wort sezieren. Wenn alle drei innerhalb kurzer Zeit ähnliche nostalgische Posts absetzen, wirkt das selten zufällig – gerade in einer Karriere-Liga, in der nichts ohne strategische Planung läuft.

Dazu kommen Interview-Aussagen, die in amerikanischen Musikmedien kursieren. In mehreren Gesprächen wurde Beyoncé in den letzten Monaten auf Destiny's Child angesprochen. Die Antwort ist selten ein klares Nein. Stattdessen fällt auffällig oft, dass sie „stolz auf die gemeinsame Geschichte“ sei und „die Türen für besondere Projekte nie komplett geschlossen“ habe. In Fan-Foren wird genau diese Art von Formulierung als bewusst offengehaltenes Hintertürchen gelesen.

Parallel kursieren Berichte, dass Vertreter großer US-Promoter angeblich an Konzepten für ein Jubiläums-Format arbeiten. Ein mögliches Szenario wäre eine limitierte Anniversary-Tour mit ausgewählten Städten – etwa ikonische Märkte wie London, Paris, Berlin, Los Angeles und Tokio. Ob diese Pläne mehr sind als Gedankenspiele, lässt sich von außen nicht verifizieren. Aber es passt ins Bild: 2026 rückt das 25-jährige Jubiläum von Schlüsselalben wie „Survivor“ (2001) und der internationalen Durchbruchsphase immer weiter ins Zentrum.

Aus deutscher Sicht besonders spannend: In der europäischen Live-Branche wird seit einigen Jahren sehr genau analysiert, wie erfolgreich 90s- und 2000er-Reunion-Touren laufen – von Spice Girls bis Backstreet Boys. Girlgroup-Nostalgie verkauft sich hervorragend, die Zielgruppe ist heute oft zahlungskräftig und bereit, für Premium-Tickets tiefer in die Tasche zu greifen. Genau in dieses Muster würde eine Destiny's-Child-Rückkehr perfekt passen. Deshalb ist es extrem unwahrscheinlich, dass bei einem Comeback kein Deutschland-Stopp eingeplant wäre. Berlin, Köln oder Hamburg sind aus Veranstalter-Sicht quasi gesetzt.

Gleichzeitig muss man realistisch bleiben: Beyoncé ist nach wie vor ein globaler Solo-Megastar mit eigenen Tour- und Releaseplänen, Kelly Rowland arbeitet an Film- und Musikprojekten, Michelle Williams ist stark im Gospel- und Theaterbereich aktiv. Einen gemeinsamen Kalender-Timeslot für eine volle Welttournee freizuräumen, ist logistisch ein Albtraum. Wahrscheinlicher als eine 60-Dates-Welttour wäre deshalb ein kompaktes, kuratiertes Format: wenige große Stadien, ausgewählte Festival-Headliner-Spots oder ein Mix aus Live-Shows und Streaming-Specials.

Für deutsche Fans heißt das: Es gibt aktuell mehr Rauch als Feuer, aber der Rauch wird dichter. Offizielle Tourdaten fehlen noch, doch das Kommunikationsverhalten der Bandmitglieder und das Timing mit verschiedenen Jubiläen machen 2026/27 zu den wahrscheinlichsten Jahren für irgendeine Form von größerem Destiny's-Child-Projekt – ob als Tour, Special-Show, Doku-Reihe oder sogar neue Musik in kleiner Dosis.

Die Setlist & Show: Was dich erwartet

Auch wenn es noch keine bestätigte Tour gibt, lässt sich ziemlich gut abschätzen, wie eine mögliche Destiny's-Child-Show 2026 aussehen könnte. Der wichtigste Anhaltspunkt: frühere Reunion-Momente. Beim legendären Super-Bowl-Auftritt 2013 performten Beyoncé, Kelly und Michelle ein Mini-Medley aus „Bootylicious“, „Independent Women Part I“ und „Single Ladies“ – und die Crowd explodierte. 2018 tauchte das Trio während Beyoncés Coachella-Headliner-Show wieder auf, diesmal mit „Lose My Breath“, „Say My Name“ und „Soldier“ im Set. Diese Songauswahl ist kein Zufall, sondern eine Art Best-of-Blueprint.

