Comeback-Alarm, The

Comeback-Alarm? Was bei The White Stripes gerade abgeht

21.02.2026 - 08:35:02 | ad-hoc-news.de

The White Stripes sind längst Geschichte – aber die Gerüchte, Leaks und Fan-Hoffnungen explodieren. Was wirklich dran ist, liest du hier.

Kaum eine Band der 2000er wird in Kommentaren so hart herbeigesehnt wie The White Stripes. Jedes Jack-White-Interview, jedes Vinyl-Reissue, jedes kryptische Social-Post der Third Man-Crew – sofort drehen Fans durch und schreien: "Reunion, wann?!" In deutschen Feeds tauchen gerade wieder Clips von legendären Festivalshows in Berlin, Hamburg und Köln auf, während auf Reddit ganze Threads gebaut werden, die jede kleinste Bewegung der Band-Historie auseinandernehmen. Der Mythos lebt – obwohl die Band offiziell seit 2011 Geschichte ist.

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Offizielle Tourankündigungen für Deutschland? Stand jetzt: keine. Aber im Netz brodelt es, weil Jack White immer wieder andeutet, dass er seine Vergangenheit nicht völlig abschließt. Gleichzeitig bringen neue Generationen die alten Hits wie "Seven Nation Army" oder "Fell in Love with a Girl" dank TikTok und Fußballstadion-Chants wieder in Dauerschleife. Und genau da wird es spannend: Wie realistisch ist eine Rückkehr der White Stripes? Was ist Hype, was ist Fakt – und was bedeutet das alles für Fans in Deutschland?

Hintergründe: Die aktuellen News im Detail

Fangen wir mit der harten Realität an: The White Stripes sind offiziell seit Februar 2011 aufgelöst. In ihrem damaligen Statement betonten Jack und Meg White, es gebe "unzählige Gründe", aber keinen Streit, keine Krankheit und keinen kreativen Burnout. Seitdem gilt: Kein gemeinsames Konzert, kein neues Studioalbum, keine klassischen Promo-Runden als Duo.

Was sich aber in den letzten Jahren massiv verändert hat, ist die öffentliche Wahrnehmung. Jack White ist als Solo-Künstler und Label-Boss (Third Man Records) präsent wie nie, Meg White ist dagegen komplett aus dem Rampenlicht verschwunden. Und genau dieser Kontrast füttert bis heute jede Spekulation: Auf Social Media reagieren viele Fans emotional auf jede Erwähnung von Meg, während andere sich vor allem über Jacks Kreativ-Output freuen.

In Interviews der letzten Zeit wird Jack regelmäßig auf eine mögliche White-Stripes-Rückkehr angesprochen. Er bleibt vage, aber auffällig respektvoll. Er verweist häufig darauf, dass diese Band eine ganz bestimmte Zeit eingefangen hat: minimalistische Besetzung, nur Gitarre, Drums, Stimme, rot-weiß-schwarz als einzige Farben, kein Schnickschnack. Sinngemäß sagt er gerne, dass man dieses Kapitel nicht einfach beliebig wiederholen kann, nur weil Nostalgie gut klickt. Für deutsche Fans, die vielleicht erst über "Seven Nation Army" im Stadion oder über TikTok-Memes in die Band reingerutscht sind, ist das bittersüß: Du entdeckst eine Band, die sich längst aufgelöst hat – während der Algorithmus sie dir so aggressiv ins Gesicht drückt, als würde morgen eine Welt-Tour starten.

Statt neuer Musik als Duo gibt es aber eine andere Form von Aktivität: Reissues, Demos, Live-Mitschnitte und Jubiläums-Editionen. Über Third Man Records werden regelmäßig limitierte Neuauflagen von Klassikern wie "White Blood Cells" oder "Elephant" rausgehauen – oft auf abgefahrenen Vinylfarben, mit Bonusmaterial und bisher unveröffentlichten Live-Versionen aus den frühen 2000ern. Besonders im Sammler*innen-Bereich in Deutschland sind die Dinger extrem gefragt. Viele posten ihre Funde aus Indie-Shops in Berlin, Leipzig oder Köln auf Insta und flexen die seltenen Pressungen.

