CES 2026: KI wird zum persönlichen Informationsfilter
05.01.2026 - 11:13:12Die CES 2026 in Las Vegas startet mit einem neuen Leitthema: Statt digitalem Verzicht setzt die Tech-Branche nun auf intelligente Informations-Kanalisierung durch KI.
Unter dem Schlagwort „Intelligent Transformation“ präsentieren Konzerne und Start-ups Systeme, die als aktive Gatekeeper fungieren. Künstliche Intelligenz soll nicht mehr nur Daten liefern, sondern den Fluss priorisieren und so die kognitive Belastung der Nutzer reduzieren. Die Ära des reinen „Digital Detox“ ist damit vorbei.
Vom Datenstrom zum KI-gesteuerten Kanal
Die Consumer Technology Association (CTA) benennt die „Intelligent Transformation“ als eine der drei prägenden Kräfte für 2026. „Wir befinden uns in einem fundamentalen Sprung“, sagt CTA-Futurist Brian Comiskey. Die Technologie übernimmt demnach die Verantwortung, entscheidet, was relevant ist, und schaltet den Nutzer nur bei echter Notwendigkeit ein. Das Ziel: digitale Ruhe in der vernetzten Welt.
Passend zum Thema „Intelligent Transformation“ — wenn KI Ihren Informationsfluss priorisiert, stellt sich die Frage, wie Sie persönlich Balance und Produktivität bewahren. Das kostenlose E‑Book „Work‑Life‑Balance: Stressfrei produktiv“ zeigt 5 sofort umsetzbare Maßnahmen, 2 kurze Achtsamkeitsübungen und praktische Sofort-Tipps, damit Sie im Job fokussiert bleiben, ohne Ihre Freizeit zu opfern. Schnell anwendbar und ohne Theorie‑Overload. Gratis E‑Book „Work‑Life‑Balance“ anfordern
Dieser Paradigmenwechsel zeigt sich in konkreten Produkten. Im Gesundheitsbereich verschiebt sich der Fokus von Fitness-Trackern hin zu „Cognitive Health Ecosystems“. Diese Systeme analysieren den mentalen Zustand und passen die digitale Umgebung automatisch an.
Calm Tech: Unsichtbare Helfer im Alltag
Besonders viel Aufmerksamkeit erregt der Withings Body Scan 2. Die „Langlebigkeits-Station“ misst bis zu 60 Biomarker, erkennt Stressfaktoren und dient so der präventiven Gesundheitsvorsorge – ganz ohne ständige Interaktion.
Parallel dazu etabliert sich das Konzept der „Calm Technology“. Geräte wie der NotePin S von Plaud agieren im Hintergrund. Sie fungieren als KI-Gedächtnisstütze, strukturieren Gespräche und filtern die Essenz heraus, ohne den Nutzer durch Bildschirme abzulenken. Die Information kommt kanalisiert und gebündelt.
KI-Agenten übernehmen die Mikro-Entscheidungen
Die physische Entlastung demonstrieren Haushaltsroboter von Samsung und LG. Deren neue KI-Agenten übernehmen komplexe Aufgaben wie Wäschesortieren oder Smart-Home-Management. Die Philosophie ist klar: Je mehr Routine die KI erledigt, desto mehr mentale Kapazität bleibt für Wesentliches.
Samsung zeigte eine KI, die Bedürfnisse proaktiv erkennt, bevor der Nutzer sie äußert. Es ist die extreme Form der Kanalisierung – die Interaktion wird auf ein Minimum reduziert.
Vom Problem zur Lösung: Tech als Entlastung
Noch vor zwei Jahren drehte sich die Debatte um digitale Balance um Apps zur Bildschirmzeitbegrenzung und Retreats zum Abschalten. Die Botschaft der CES 2026 ist eine andere: Technologie ist nicht das Problem, sondern kann Teil der Lösung sein.
Die Branche setzt auf generative KI, die Inhalte filtert und zusammenfasst. So bleiben die Vorteile der Vernetzung erhalten, ohne die kognitiven Kosten in die Höhe zu treiben. Marktbeobachter sehen hier einen riesigen neuen Wirtschaftszweig. Die CTA prognostiziert für die US-Techbranche 2026 ein Umsatzwachstum von 3,7 Prozent auf 565 Milliarden Dollar – getrieben von KI-Diensten für mehr Effizienz und Balance.
Doch die Abhängigkeit von algorithmischen Filtern wirft auch Fragen auf: Wer kontrolliert, was „relevant“ ist? Die kuratierende Macht der KI wird zur neuen Gretchenfrage des digitalen Zeitalters.
Das Jahr der adaptiven Schnittstellen
Für 2026 erwarten Analysten, dass diese Technologien schnell den Massenmarkt erreichen. Vor allem im Job könnten Tools Einzug halten, die E-Mails und Meetings automatisch nach Wichtigkeit filtern.
Hält die „Calm Tech“ ihr Versprechen oder wird der neue KI-Assistent nur zur weiteren Störquelle? Die nächsten Monate werden es zeigen. Sicher ist: Der Fokus hat sich verschoben. Es geht nicht mehr darum, weniger Technologie zu nutzen. Es geht darum, Technologie zu nutzen, die uns weniger abverlangt.
PS: Kleine Routinen können großen Unterschied machen — vor allem, wenn KI schon Routineaufgaben übernimmt. Dieses Gratis‑Heft liefert konkrete Sofortmaßnahmen, mit denen Sie Prioritäten setzen, Meetings und E‑Mails besser steuern und so mentale Kapazität zurückgewinnen. Ideal als Ergänzung zu smarten Assistenten: sofort anwendbare Tipps für mehr Fokus und weniger Stress. Jetzt Work‑Life‑Guide sichern