Ein realistisches Setlist-Gerüst für eine 2026er-Reunion könnte so aussehen:

  • „Say My Name“ als riesiger Mitsing-Moment im ersten Drittel
  • „Independent Women Part I“ mit maximaler Girlpower-Energie
  • „Survivor“ als emotionaler Höhepunkt gegen Ende
  • „Bootylicious“ mit ikonischer Choreo und Crowd-Interaktion
  • „Lose My Breath“ als Dance-Brett mit Marching-Drums und krasser Choreografie
  • „Bills, Bills, Bills“ und „Bug a Boo“ als 90s-R&B-Fanservice
  • „Cater 2 U“ oder „Emotion“ für die Balladen-Fraktion
  • Medleys mit tiefen Cuts wie „Girl“, „Jumpin', Jumpin'“ oder „Nasty Girl“

Spannend wäre, ob und wie Solo-Hits integriert würden. Ein Modell, das viele Fans auf TikTok diskutieren: Ein Showteil, in dem die drei gemeinsam auf der Bühne bleiben, aber ikonische Solo-Songs in Destiny's-Child-Arrangements performen. Stell dir vor, „Crazy in Love“, „Dilemma“ (als Kelly-Part-Throwback), „When Jesus Says Yes“ oder „Halo“ in dreistimmigen Harmonien, plus choreografische Referenzen an alte Group-Ära-Moves. So ein Block würde die Brücke schlagen zwischen der Vergangenheit als Girlgroup und der Gegenwart als eigenständige Stars.

Atmosphärisch musst du dir das Ganze eher wie ein Hybrid aus klassischem R&B-Konzert und High-End-Popshow vorstellen. Beyoncé hat die Messlatte für Live-Produktionen mit Tourneen wie „Renaissance“ absurd hoch gelegt: LED-Setups, Visual-Ebenen, Kostümwechsel, Live-Band, Tänzer:innen-Ensemble. Es wäre extrem unwahrscheinlich, dass ein Destiny's-Child-Projekt unter diesem Standard bleibt. Eher realistisch: ein Showdesign mit starken visuellen Kapiteln – zum Beispiel ein „No, No, No“-Block im 90s-Look mit Baggy-Pants und sepiafarbener Lichtstimmung, ein „Survivor“-Kapitel mit militärisch inspirierten Outfits und Pyro und ein glamouröser, futuristischer Schlussteil, der an Beyoncés spätere Solo-Ästhetik anknüpft.

Dazu kommt der typische Destiny's-Child-Signature-Sound: extrem enge Harmonie-Vocals, call-and-response mit dem Publikum und clevere Re-Arrangements der Studio-Versionen. Auf US-Fanforen kursieren Wunsch-Setlists, in denen Klassiker mit zeitgenössischen Sounds gemixt werden – etwa ein Afrobeat-Remix von „Say My Name“ oder ein Trap-inspiriertes Intro für „Soldier“. Solche Aktualisierungen wären stimmig: Du bekommst den nostalgischen Kern, aber der Klang wirkt 2026 nicht wie ein reines Retro-Museum.

Für Deutschland interessant: In früheren Europa-Shows wurde oft ein kleiner lokaler Moment eingebaut – kurze Ansagen auf Deutsch, ein improvisierter A-cappella-Part oder eine kurze Cover-Passage eines gerade hier populären Songs. Sollte eine Tour wieder bei uns Halt machen, kannst du ziemlich sicher mit genau solchen Fanservice-Momenten rechnen. Dazu kommt, dass deutsche Crowds für lautstarkes Mitsingen bekannt sind – gerade bei Refrains wie „I'm a survivor, I'm not gon' give up“ dürfte der Chor im Stadion die Band fast übertönen.

