Climb Aktie: Gemischte Signale
26.02.2026 - 20:28:33 | boerse-global.deClimb Global Solutions blickt auf ein Jahr mit starkem Umsatzwachstum zurück, doch die jüngsten Quartalszahlen hinterlassen bei Anlegern einen faden Beigeschmack. Während der Technologie-Distributor seine europäische Präsenz durch eine Akquisition in Griechenland massiv ausbaut, sorgt die gleichzeitige Streichung der Dividende für Unruhe. Kann die langfristige Wachstumsstrategie die kurzfristigen Gewinnrückgänge rechtfertigen?
Umsatzsprung trifft Margendruck
In den letzten drei Monaten des Geschäftsjahres 2025 kletterte der Nettoumsatz um 20 % auf 193,8 Millionen US-Dollar. Auf das Gesamtjahr gesehen steht sogar ein Plus von 40 % auf 652,5 Millionen US-Dollar zu Buche. Trotz dieser Dynamik sank das bereinigte EBITDA im vierten Quartal von 16,1 auf 13,0 Millionen US-Dollar.
Das Management führt diesen Rückgang auf ein außergewöhnlich margenstarkes Vorjahresgeschäft zurück, das den direkten Vergleich erschwert. Der bereinigte Gewinn je Aktie fiel im Quartal entsprechend von 2,26 auf 1,53 US-Dollar zurück. Im Gesamtjahr konnte der Nettogewinn jedoch um 15 % auf 21,3 Millionen US-Dollar gesteigert werden.
Expansion in Südosteuropa
Parallel zu den Zahlen gab das Unternehmen die Übernahme des griechischen Cloud-Distributors Interworks für rund 8,0 Millionen Euro bekannt. Mit diesem Schritt sichert sich Climb Zugang zu über 600 Resellern in Griechenland, Malta, Zypern und Bulgarien.
Das Ziel der Akquisition ist die Stärkung der Position im Microsoft-Cloud-Ökosystem sowie die Nutzung von Cross-Selling-Potenzialen. Laut Unternehmensangaben soll die Übernahme unmittelbar positiv zum Ergebnis beitragen. Das gesamte Team von Interworks wird übernommen, um die operative Kontinuität in der Region zu gewährleisten.
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Dividendenstopp für künftiges Wachstum
Eine Entscheidung der Geschäftsführung belastete die Stimmung am Markt heute spürbar: Die Quartalsdividende wird ab dem ersten Quartal 2026 ausgesetzt. Diese Maßnahme dient dazu, finanzielle Spielräume für organisches Wachstum und weitere strategische Zukäufe zu sichern.
Investoren reagierten zunächst skeptisch und gewichteten den Gewinnrückgang im Schlussquartal sowie den Wegfall der Ausschüttung schwerer als die deutliche Umsatzsteigerung. Für das laufende Jahr fokussiert sich Climb auf die Integration von Interworks und die Erschließung neuer Marktanteile in Europa. Die Priorität liegt nun eindeutig auf der Reinvestition der Cashflows in die Unternehmensexpansion.
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