Coinbase: XRP-Futures mit TAS ab 1. Mai
01.05.2026 - 05:22:32 | boerse-global.deAuf der Plattform läuft der Ausbau nach Plan, an der Börse herrscht Katerstimmung. Coinbase schaltet heute eine wichtige Handelsfunktion für institutionelle Krypto-Investoren frei. Parallel dazu blickt der Markt nervös auf die anstehenden Quartalszahlen. Die Erwartungen an den Bericht in der kommenden Woche sind nach einem harten Jahresauftakt massiv gesunken.
Institutioneller Handel für XRP
Seit dem heutigen 1. Mai bietet die Krypto-Börse das sogenannte "Trade at Settlement" (TAS) für XRP-Futures an. Große Marktteilnehmer können damit Block-Orders zum offiziellen Tagesschlusskurs ausführen. Das eliminiert das Preisrisiko, das bei großvolumigen Aufträgen in einem schwankenden Markt entsteht. Für Bitcoin, Ethereum und klassische Rohstoffe existiert dieses Werkzeug bereits.
Die Freischaltung folgt auf die gemeinsame Einstufung von XRP als digitale Ware durch die US-Behörden SEC und CFTC im März 2026. Das Interesse der Profi-Anleger wächst spürbar. Laut einer Umfrage von EY-Parthenon plant ein Viertel der institutionellen Investoren in diesem Jahr den Einstieg bei XRP. Passend dazu verzeichnen die entsprechenden ETFs seit Anfang April ununterbrochene Mittelzuflüsse und verwalten mittlerweile über 1,5 Milliarden US-Dollar.
Tiefe Erwartungen vor den Quartalszahlen
Am 7. Mai öffnet Coinbase die Bücher für das erste Quartal. Die Messlatte liegt nach einem schwachen Jahresauftakt am Krypto-Markt ungewöhnlich tief. Bitcoin verlor in den ersten drei Monaten 22 Prozent an Wert, das weltweite Handelsvolumen an den Börsen brach laut Barclays drastisch ein.
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Diese fundamentale Schwäche spiegelt sich im Aktienkurs wider. Das Papier notiert aktuell bei 160,30 Euro und hat seit Jahresbeginn über 20 Prozent an Wert verloren. Charttechnisch bleibt die Lage angespannt: Mit einem Abstand von knapp 28 Prozent zur 200-Tage-Linie bewegt sich die Aktie tief im bärischen Territorium.
Fokus auf neue Einnahmequellen
Für das abgelaufene Quartal prognostiziert das Management einen Umsatz von 1,56 Milliarden US-Dollar. Analysten haben ihre Gewinnerwartungen für das Gesamtjahr seit dem letzten Bericht um fast die Hälfte zusammengestrichen. Diese aggressive Korrektur nach unten schafft eine asymmetrische Ausgangslage. Eine positive Überraschung bei den Abo-Einnahmen könnte eine schnelle Gegenbewegung auslösen, zumal die Leerverkaufsquote bei über elf Prozent liegt.
Drei Kennzahlen stehen beim kommenden Bericht im Zentrum:
- Umsatzmix der Handelsvolumina
- Abo- und Service-Wachstum (Zielspanne: 550 bis 630 Millionen US-Dollar)
- Erste konkrete On-Chain-Erlöse des Base-Netzwerks
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Die Mehrheit der Wall-Street-Experten bleibt trotz der jüngsten Flaute optimistisch. Von 24 Analysten auf TipRanks raten 18 zum Kauf.
Der Bericht am Donnerstag liefert den ersten echten Härtetest für die Diversifikationsstrategie des Unternehmens. Erstmals fließt ein volles Quartal des neuen Aktien- und ETF-Handels in die Bilanz ein. Fällt das Wachstum in diesen neuen Segmenten solide aus, beweist Coinbase, dass die Abnabelung von den reinen Krypto-Handelsgebühren in der Praxis funktioniert.
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