Auch beim Thema Support-Acts gibt es Spekulationspotenzial. Vorstellbar wären jüngere R&B- oder Pop-Künstlerinnen, die sich offen auf Destiny's Child als Einfluss berufen – etwa Newcomerinnen aus UK oder US, die bei Gen Z gerade durchstarten. Für eine Europa-Route wäre auch ein lokaler Opening-Act pro Region denkbar, also etwa eine deutsche R&B- oder Neo-Soul-Künstlerin, die für die passende Einstimmung sorgt. Ticketpreise würden sich – gemessen an aktuellen Premium-Touren – wahrscheinlich im oberen Segment bewegen: Stehplätze im dreistelligen Bereich, Sitzplätze in mehreren Kategorien, VIP-Pakete mit Early Entry oder Merch-Bundles.

Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten

Auf Reddit, TikTok und X (Twitter) ist die Destiny's-Child-Gerüchteküche gerade auf Volldampf. In Subreddits rund um R&B und Pop kursieren ganze Detective-Threads, in denen User Screenshots, Interview-Ausschnitte und Tourpläne analysieren, als ginge es um ein True-Crime-Mystery. Ein wiederkehrendes Motiv: die These, dass ein großes Projekt bereits durchgeplant sei, aber wegen anderer Release-Timelines noch unter Verschluss gehalten wird.

Ein beliebter Theorie-Strang: Manche Fans sind überzeugt, dass ein gemeinsamer Song oder eine kleine EP kommen könnte, bevor überhaupt eine Tour angekündigt wird. Hintergrund: In den letzten Jahren haben viele Legacy-Acts ihre Reunion mit einem einzelnen neuen Track eingeläutet – als Chart-Test und Social-Media-Zündfunke. In Fanforen liest man konkret Wunschideen wie eine moderne Fortsetzung von „Independent Women“ mit einem aktuellen feministischen Twist oder ein Remix-Projekt, bei dem Produzent:innen der neuen Generation Klassiker wie „Bills, Bills, Bills“ neu interpretieren.

Auf TikTok geht es weniger analytisch, dafür umso emotionaler zu. Der Hashtag #destinyschildreunion wurde in den letzten Monaten immer wieder gepusht, teilweise als Reaction auf alte Liveclips, teilweise als Fantasie-Szenarien. Creator:innen stellen sich vor die Kamera und erzählen, welche Songs sie bei einer Show live hören müssen, sonst wären sie „emotional offended“. Besonders oft fallen „Say My Name“, „Survivor“, „Cater 2 U“ und „Emotion“. Dazu kommen POV-Videos im Stil von „Du, wenn Destiny's Child 2027 in Berlin spielen und du das erste Mal deine Teenager-Soundtrack live hörst“ – meistens mit Tränen-Emoji und Stadion-Aufnahmen im Hintergrund.

Ein weiterer Diskussionspunkt ist natürlich das Thema Tickets und Preise. In mehreren deutschen Musik-Subreddits war bereits bei anderen großen Tourneen eine Art Vorab-Debatte zu beobachten: Wie viel wäre dir theoretisch ein Destiny's-Child-Ticket wert? Die Spannweite in den Kommentaren ist groß. Manche schreiben, sie würden ohne zu zögern 250 Euro für gute Plätze zahlen, andere mahnen, dass die Inflation bei Ticketpreisen langsam absurd wird. Ein immer wiederkehrender Wunsch: transparente Preismodelle ohne versteckte Gebühren und vor allem ein fairer Umgang mit Presales, damit nicht alles von Bots und Resellern abgegriffen wird.

Dann gibt es die Fraktion der Skeptiker:innen. Einige User erinnern daran, dass immer wieder Girlgroup-Comeback-Gerüchte viral gehen und sich am Ende als heiße Luft entpuppen. Sie verweisen darauf, dass Beyoncé sich als Solo-Artist auf einem Level bewegt, auf dem sie keine Nostalgie-Reunion braucht, um Hallen zu füllen. Daraus wird die These abgeleitet: Wenn Destiny's Child zurückkommen, dann eher als künstlerisch kuratiertes Statement, nicht als reiner Cash-Grab oder aus reiner Fanservice-Pflicht.

