Chevron, Aktie

Chevron Aktie: Anhaltender Rückenwind!

05.01.2026 - 23:00:32

Der Sturz des venezolanischen Machthabers Maduro treibt die Chevron-Aktie auf ein neunmonatiges Hoch. Das Unternehmen profitiert als einziges großes US-Ölunternehmen vor Ort von der geöffneten Tür zu den riesigen Ölreserven.

Der Sturz von Nicolás Maduro schickt die Chevron-Aktie auf ein neunmonatiges Hoch. Mit einem Kurssprung von 4,7 Prozent gehört der Energiegigant zu den absoluten Spitzenreitern im Dow Jones, der am Montag auf ein neues Allzeithoch kletterte. Der Grund: Chevron ist das einzige große US-Ölunternehmen, das aktuell noch in Venezuela operiert – und damit in der Pole-Position für das größte Ölreservoir der Welt.

Milliardeninvestitionen angekündigt

Nach der Festnahme Maduros durch US-Spezialkräfte am Wochenende ließ Donald Trump keine Zeit verstreichen. Der US-Präsident kündigte an, dass amerikanische Konzerne in den kommenden Monaten Milliardenbeträge in den Wiederaufbau des venezolanischen Ölsektors pumpen werden. Die Botschaft an die Märkte: Venezuela mit seinen geschätzten 300 Milliarden Barrel Ölreserven steht für US-Unternehmen wieder offen.

Während Exxon Mobil nur um ein Prozent zulegte und ConocoPhillips um 1,7 Prozent kletterte, sicherte sich Chevron dank seiner bestehenden Präsenz im Land den Vertrauensvorschuss der Anleger. Die Konkurrenz muss erst wieder Fuß fassen – Chevron ist bereits vor Ort.

Ausrüster profitieren noch stärker

Die wahren Raketen zündeten allerdings die Zulieferer und Dienstleister der Ölindustrie. Baker Hughes gewann knapp fünf Prozent, Halliburton schoss um neun Prozent nach oben und SLB (ehemals Schlumberger) katapultierte sich um zehn Prozent in die Höhe. Der Philadelphia Oil Service Index sprang um beachtliche 5,2 Prozent.

Die Rechnung der Investoren ist einfach: Venezuelas Ölproduktion ist in den vergangenen Jahren dramatisch eingebrochen. Laut Analysten der Deutschen Bank könnte es Jahre dauern und erhebliche Summen verschlingen, diesen Trend umzukehren. Veraltete Anlagen müssen modernisiert, neue Produktionsstätten gebaut werden. Genau hier wittern die Ausrüster das große Geschäft.

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Geopolitisches Beben treibt auch Ölpreis

Der militärische Eingriff der USA löste nicht nur Euphorie bei den Ölaktien aus, sondern trieb auch den Rohölpreis nach oben. Gold für Februar-Lieferung schnellte um 127,50 Dollar oder 2,9 Prozent auf 4.457,10 Dollar je Unze – Anleger suchen angesichts der gestiegenen geopolitischen Spannungen den sicheren Hafen.

Für Chevron könnte die Venezuela-Karte zum entscheidenden Trumpf werden. Während die Großen der Branche noch planen und verhandeln müssen, kann der Konzern möglicherweise bereits in wenigen Monaten die Produktion hochfahren.

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