Chevron, Aktie

Chevron Aktie: Nigeria-Erfolg

27.01.2026 - 15:09:31

Chevron meldet einen großen Ölfund im Niger-Delta und steigert gleichzeitig die Exporte aus Venezuela. Die Produktion im Permian-Becken ist jedoch durch einen Kälteeinbruch beeinträchtigt.

Chevron meldet einen bedeutenden Ölfund im Niger-Delta. Die Entdeckung im Awodi-07-Feld stärkt die Reservenbasis des Ölkonzerns erheblich – und das zu einem Zeitpunkt, an dem das Unternehmen auch in Venezuela massiv ausbaut. Doch nicht alles läuft glatt: Ein Kälteeinbruch in Texas bremst die Produktion im wichtigen Permian-Becken aus.

Substantieller Fund in Nigeria

Das Joint Venture mit NNPC Ltd hat zwischen Ende November und Mitte Dezember 2025 eine Bohrung abgeschlossen, die sich als Volltreffer erweist. Die Awodi-07-Bohrung stieß auf rund 675 Fuß (etwa 206 Meter) kohlenwasserstoffführende Gesteinsschichten – verteilt über mehrere Zonen.

Die offizielle Bestätigung erfolgte am 26. Januar 2026. Für Chevron ist der Fund strategisch wichtig: Er unterstützt die Bemühungen, das Portfolio zu optimieren und die Produktion trotz natürlicher Erschöpfung bestehender Felder stabil zu halten.

Venezuela-Exporte auf Höchststand

Parallel dazu baut Chevron seine Aktivitäten in Venezuela deutlich aus. Das Unternehmen nutzt seine Sonderlizenz, um verstärkt Rohöl an US-Raffinerien zu liefern.

Die Zahlen sprechen für sich:

  • 11 Tanker im Einsatz – mehr als je zuvor in den letzten zwölf Monaten
  • 1,68 Millionen Barrel allein in der ersten Januarwoche 2026 verladen – das schnellste Exporttempo seit sieben Monaten
  • Tägliche Transportkapazität von rund 152.000 Barrel, deutlich mehr als die 123.000 Barrel im Dezember

Das schwere venezolanische Rohöl fließt vor allem in die Raffinerien am Golf von Mexiko, darunter Chevrons eigene Anlage in Pascagoula und die Sweeny-Raffinerie von Phillips 66.

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Wintereinbruch bremst Permian-Produktion

Während die internationalen Aktivitäten Fahrt aufnehmen, sorgt das Wetter in Texas für Probleme. Ein Kälteeinbruch hat am 26. und 27. Januar Teile der Permian-Basin-Infrastruktur lahmgelegt. Bei Chevron-Anlagen in Midland führten eingefrorene Luken zu Betriebsstörungen.

Die Branche geht davon aus, dass die volle Kapazität bis zum 30. Januar wiederhergestellt sein wird – just rechtzeitig vor der Veröffentlichung der Quartalszahlen.

Quartalszahlen im Fokus

Am 30. Januar 2026 legt Chevron die Ergebnisse für das vierte Quartal vor. Analysten erwarten einen Gewinn je Aktie von 1,53 US-Dollar – ein Rückgang von etwa 25 Prozent im Jahresvergleich. Der Umsatz soll bei 52,66 Milliarden US-Dollar liegen, leicht über dem Vorjahreswert.

Entscheidend wird sein, wie das Management die Bedeutung des Nigeria-Funds und die Nachhaltigkeit der Venezuela-Exporte einordnet. Diese beiden Entwicklungen könnten die Perspektive für 2026 erheblich aufhellen – vorausgesetzt, die operativen Herausforderungen in Texas bleiben Episode.

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