Spannend ist auch, wie offen in der Community über mögliche Konstellationen gesprochen wird. Einige Fan-Theorien spekulieren, ob es Special-Auftritte mit früheren Membern wie LeToya Luckett oder LaTavia Roberson geben könnte – etwa als Gäste bei einzelnen Songs aus der Frühphase. Andere halten das für unwahrscheinlich und argumentieren, dass die etablierte Trio-Konstellation aus Beyoncé, Kelly und Michelle der logische Fokus bleibt, weil sie die global bekannte Formation repräsentiert.

Zusammengefasst ist die Stimmung im Netz eine Mischung aus Hoffnung, FOMO und vorsichtigem Realismus. Viele Fans sagen sehr klar: Sie würden für eine einmalige Destiny's-Child-Show quer durch Europa reisen. Gleichzeitig wollen sie nicht schon wieder enttäuscht werden, falls sich die Andeutungen am Ende doch nur als lose Nostalgie-Aktion ohne konkretes Live-Projekt herausstellen. Genau diese Spannung hält den Buzz aber dauerhaft hoch – und macht Destiny's Child zu einem Dauertrend-Thema in der Popkultur-Timeline 2026.

Alle Daten auf einen Blick

Konkrete Tourdaten für Deutschland oder Europa sind aktuell noch nicht offiziell bestätigt. Um dir trotzdem den Überblick zu erleichtern, findest du hier eine kompakte Übersicht mit relevanten Eckpunkten zur Bandhistorie, wichtigen Releases und typischen Live-Stationen, wie sie für zukünftige Touren wahrscheinlich wären.

KategorieDetailsRelevanz für deutsche Fans
BandgründungUrsprünge in Houston, Texas, Ende der 80er; erste Veröffentlichungen als Destiny's Child Mitte der 90erErklärt den starken US-R&B-Fokus und den Gospel-Einfluss in vielen Songs
Internationaler DurchbruchAlbum „The Writing's on the Wall“ (1999) mit Hits wie „Bills, Bills, Bills“ und „Say My Name“Ab dieser Phase liefen Destiny's Child auch massiv auf deutschen Musiksendern und im Radio
Schlüsselalbum„Survivor“ (2001) mit Titelsong „Survivor“ und „Bootylicious“Prägte eine ganze Generation von Teenagern in Deutschland; bis heute Club- und Karaoke-Favoriten
Letztes Studioalbum„Destiny Fulfilled“ (2004) mit Singles wie „Lose My Breath“ und „Cater 2 U“Viele Fans sehen dieses Album als emotional reifsten Longplayer, prädestiniert für komplette Live-Performances
Bekannte Europa-ShowsFrühere Tourneen mit Stops in London, Paris, Amsterdam u.a.Deutschland wurde in der Vergangenheit regelmäßig bei Promo- und TV-Auftritten berücksichtigt
Aktuelle Lage Tour 2026Keine offiziell bestätigten Daten (Stand 11.02.2026); nur Spekulationen und HinweiseFans sollten offizielle Kanäle und seriöse Tickethändler im Blick behalten, um Fakes zu vermeiden
Potenzielle Städte in DBerlin, Köln, Hamburg, München (basierend auf Arena-Kapazitäten und historischer Nachfrage)Wahrscheinlichste Kandidaten, falls eine limitierte Europa-Route kommt
Typische VorverkaufswegeOffizielle Website der Band, autorisierte Ticketplattformen, Presales über Fanclubs oder KreditkartenpartnerWichtig: Keine Tickets über dubiose Resale-Seiten kaufen, bevor Dates offiziell bestätigt sind
Chart-Highlights in DeutschlandMehrere Singles in den Top 10, dauerhaft hohe Streamingzahlen bei „Say My Name“, „Survivor“ und „Lose My Breath“Unterstreicht, wie groß das Potenzial für eine ausverkaufte Arena-Tour hierzulande wäre

Häufige Fragen zu Destiny's Child

Weil die Gerüchte und News gerade wieder Hochkonjunktur haben, tauchen viele Fragen immer wieder auf. Hier findest du die wichtigsten Antworten kompakt – aber mit genug Details, damit du im Fan-Chat wirklich mitreden kannst.

Wer sind aktuell die Mitglieder von Destiny's Child?