Dazu kommt: Die Musikwelt selbst holt die White Stripes immer wieder zurück in den Fokus. Football- und Fußball-Stadien auf der ganzen Welt benutzen "Seven Nation Army" als Power-Chant, DJs bauen das Riff in Techno- oder Drum6Bass-Sets ein, und auf Festivals tauchen regelmäßig Coverversionen von Nachwuchsbands auf. Wenn auf einem deutschen Open Air plötzlich 20.000 Menschen die Melodie mitsingen, obwohl nur ein DJ das Riff anspielt, merkst du, wie tief diese Band im kollektiven Gedächtnis sitzt.

Für deutsche Fans hat das zwei Seiten: Einerseits wirkt es, als wären The White Stripes immer noch ein aktueller Act, weil ihre Musik omnipräsent ist. Andererseits fehlt die greifbare Live-Ebene: keine neuen Tourdaten, keine Event-Ankündigungen, keine Festival-Headlines mit dem typischen rot-weißen Bühnenbild. Deswegen verlagert sich der Hype ins Netz – in Setlist-Analysen, Fan-Theorien und Hoffnungen, dass Jack White irgendwann doch sagt: "Einmal noch. Nur ein paar Shows."

Die Setlist & Show: Was dich erwartet

Um zu verstehen, warum der Hunger nach einer Reunion so groß ist, musst du dir anschauen, wie White-Stripes-Shows früher aussahen. Keine übertriebenen Visuals, keine 20-köpfige Band, keine eingespielten Backing-Spuren. Stattdessen: Jack, Meg, zwei Farben, ein Schlagzeug, eine Gitarre, eine Orgel – und maximale Energie.

Typische Setlists der 2000er kombinierten die großen Hits mit tiefen Cuts. Songs wie "Seven Nation Army", "Fell in Love with a Girl", "Hotel Yorba", "Dead Leaves and the Dirty Ground" oder "The Hardest Button to Button" waren fast immer dabei. Dann kamen Überraschungen wie "Ball and Biscuit" mit minutenlangen Gitarren-Improvisationen, alte Blues-Cover oder akustische Momente mit "We27re Going to Be Friends".

Der besondere Reiz: Kein Konzert war exakt gleich. Jack White änderte spontan Tempi, verlängerte Soli, schob Songs ineinander oder brach Stücke plötzlich ab, nur um sie im nächsten Takt mit voller Wucht zurückzubringen. Meg spielte ultra-simple, aber wuchtige Drums, die live deutlich roher wirkten als auf Platte. Viele deutsche Fans, die sie damals in kleineren Venues wie der Markthalle Hamburg oder in späteren Jahren auf großen Festivals gesehen haben, erinnern sich bis heute an das körperliche Gefühl, wenn das Riff von "Seven Nation Army" live zum ersten Mal einsetzt.

Spannend ist, dass sich diese Setlist-DNA bis heute in Jack Whites Solo-Shows spiegelt. Auf aktuellen Touren baut er regelmäßig White-Stripes-Songs ein, meist in neuen Arrangements. Du hörst dann z.B. "Dead Leaves and the Dirty Ground" mit zusätzlicher Orgel, oder "Fell in Love with a Girl" in einer leicht verlangsamten, beinahe Garage-Soul-Version. Der emotionale Peak bleibt aber fast immer "Seven Nation Army" – egal ob ganz am Ende oder als Teil eines Medleys.

Wenn du also heute auf eine Jack-White-Show in Deutschland gehst, bekommst du zumindest einen indirekten Vorgeschmack auf das, was eine echte White-Stripes-Tour liefern würde: rauer Sound, abrupte Dynamikwechsel, null Playback, dafür viele improvisierte Übergänge. In Foren werden immer wieder Setlists früherer Deutschland-Gigs gepostet, zum Beispiel:

  • "Black Math"
  • "Dead Leaves and the Dirty Ground"
  • "I Think I Smell a Rat"
  • "The Hardest Button to Button"
  • "Jolene" (Dolly-Parton-Cover)
  • "We27re Going to Be Friends"
  • "Ball and Biscuit"
  • "Fell in Love with a Girl"
  • "Seven Nation Army"

Allein diese Mischung zeigt, wie die Band Hits und Fan-Favorites verbunden hat. Dazu kam eine besondere optische Strenge: Alles auf der Bühne war rot, weiß oder schwarz – Verstärker, Kabel, Outfits, Drumset. Keine LED-Wand, kein pyro-überladenes Spektakel, stattdessen nahezu oldschooliger Club-Vibe, selbst auf großen Bühnen. Genau das vermissen heute viele Fans in einer Zeit, in der Pop- und Rock-Shows oft eher wie eine Netflix-Produktion aussehen.

