Cerebras Systems: 20-Milliarden-Vertrag mit OpenAI
04.06.2026 - 05:08:04 | boerse-global.deCathie Wood greift bei Cerebras Systems zu. Während die Aktie nach ihrem volatilen Börsendebüt korrigiert, baut ARK Invest die Position deutlich aus. Wood setzt auf den technologischen Außenseiter im Schatten von Nvidia.
ARK Invest kaufte zuletzt rund 124.905 Aktien des KI-Spezialisten. Der Kurs stabilisierte sich nach einem Rekordhoch von 386 US-Dollar im Mai 2026. Aktuell notiert das Papier zwischen 230 und 240 US-Dollar.
Investoren bewerten das Unternehmen nun stärker nach seinen fundamentalen Fortschritten. Die erste Euphorie nach dem Börsengang weicht einer nüchternen Analyse. Die Marktkapitalisierung liegt derzeit bei rund 52 Milliarden US-Dollar.
Pakt mit OpenAI
Ein massiver Auftragsbestand stützt das Vertrauen der Institutionellen. Cerebras sicherte sich eine Vereinbarung mit OpenAI über mehr als 20 Milliarden US-Dollar. Der Vertrag umfasst die Bereitstellung von Rechenkapazitäten bis zum Jahr 2030.
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Parallel dazu kooperiert das Unternehmen mit Amazon Web Services (AWS). Die Technologie kommt künftig als Beschleuniger auf der Plattform Amazon Bedrock zum Einsatz. Cerebras positioniert sich damit als leistungsstarke Alternative zu klassischen GPU-Clustern.
Dazu kommt eine strategische Neuausrichtung beim Kundenstamm. Bisher hing das Geschäft stark von der G42-Gruppe aus den Emiraten ab. Die neuen Verträge mit AWS und OpenAI verbreitern das Fundament erheblich.
Sprung in die Gewinnzone
Das Geschäftsjahr 2025 markierte für den Chiphersteller den finanziellen Durchbruch. Der Umsatz stieg um 76 Prozent auf 510 Millionen US-Dollar. Im Vorjahr lagen die Erlöse noch bei 290 Millionen US-Dollar.
Unter dem Strich blieb ein Nettogewinn von 87,9 Millionen US-Dollar. Die Bruttomarge erreichte dabei solide 39 Prozent. Das technologische Alleinstellungsmerkmal bildet der Wafer-Scale Engine 3 (WSE-3).
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Dieser Prozessor nutzt eine gesamte 300-Millimeter-Siliziumscheibe als Recheneinheit. Mit 900.000 Kernen und 4 Billionen Transistoren umgeht das Design typische Engpässe herkömmlicher Chips. Das beschleunigt vor allem das Training großer Sprachmodelle.
In den kommenden Monaten steht der operative Rollout des Supercomputers Condor Galaxy India an. Ferner treibt das Management die Integration der WSE-3-Systeme in globale Rechenzentren voran. Das Ziel bleibt die Skalierung des eigenen Cloud-Modells über spezialisierte Schnittstellen.
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