Die weltweit bekannteste und heute relevante Formation von Destiny's Child besteht aus drei Mitgliedern: Beyoncé Knowles, Kelly Rowland und Michelle Williams. In den frühen Jahren der Band gab es mehrere Umbesetzungen, unter anderem mit LeToya Luckett und LaTavia Roberson, später auch Farrah Franklin. Für alle möglichen Reunion- oder Jubiläumsprojekte konzentriert sich die öffentliche Wahrnehmung aber klar auf das Trio, das die großen Welt-Hits und Tourneen geprägt hat.

Wenn in Interviews 2020er-Reunion-Fragen gestellt werden, beziehen sich Journalist:innen und die Musikerinnen selbst fast immer auf diese Dreierkonstellation. Das heißt nicht, dass Gastauftritte früherer Mitglieder ausgeschlossen wären, aber die wahrscheinlichste Live- und Studio-Besetzung bleibt Beyoncé, Kelly und Michelle – inklusive der Vocal-Dynamik, die Fans aus Songs wie „Cater 2 U“, „Survivor“ oder „Lose My Breath“ kennen.

Gibt es schon konkrete Tourdaten für Deutschland?

Stand 11.02.2026: Nein, es sind keine offiziellen Tourdaten für Deutschland oder Europa angekündigt. Alles, was du aktuell zu angeblichen „Berlin-Dates“ oder „Exklusiv-Leaks“ in random Social-Media-Kommentaren liest, solltest du mit großer Vorsicht betrachten. In der Vergangenheit wurden bei großen Pop-Acts immer wieder gefälschte Tourposter verbreitet, um Klicks abzugreifen.

Seriös wird es erst, wenn die Infos auf offiziellen Kanälen auftauchen – also auf der Website von Destiny's Child, in verifizierten Social-Media-Profilen der Mitglieder oder auf Homepages bekannter Veranstalter und Ticketplattformen. Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, richte dir Alerts bei großen Ticketanbietern ein und folge den verifizierten Profilen der Band. Erst wenn dort deutsche Städte mit Datum und Venue auftauchen, kannst du davon ausgehen, dass wirklich etwas ansteht.

Könnte ein Destiny's-Child-Comeback neue Musik beinhalten?

Komplett ausschließen lässt sich das nicht. Offiziell steht im Raum, dass Beyoncé, Kelly und Michelle ihre gemeinsame Vergangenheit sehr wertschätzen, und dass sie immer wieder betonen, wie prägend diese Zeit für ihre Karrieren war. Ein logischer Schritt wäre, diesen Nostalgie-Faktor mit einem kleinen, aber frischen musikalischen Statement zu verbinden – etwa einem einzigen neuen Song oder einer Short-EP mit drei bis vier Tracks.

Viele Fans wünschen sich zum Beispiel einen modernen Empowerment-Song, der an die Haltung von „Independent Women Part I“ oder „Survivor“ anknüpft, aber Themen wie mentale Gesundheit, Social Media und moderne Beziehungsmodelle aufgreift. Ob es dazu kommt, hängt nicht nur von der Kreativität, sondern vor allem vom Terminkalender ab. Neue Musik bedeutet Studiozeit, Promo, eventuell Musikvideos und Performance-Proben – all das muss in drei ohnehin prall gefüllte Karrierepläne eingetaktet werden.

Wie wichtig war Destiny's Child für R&B und Pop – gerade auch in Deutschland?

Destiny's Child haben Ende der 90er und Anfang der 2000er wesentlich dazu beigetragen, dass R&B im Mainstream angekommen ist – weltweit und auch hierzulande. Songs wie „Bills, Bills, Bills“, „Say My Name“ oder „Bootylicious“ liefen in Deutschland nicht nur auf spezialisierten Black-Music-Sendungen, sondern in voller Rotation bei Pop-Radios und auf Musikfernsehen. Sie kombinierten R&B-Vocals mit Pop-Hooks und Rap-Einflüssen, setzten auf starke visuelle Konzepte und eine selbstbewusste, weibliche Perspektive.