Würde es irgendwann wieder echte White-Stripes-Konzerte in Deutschland geben, kannst du ziemlich sicher davon ausgehen, dass sie sich nicht in eine Mainstream-Arena-Show verwandeln würden. Eher ein reduziertes, konzentriertes Set, wahrscheinlich mit Fokus auf "White Blood Cells" und "Elephant", ein paar tieferen Tracks wie "The Union Forever" oder "There27s No Home for You Here" – und einem finalen, komplett ausrastenden "Seven Nation Army", bei dem die Menge das Riff weitersingt, wenn die Band die Bühne schon verlassen hat.

Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten

Weil offiziell so wenig passiert, kocht die Gerüchteküche umso heftiger. Auf Reddit sammeln Fans jedes Detail, das man irgendwie als Zeichen für eine Reunion lesen könnte. Wenn Third Man Records plötzlich ein altes Live-Album aus einem bestimmten Jahr neu auflegt, wird sofort spekuliert: Steckt da eine größere Kampagne dahinter? Wird erst das Archiv geöffnet und dann eine Tour angekündigt, wie es andere Bands schon gemacht haben?

Ein beliebtes Thema: Jack Whites Aussagen zu Meg. Immer wenn er in Interviews betont, wie wichtig ihr minimalistischer Stil war und wie sehr er die Ästhetik der Band schätzt, legen User das als "Tür nicht komplett zu" aus. Andere halten dagegen und meinen: Gerade weil er so respektvoll über die Vergangenheit spricht, wird er sie nicht durch eine halbherzige Reunion entwerten. Besonders emotional wird es, wenn Leute Meg White gegen alte, sexistische oder herablassende Kommentare verteidigen. Auf TikTok trendeten Clips, in denen Drummer*innen zeigen, wie bewusst reduziert ihr Stil war – und dass genau dieser Ansatz die Songs erst so markant gemacht hat.

Auf TikTok und Insta kursieren außerdem "Fanseason"-Videos: Leute filmen sich, wie sie im Stadion das "Seven Nation Army"-Riff brüllen, dazu eingeblendet Kommentare wie: "Die Band hat sich aufgelöst, bevor ich sie überhaupt live sehen konnte." Darunter stapeln sich Antworten von älteren Fans aus Deutschland, die von Clubshows in den frühen 2000ern erzählen. Dieser Generationen-Clash sorgt für zusätzlichen Druck: Viele Jüngere fühlen sich, als hätte ihnen die Zeit eine legendäre Band weggenommen, bevor sie überhaupt alt genug waren, Tickets zu kaufen.

Eine weitere Theorie betrifft mögliche Jubiläumsjahre. Immer wenn ein rundes Jubiläum eines Schlüsselalbums ansteht – zum Beispiel 25 Jahre "White Blood Cells" oder 25 Jahre "Elephant" – tippen Fans auf eine spezielle Aktion. Denkbar wären Tribute-Konzerte, bei denen andere Artists White-Stripes-Songs spielen, oder eine einmalige, völlig überteuerte "Nur-ein-Abend"-Show in einer Metropole wie London, Detroit oder Berlin. Besonders Berlin taucht in Spekulationen immer wieder auf, weil die Stadt in Tour-Routings vieler internationaler Acts eine Schlüsselrolle spielt und eine massive Indie-Szene hat.

Ticket-Preis-Diskussionen sind auch hier ein Thema – rein hypothetisch. In Threads werden Zahlen durchgespielt: "Wenn sie morgen eine Reunion-Tour ankündigen würden, was wäre noch okay?" Viele landen am Ende bei 80–150 Euro für reguläre Plätze, bei Special-Events entsprechend mehr. Gleichzeitig betonen viele Fans, dass es ihnen lieber wäre, die Band bleibt Legende, als dass sie mit einer ultra-teuren, seelenlosen Retro-Tour das eigene Erbe verwässert.

Und dann gibt es die Hardliner, die überzeugt sind, dass es nie wieder eine aktive Phase von The White Stripes geben wird – und dass genau das die Musik so stark macht. Ihre Argumentation: Diese Songs sind nicht dafür gebaut, mit Choreos, LED-Wänden und Sponsoren-Logos zu altern. Sie gehören in verschwitzte Clubs, auf wackelige Festivalbühnen, auf alte MiniDV-Mitschnitte von Fans. Und solange Jack White die Songs regelmäßig solo spielt, bleibe der Kern der Band zumindest klanglich lebendig. Ob du das teilst oder auf die nächste Reunion-Hoffnung springst, hängt am Ende davon ab, wie romantisch du auf das Thema schaust.

