Charter Communications Aktie: Strategischer Umbau
24.02.2026 - 09:00:41 | boerse-global.deCharter Communications steht vor der Herausforderung, den Rückgang im klassischen Breitbandmarkt zu stoppen. Trotz verfehlter Gewinnziele im jüngsten Quartal zeigen operative Lichtblicke bei Video-Abos und Mobilfunkverträgen eine Stabilisierung des Geschäftsmodells. Kann die neue WiFi-Technologie in Kombination mit einer geplanten Großübernahme das Ruder herumreißen?
Offensive bei Hardware und Mobilfunk
Im laufenden Monat reagierte das Unternehmen auf den Wettbewerbsdruck mit der Einführung des „Invincible WiFi“. Das System nutzt WiFi-7-Technologie und sichert die Internetverbindung bei Ausfällen automatisch über das 5G-Mobilfunknetz sowie eine Batterie-Sicherung ab. Diese Hardware-Offensive folgt auf den Start von WiFi-7-Verstärkern im Januar und soll das Breitband-Angebot gegenüber der Konkurrenz deutlich aufwerten.
Parallel dazu verzeichnet die Mobilfunksparte ein dynamisches Wachstum. Im Jahr 2025 konnte das Unternehmen fast zwei Millionen neue Mobilfunkleitungen aktivieren. Dieser Erfolg im Mobilfunkbereich dient als wichtiger Puffer, um Schwächen im Kerngeschäft mit Internetanschlüssen auszugleichen.
Operative Überraschungen trotz Kursdruck
Die Ende Januar veröffentlichten Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 fielen gemischt aus. Während der Umsatz sank und das Ergebnis pro Aktie hinter den Erwartungen der Analysten zurückblieb, gab es positive Signale bei den Nutzerzahlen. Überraschend stieg die Zahl der Video-Abonnenten im vierten Quartal um 44.000 – der erste Zuwachs seit Jahren. Gleichzeitig verlangsamte sich der Abzug von Breitbandkunden auf 119.000 Anschlüsse, was eine Verbesserung gegenüber dem Vorjahreszeitraum darstellt.
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Fokus auf Effizienz und Expansion
Das Management setzt für die kommenden Jahre auf eine straffere Finanzdisziplin. Die Investitionsausgaben sollen im Jahr 2026 auf 11,4 Milliarden US-Dollar sinken, wobei bis 2028 eine weitere Reduzierung der Kapitalintensität angestrebt wird. Diese Mittel sollen verstärkt in die Netzqualität und die Geschwindigkeit der Anschlüsse fließen, um die Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern.
Ein zentraler Meilenstein für die strategische Skalierung bleibt die geplante Übernahme von Cox Communications. Im Februar fanden hierzu bereits öffentliche Anhörungen statt, was auf einen fortgeschrittenen regulatorischen Prozess hindeutet. Mit der Integration von Cox will Charter seine Marktposition als einer der führenden Breitbandanbieter in den USA massiv ausbauen und Synergien in der Infrastruktur nutzen. Die Reduzierung der Investitionskosten ab 2026 rückt die finanzielle Stabilität in den Fokus, während das Mobilfunkgeschäft weiterhin als primärer Wachstumstreiber fungiert.
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