COVISION, Chance

CO.VISION: Heute endet letzte Chance auf Innovations-Förderung

18.01.2026 - 16:13:12

Das Förderprogramm CO.VISION der MFG Baden-Württemberg schließt seine Antragsfrist für branchenübergreifende Pilotprojekte. Gefördert werden Kooperationen zwischen Kreativwirtschaft und anderen Sektoren in fünf Zukunftsfeldern.

Heute um Mitternacht schließt Baden-Württembergs Förderprogramm CO.VISION endgültig seine Antragsfrist. Kreativschaffende und Unternehmen haben letztmalig Gelegenheit, bis zu 20.000 Euro für branchenübergreifende Pilotprojekte zu erhalten. Die ursprüngliche Deadline wurde aufgrund großer Nachfrage um eine Woche verlängert.

Strategische Partnerschaften als Kernziel

Das Programm der Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg (MFG) zielt darauf ab, die kreative Szene mit traditionellen Wirtschaftssektoren zu vernetzen. Gefördert werden ausschließlich Konsortien, bei denen mindestens ein Partner aus der Kultur- und Kreativwirtschaft und ein Partner aus einem anderen Bereich – etwa einem Technologie-Start-up oder einem produzierenden Mittelständler – zusammenarbeiten. Der Lead-Partner muss im Südwesten ansässig sein.

„Es geht um echte Cross-Innovation“, erklärt ein Programmsprecher. „Also nicht nur um erste Ideen, sondern um konkrete Prototypen oder Pilotvorhaben, die unterschiedliche Perspektiven zusammenbringen.“ Die Förderung deckt maximal die Hälfte der förderfähigen Kosten, die Partner müssen sich also mit Eigenmitteln beteiligen.

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Fünf Zukunftsfelder im Fokus

CO.VISION ist kein allgemeiner Fördertopf, sondern konzentriert sich auf fünf strategische Zukunftsfelder der Landesregierung:

  1. Mobilität & Transport: Nachhaltige Logistik, neue Mobilitätskonzepte und die Transformation der Automobilzulieferkette.
  2. Mensch & Gesellschaft: Digitale Bildung, demografischer Wandel und soziale Innovationen.
  3. Materialien & Ressourcen: Kreislaufwirtschaft, Ressourceneffizienz und nachhaltige Materialnutzung.
  4. Maschinenbau & Robotik: Integration von kreativem Design und Nutzererfahrung in den starken Ingenieurssektor.
  5. Cyber, Service, Security: Digitale Vertrauensdienste, Cybersicherheit und innovative Service-Modelle.

Diese Fokussierung soll Innovationshilfen dorthin lenken, wo sie den größten strukturellen Nutzen für das Land versprechen. Gleichzeitig zwingt die Vorgabe zur sektorübergreifenden Zusammenarbeit technikgetriebene Unternehmen dazu, agile und nutzerzentrierte Methoden aus der Kreativbranche zu adaptieren.

Mehr als nur Geld: Begleitprogramm und Sichtbarkeit

Neben der finanziellen Unterstützung erhalten die ausgewählten Teams Zugang zu einem umfassenden Begleitprogramm. Workshops und Coachings sollen helfen, die oft unterschiedlichen Arbeitskulturen zwischen etwa einem Designbüro und einem Maschinenbauunternehmen zu überbrücken.

Ein weiterer Pluspunkt: Die geförderten Pilotprojekte werden bei einer Abschlussveranstaltung Ende 2026 als Best-Practice-Beispiele präsentiert. Für viele Teilnehmer vergleichbarer Programme war diese Sichtbarkeit ein entscheidender Türöffner für Folgeinvestitionen oder neue Kunden.

Schnelles Verfahren nach Antragsschluss

Nach dem heutigen Ende der Antragsfrist geht es zügig weiter. Eine unabhängige Fachjury sichtet die Bewerbungen bereits Mitte Februar 2026. Bewertet werden Innovationsgrad, Qualität der Partnerschaft und Machbarkeit des Vorhabens.

Die Umsetzung ist straff getaktet: Die ausgewählten Projekte sollen am 2. März 2026 starten und bis Jahresende laufen. Dieser komprimierte Zeitplan soll schnelle Ergebnisse und demonstrierbare Prototypen noch im selben Kalenderjahr ermöglichen.

Für viele junge Unternehmen fungiere der Zuschuss als wichtiger Validierungscheck, so Netzwerkpartner wie CyberLAGO. Mit den 20.000 Euro ließe sich ein erstes funktionsfähiges Produkt (MVP) entwickeln, das dann größere Venture-Capital-Geber oder öffentliche Fördermittel anlocken könne.

Kreativwirtschaft als Innovationsmotor

Hinter CO.VISION steht ein strategischer Politikwechsel. Das Wirtschaftsministerium in Stuttgart betrachtet die Kultur- und Kreativwirtschaft nicht mehr nur als förderwürdigen Eigenbereich, sondern zunehmend als Innovationstreiber für die Gesamtwirtschaft. Diese „Cross-Innovation“ sei besonders für Baden-Württemberg mit seinen vielen „Hidden Champions“ im Maschinenbau relevant.

Während Hardware zur Commodity werde, verlagere sich die Wertschöpfung zunehmend auf Software, Services und Markenerlebnis. Programme wie CO.VISION böten etablierten Firmen ein niedrigschwelliges Experimentierfeld, um mit kreativen Partnern zusammenzuarbeiten, die sie im Tagesgeschäft selten treffen würden.

Die heute ausgewählten Projekte werden somit ein Stimmungsbild der innovativsten Kooperationen im Südwesten liefern – und die Richtung für das Innovationsjahr 2026 vorgeben.

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