Chemicals, Index

Chemicals Index: 1,38% Minus zum April-Schluss

01.05.2026 - 05:45:09 | boerse-global.de

Steigende Energie- und Rohstoffpreise drücken den europäischen Chemiesektor ins Minus. BASF trotzt dem Trend mit soliden Quartalszahlen.

Chemicals Index: 1,38% Minus zum April-Schluss - Foto: über boerse-global.de
Chemicals Index: 1,38% Minus zum April-Schluss - Foto: über boerse-global.de

Die Sorge vor einer dauerhaften Teuerung bei Energie und Vorprodukten hat den europäischen Chemiesektor zum Monatsende ins Minus gedrückt. Vor dem Maifeiertag belasteten vor allem die unsicheren Lieferketten im Nahen Osten die Stimmung der Anleger. Der Branchenindex SX4P verlor am letzten Handelstag im April deutlich an Boden.

Der STOXX Europe 600 Chemicals Index sank um 1,38 Prozent auf 1.205,02 Punkte. Damit rutschte das Barometer unter seinen gleitenden Durchschnitt der letzten 50 Tage. Eine erste Unterstützung wird nun bei der Marke von 1.200 Punkten vermutet.

BASF überzeugt, Henkel am Boden

BASF stemmte sich gegen den allgemeinen Trend. Das Papier legte um 0,68 Prozent auf 54,65 Euro zu. Der Konzern überzeugte mit einem bereinigten Gewinn je Aktie von 1,32 Euro, was die Erwartungen der Analysten übertraf. Ein solides Absatzwachstum half dabei, negative Währungseffekte und einen leichten Umsatzrückgang auszugleichen.

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Indes geriet Henkel unter Druck und schloss bei 59,25 Euro. Die Aktie notiert damit gefährlich nah an ihrem 52-Wochen-Tief von 58,60 Euro. Ein Minus von 0,92 Prozent markierte das Ende eines schwierigen Handelstages, an dem auch eine Herabstufung durch die britische Bank Barclays auf die Stimmung drückte.

Kostendruck belastet die Breite des Sektors

Die Unsicherheit betraf nicht nur die Schwergewichte. Symrise gab um 1,48 Prozent nach und notierte zuletzt bei 74,56 Euro. Während Industriegas-Spezialisten wie Air Liquide leichte Gewinne retteten, litten klassische Chemieproduzenten unter den steigenden Preisen für Petrochemikalien und Harze.

Hintergrund dieser Entwicklung sind die anhaltenden Spannungen im Nahen Osten. Diese treiben die Preise für Öl und Erdgas, was die Margen der energieintensiven Chemieunternehmen unmittelbar belastet. Der US-Dollar legte parallel dazu gegenüber dem Euro zu, was die Importkosten für Rohstoffe weiter verteuerte.

S&P Global rechnet damit, dass die Preise für Industriematerialien im zweiten Quartal 2026 ihren Höhepunkt erreichen. Ein Preisanstieg von über 10 Prozent im ersten Quartal dürfte sich demnach vorerst fortsetzen. Die Entwicklung der Schifffahrtswege in der Straße von Hormus bleibt entscheidend, da jede weitere Störung die Kosten für petrochemische Vorprodukte weiter nach oben treiben könnte.

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