Alle Daten auf einen Blick

Aktuelle, offiziell bestätigte Deutschland-Tourdaten von The White Stripes gibt es nicht. Um dir trotzdem Orientierung zu geben, hier ein Überblick zu wichtigen Eckpunkten der Bandgeschichte, die auch für deutsche Fans relevant sind:

Jahr Ereignis Details
1997 Bandgründung Jack und Meg White starten The White Stripes in Detroit; erste Auftritte in kleinen Clubs.
1999 Album "The White Stripes" Debütalbum, stark vom Blues und Garage Rock beeinflusst, legt die Basis für den späteren Hype.
2000 Album "De Stijl" Minimalistischer und melodischer; später Kultliebling vieler Fans.
2001 Album "White Blood Cells" Durchbruch mit Songs wie "Fell in Love with a Girl"; erste größere Aufmerksamkeit in Europa.
2003 Album "Elephant" Enthält "Seven Nation Army"; internationale Charts, massiver Stadion-Hit auch in Deutschland.
2005 Album "Get Behind Me Satan" Experimenteller, mehr Piano und Marimba; Touren durch Europa inklusive Festivalauftritten.
2007 Album "Icky Thump" Letztes Studioalbum der Band; Chart-Erfolg auch in Deutschland.
2007 Abgesagte Tourdaten Mehrere Gigs werden wegen gesundheitlicher Probleme von Meg White gestrichen.
2011 Offizielle Auflösung Band erklärt ihr Ende in einem Statement; keine Abschiedstour.
2010er/2020er Reissues & Live-Releases Third Man Records veröffentlicht Vinyl-Neuauflagen, Archivshows, Demos und Sammlerboxen.
laufend Jack-White-Solo-Touren Regelmäßige Deutschland-Shows mit White-Stripes-Songs in der Setlist.

Häufige Fragen zu The White Stripes

Weil es rund um The White Stripes so viele Legenden und Halbwahrheiten gibt, hier eine ausführliche FAQ mit den wichtigsten Fragen, die Fans – besonders in Deutschland – immer wieder stellen.

Warum haben sich The White Stripes überhaupt getrennt?

Die offizielle Trennung wurde 2011 bekanntgegeben. In ihrem Statement nannten Jack und Meg White keine einzelnen dramatischen Gründe, sondern sprachen von einem bewussten Ende zu einem Zeitpunkt, an dem die Band noch auf ihrem eigenen Level funktionieren konnte. Hinter den Kulissen spielten verschiedene Faktoren eine Rolle: Megs bekannte Probleme mit Angstzuständen, der extreme Druck nach dem globalen Erfolg von "Seven Nation Army" und Jacks wachsendes Interesse an anderen Projekten – von den Raconteurs über The Dead Weather bis hin zu seiner Solo-Karriere und dem Aufbau von Third Man Records. Statt eine müde Rest-Karriere hinzulegen, entschieden sie sich, das Kapitel kontrolliert zu schließen.

Gibt es realistische Chancen auf eine Reunion?

Stand heute ist keine Reunion angekündigt oder offiziell angedeutet. Jack White betont immer wieder, wie wichtig ihm die Integrität der Band ist. Das spricht eher dagegen, dass sie für einen schnellen Nostalgie-Run zurückkommen. Gleichzeitig schließt er die Vergangenheit nie abfällig ab – er spielt viele Songs weiterhin live und hält das Songwriting der White-Stripes-Ära sichtbar in Ehren. Realistisch ist eher ein Szenario, in dem vielleicht ein einmaliger Special-Auftritt oder Tribute-Event passiert, als eine große, monatelange Reunion-Tour mit 40 Terminen. Solange es dazu keine belastbaren Aussagen oder Ankündigungen gibt, bleibt alles Spekulation.

Kann ich The White Stripes-Songs trotzdem live in Deutschland hören?

Ja – wenn du Jack White solo siehst. Auf seinen Solo-Touren baut er fast immer mehrere White-Stripes-Tracks ein. "Seven Nation Army" ist dabei natürlich der Klassiker, aber auch Stücke wie "Dead Leaves and the Dirty Ground", "We27re Going to Be Friends", "Fell in Love with a Girl" oder "Ball and Biscuit" tauchen regelmäßig auf Setlists auf. Die Arrangements sind oft etwas fetter, weil eine komplette Band dahintersteht, aber der raue Kern bleibt. Wenn du also den Sound live erleben willst, ist das aktuell deine beste Option in Deutschland.

