Coinbase, Aktie

Coinbase Aktie: Meilenstein verpufft!

12.04.2026 - 05:27:56 | boerse-global.de

Coinbase sichert sich als erste Kryptobörse eine Direktlizenz in Australien, sieht sich aber mit Analystenabstufung und rückläufigen Handelsvolumina konfrontiert.

Coinbase Aktie: Meilenstein verpufft! - Foto: über boerse-global.de

Coinbase verzeichnet einen strategischen Durchbruch in Australien. Als erste Krypto-Börse überhaupt sicherte sich das Unternehmen eine direkte Finanzdienstleistungslizenz der dortigen Aufsichtsbehörde ASIC. Die Freude über diese internationale Expansion wird allerdings von einer harten Analysten-Abstufung und einbrechenden Handelsvolumina im Kerngeschäft überschattet.

Vorsprung vor der Konkurrenz

Mit der neuen Lizenz darf Coinbase ab sofort Derivatehandel für Privatkunden in Australien anbieten, beginnend mit Krypto- und Aktien-Perpetuals. Der Zeitpunkt ist strategisch klug gewählt. Erst Anfang April verabschiedete das australische Parlament ein neues Gesetz zur Regulierung digitaler Vermögenswerte. Indem sich Coinbase die Zulassung bereits vor dem Inkrafttreten der verbindlichen Regeln sichert, erarbeitet sich die Plattform einen massiven zeitlichen Vorteil gegenüber Mitbewerbern. Der Markt gilt als lukrativ, da mittlerweile ein Drittel der australischen Bevölkerung Kryptowährungen besitzt.

Auch auf dem Heimatmarkt verbucht das Unternehmen regulatorische Teilerfolge. Die US-Bankenaufsicht OCC erteilte jüngst eine bedingte Genehmigung für eine nationale Treuhandgesellschaft. Damit könnte Coinbase künftig Zahlungs- und Verwahrprodukte effizienter abwickeln, ohne als klassische Geschäftsbank aufzutreten.

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Schwache Volumina belasten den Kurs

Diese fundamentalen Fortschritte spiegeln sich derzeit jedoch nicht im Chart wider. Seit Jahresbeginn hat das Papier fast 30 Prozent an Wert verloren und schloss am Freitag bei 142,14 Euro. Verantwortlich für den Druck sind vor allem die schwachen Marktbedingungen. Im März fiel das monatliche Krypto-Handelsvolumen am Spotmarkt auf den tiefsten Stand seit über zwei Jahren.

Die sinkende Handelsaktivität ruft nun auch die Wall Street auf den Plan. Die britische Bank Barclays stufte die Papiere kürzlich von "Neutral" auf "Underweight" ab. Die Analysten begründeten diesen Schritt explizit mit einer unter Druck geratenen Profitabilität und senkten ihre Erwartungen für die Aktie spürbar.

Die tatsächlichen finanziellen Auswirkungen dieser Gemengelage präsentieren die Verantwortlichen am 7. Mai nach US-Börsenschluss. Dann veröffentlicht Coinbase die Ergebnisse für das erste Quartal. Die Prognose des Managements sah zuletzt Einnahmen aus Abonnements und Dienstleistungen zwischen 550 und 630 Millionen US-Dollar vor. Parallel dazu entscheidet sich im April im US-Senatsausschuss das Schicksal des CLARITY Acts, der die Skalierung des Stablecoins USDC für globale Zahlungen rechtlich absichern soll.

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