Coinbase, Aktie

Coinbase Aktie: Bank-Status im Visier!

14.04.2026 - 15:49:00 | boerse-global.de

Coinbase erhält regulatorische Vorzulassung, während schwache Handelsvolumina und Analystenkürzungen vor den Quartalszahlen für Druck sorgen.

Coinbase Aktie: Bank-Status im Visier! - Foto: über boerse-global.de

Die Handelsvolumina am Krypto-Markt fallen auf ein Zweijahrestief. Parallel dazu sichert sich Coinbase einen wichtigen Etappensieg bei den US-Behörden. Diese Gegensätze spalten aktuell die Wall Street. Sie setzen den Konzern vor den kommenden Quartalszahlen massiv unter Druck.

Schwacher Handel belastet

Am 7. Mai präsentiert das Management die Ergebnisse für das erste Quartal 2026. Die Erwartungen sind gedämpft. Der Grund: Das weltweite Krypto-Handelsvolumen brach im März massiv ein. Die Investmentbank Barclays rechnet für die ersten drei Monate nur noch mit einem Volumen von 196 Milliarden US-Dollar auf der Plattform. Das drückt auf die Stimmung. Die Aktie verlor seit Jahresbeginn bereits knapp 25 Prozent an Wert und notiert aktuell bei rund 151 Euro.

Wall Street korrigiert nach unten

Analysten reagieren auf die schwachen Marktdaten. Barclays stufte das Papier von "Neutral" auf "Underweight" ab. Analyst Benjamin Buddish verweist auf die sinkende Profitabilität. Auch andere Institute passen ihre Modelle an:

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  • Barclays: Kursziel sinkt von 148 auf 140 US-Dollar
  • Goldman Sachs: Kursziel sinkt von 235 auf 225 US-Dollar
  • Bernstein: Kursziel sinkt von 440 auf 330 US-Dollar

Trotz der Kürzungen bleiben viele Experten optimistisch. Sie setzen auf neue Produkte und das wachsende Geschäft mit Stablecoins.

Lichtblicke im Hintergrund

Ein wichtiges Marktsignal liefert derzeit Gegenwehr. Der sogenannte Coinbase Premium Index drehte am 12. April wieder ins Plus. Dieser Wert misst die Preisdifferenz zwischen Coinbase und anderen Börsen. Ein positiver Index zeigt: US-Investoren kaufen wieder verstärkt Bitcoin. Die Folge: Frisches Kapital fließt in den Markt.

Zusätzlich punktet der Konzern bei der Regulierung. Die US-Bankenaufsicht OCC erteilte eine vorläufige Genehmigung. Damit rückt der Status als regulierte Treuhandbank näher. Gelingt der finale Schritt, untersteht Coinbase direkt der Bundesbehörde. Das spart teure Verfahren in den einzelnen US-Bundesstaaten.

Das Management verhandelt derweil weiter mit der Politik. Es geht um die Frage, ob Plattformen ihren Kunden Renditen auf Stablecoins auszahlen dürfen. Das Weiße Haus vermittelt bereits in diesem Streit. Am 7. Mai belegen die konkreten Zahlen, ob das Dienstleistungsgeschäft die schwachen Handelsumsätze tatsächlich auffängt.

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