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Charter Communications: 368.000 neue Mobilfunkleitungen

25.04.2026 - 08:00:37 | boerse-global.de

Charter Communications verliert an der Börse massiv an Wert, da das schwächelnde Breitbandgeschäft das starke Mobilfunkwachstum überlagert.

Charter Communications: 368.000 neue Mobilfunkleitungen - Foto: über boerse-global.de
Charter Communications: 368.000 neue Mobilfunkleitungen - Foto: über boerse-global.de

Ein zweistelliger Kurssturz trotz Milliardengewinn: Charter Communications erlebt an der Börse einen schwarzen Freitag. Während das Mobilfunkgeschäft boomt, bröckelt das Fundament im heimischen Breitbandmarkt schneller als erhofft.

Der US-Kabelriese meldete für das erste Quartal einen Umsatz von 13,6 Milliarden US-Dollar. Das entspricht einem leichten Rückgang von einem Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das bereinigte EBITDA sank parallel dazu auf 5,6 Milliarden US-Dollar.

Anleger reagierten alarmiert auf die Zahlen; die Aktie brach im Tagesverlauf um fast 20 Prozent auf rund 168 Euro ein. Selbst ein massives Aktienrückkaufprogramm konnte den Abverkauf nicht stoppen. Das Unternehmen erwarb im Berichtsquartal 4,3 Millionen eigene Anteile für rund 963 Millionen US-Dollar.

Erosion im Kerngeschäft

Das Hauptproblem liegt im Segment Spectrum Internet. Dort kehrten 120.000 Kunden dem Anbieter den Rücken, wodurch die Gesamtzahl auf 29,6 Millionen Abonnenten sank. Glasfaser-Konkurrenten und drahtlose Festnetzalternativen setzen dem Konzern in den USA massiv zu.

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Einen Lichtblick liefert die Mobilfunksparte. Mit 368.000 neuen Leitungen wuchs die Basis auf insgesamt 12,1 Millionen Anschlüsse. Die entsprechenden Umsätze kletterten um gut 15 Prozent, was die Strategie der Bündelangebote stützt.

Obendrein stabilisierte sich das Videogeschäft leicht. Die Abgänge fielen mit 60.000 Abonnenten geringer aus als im Vorjahreszeitraum. Dennoch reicht diese Entwicklung bisher nicht aus, um die Schwäche im Breitband-Sektor vollständig zu kompensieren.

Hohe Investitionen belasten die Bilanz

Um den Anschluss nicht zu verlieren, investiert Charter Milliarden in die Modernisierung der Netze. Die Ausgaben beliefen sich zuletzt auf 2,9 Milliarden US-Dollar. Indes drückt eine Nettoverschuldung von über 94 Milliarden US-Dollar auf die Bilanz.

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Ein wesentlicher Teil der Mittel fließt in den Ausbau ländlicher Gebiete. Im ersten Quartal wurden dort 89.000 neue Anschlüsse aktiviert. Diese Expansion soll langfristig neue Kundengruppen erschließen und die Abhängigkeit von gesättigten Stadtmärkten verringern.

Die geplante Verbindung mit Cox Communications bleibt ein zentraler Faktor für die künftige Marktposition. Für das Gesamtjahr plant das Management Investitionen von rund 11,4 Milliarden US-Dollar ein. Neue operative Daten folgen mit dem Abschluss des nächsten Quartals im Sommer 2026.

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