Warum ist "Seven Nation Army" in deutschen Stadien so allgegenwärtig?

Der Stadion-Hype rund um "Seven Nation Army" hat eine eigene Geschichte. Der Song selbst ist 2003 erschienen, der große Stadion-Durchbruch kam aber besonders rund um Fußball-Großereignisse in der zweiten Hälfte der 2000er. Fans adaptierten das markante Riff als Gesangs-Melodie, weil es super leicht mitsingbar ist, auch ohne Text. In Deutschland hat sich das Ding dann durch Bundesliga, DFB-Pokal und Nationalspiele festgefressen. Heute ist es ein generischer Sieges- und Push-Song, der längst über die Band hinausgewachsen ist. Viele Leute kennen das Riff, ohne zu wissen, wer The White Stripes überhaupt sind – was wiederum dazu führt, dass sie die Band später über Shazam oder YouTube nachentdecken.

Welche Alben solltest du dir als Einstieg unbedingt anhören?

Wenn du bei den White Stripes neu einsteigst, bietet sich eine klare Reihenfolge an:

  • "Elephant" (2003) – Das Album mit "Seven Nation Army", aber auch mit Krachern wie "The Hardest Button to Button" und "Ball and Biscuit". Sehr guter Einstieg, weil es zugänglich und gleichzeitig roh ist.
  • "White Blood Cells" (2001) – Enthält "Fell in Love with a Girl", "Dead Leaves and the Dirty Ground" und zeigt die Band am Sprung vom Insider-Tipp zum weltweiten Act.
  • "De Stijl" (2000) – Für alle, die es etwas reduzierter und bluesiger mögen. Viele Fan-Favorites verstecken sich hier.
  • "Get Behind Me Satan" (2005) – Experimenteller, mit mehr Piano und unkonventionellen Arrangements; spannend, wenn du schon drin bist.
  • "Icky Thump" (2007) – Das letzte Album, teilweise härter, mit Folk- und Mariachi-Einflüssen; zeigt, wie weit die Band sich öffnen konnte.

Zusätzlich lohnen sich Live-Aufnahmen und B-Seiten, die über Third Man Records regelmäßig auftauchen. Gerade für Fans in Deutschland, die nie ein Konzert gesehen haben, sind Live-Mitschnitte eine wichtige Brücke zur echten Energie der Band.

Wie wichtig waren The White Stripes für die Rockszene – auch in Deutschland?

Die White Stripes waren ein zentraler Teil der Garage-Rock-Renaissance der frühen 2000er – neben Bands wie The Strokes oder The Hives. Ihr Beitrag war einzigartig: ein Duo, das klang wie eine komplette Band, mit einem strikten Farbkonzept und Songs, die sowohl Indie-Kids als auch Stadionpublikum abgeholt haben. In Deutschland haben sie eine ganze Welle an Gitarrenbands beeinflusst, von Lo-Fi-Duos bis hin zu Indie-Acts, die bewusst auf überladene Produktionen verzichtet haben. Auch der aktuelle Trend zu roheren Live-Shows ohne massives Playback lässt sich teilweise auf die Wirkung solcher Bands zurückführen. Viele junge Gitarrist*innen nennen Jack White bis heute als prägenden Einfluss.

Wo informierst du dich seriös über neue Entwicklungen rund um The White Stripes?

Weil so viel Spekulation unterwegs ist, lohnt es sich, ein paar verlässliche Quellen im Blick zu behalten:

  • Die offizielle Website und Kanäle von The White Stripes und Third Man Records – dort landen echte Ankündigungen zuerst.
  • Interviews mit Jack White in größeren Musikmagazinen und Podcasts, in denen er ausführlicher über seine Vergangenheit spricht.
  • Offizielle Tour- und Setlist-Seiten, wenn es um Jack-White-Shows in Deutschland geht – dort siehst du, wie viele White-Stripes-Songs tatsächlich im Set sind.
  • Fan-Communities auf Reddit oder spezialisierten Foren – gut für Diskussionen, aber immer mit etwas Skepsis lesen.

Gerade für deutsche Fans ist es wichtig, zwischen Wunschdenken und realen News zu unterscheiden. Solange es keine klaren Statements oder Termine gibt, bleibt eine echte Reunion Traumstoff – aber die Musik selbst ist jederzeit da und wirkt frischer, als es das Auflösungsdatum vermuten lässt.


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