Für eine ganze Generation junger Hörer:innen in Deutschland waren Destiny's Child der Einstieg in US-R&B. Viele heutige deutsche Künstler:innen, vor allem im Pop- und Soulbereich, nennen die Band explizit als Einfluss. Und: Destiny's Child haben maßgeblich daran mitgewirkt, dass Girlgroups nicht nur als „Bubblegum-Pop“ wahrgenommen wurden, sondern als ernstzunehmende kulturelle Kräfte mit politischen und feministischen Untertönen.

Wie unterscheidet sich ein mögliches Destiny's-Child-Konzert von einer Beyoncé-Solo-Show?

Beyoncé-Solo-Tourneen sind inzwischen fast schon wie Pop-Opern: Storytelling über mehrere Akte, riesige Bühnenbauten, starke konzeptionelle Leitmotive. Ein Destiny's-Child-Konzert wäre im Kern nostalgischer und fokussierter auf die gemeinsame Diskografie. Du würdest mehr 90s/2000er-Hits in voller Länge hören, mehr dreistimmige Harmonien und vermutlich auch mehr Dialog auf der Bühne – also Ansagen, Erinnerungen, Interaktion zwischen den drei Sängerinnen.

Auch die Performance-Dynamik wäre anders. Während Beyoncé als Solokünstlerin klar im Zentrum steht, lebt Destiny's Child von dieser spezifischen Balance: Beyoncé als dominante Leadstimme, Kelly als kraftvolle Second Lead mit markantem Timbre, Michelle als harmonische Stütze mit Gospel-Background und markanten Momenten in Balladen. Die Choreografien sind zwar aufwändig, aber oft darauf ausgelegt, dass alle drei gleichzeitig präsent sind – im Gegensatz zur Solo-Show, wo Tänzer:innen häufig die Leerräume füllen, wenn Fokus-Shots auf der Hauptkünstlerin liegen.

Sollte man jetzt schon Geld für mögliche Tickets zurücklegen?

Wenn dir Destiny's Child extrem wichtig sind und du bei einer möglichen Reunion unbedingt dabei sein willst, ist es nicht verkehrt, finanziell ein wenig vorzuplanen. Die Preisentwicklung bei großen Pop- und R&B-Tourneen zeigt klar nach oben. Premium-Sitzplätze in Arenen und Stadien kosten inzwischen oft dreistellige Beträge, VIP-Packages teilweise deutlich mehr.

Mach dir am besten eine ehrliche Grenze: Wie viel wärst du bereit zu zahlen, ohne dass du dich danach monatelang ärgerst oder in finanzielle Schieflage gerätst? Plane zusätzlich ein Budget für Anreise, eventuell Hotel und Merch ein, falls du ein T-Shirt oder Poster als Erinnerung willst. Und vor allem: Lass dich nicht von FOMO in überteuerte Resale-Deals treiben, falls es so weit kommt. Warte auf reguläre Presales und offizielle Verkaufsstarts. Wenn die Nachfrage riesig ist, tauchen manchmal Zusatzshows auf, bei denen die Chancen wieder steigen.

Wie bleibe ich seriös auf dem Laufenden, ohne mich in Gerüchten zu verlieren?

Die wichtigste Regel: Trenne harte Fakten von Fan-Wünschen. Fakten sind offizielle Ankündigungen auf verifizierten Kanälen – dazu gehören die Website von Destiny's Child, die Accounts der drei Mitglieder und die Seiten großer Veranstalter und Ticketanbieter. Alles andere, von TikTok-„Leaks“ über dubiose Screenshots bis hin zu „Meine Cousine arbeitet im Tourmanagement und hat mir gesagt…“-Posts, gehört in die Kategorie Spekulation.

Wenn du Bock hast, die Gerüchte zu verfolgen, ist das völlig okay – das gehört zum Popkultur-Spaß dazu. Aber baue deine finanziellen Entscheidungen und Reisepläne nicht auf unbestätigte Infos. Folge einigen seriösen Musikmedien, abonniere Newsfeeds und nutze offizielle Newsletter. Und wenn dann wirklich ein Destiny's-Child-Projekt angekündigt wird, wirst du es garantiert mitbekommen.


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