Catalyst, Metals

Catalyst Metals: 3,97 Prozent Minus nach Quartalsupdate

29.04.2026 - 21:39:29 | boerse-global.de

Catalyst Metals senkt Gewinnprognose drastisch: Steigende Förderkosten belasten die Aktie trotz stabiler Goldproduktion.

Catalyst Metals: 3,97 Prozent Minus nach Quartalsupdate - Foto: über boerse-global.de
Catalyst Metals: 3,97 Prozent Minus nach Quartalsupdate - Foto: über boerse-global.de

Goldförderung stabil, Kosten außer Kontrolle – so lässt sich die Reaktion des Marktes auf die jüngsten Zahlen von Catalyst Metals zusammenfassen. Obwohl die Produktion im Plutonic-Goldgürtel planmäßig verläuft, schickte eine deutliche Anhebung der Kostenprognose die Aktie auf Talfahrt. Das Papier verlor am Mittwoch deutlich an Wert. Bei 5,63 AUD markierte es ein neues Jahrestief.

Im abgelaufenen Quartal förderte das Unternehmen 26.127 Unzen Gold. Damit bleibt das Ziel von bis zu 110.000 Unzen für das laufende Geschäftsjahr erreichbar. Sorgen bereiten jedoch die All-In Sustaining Costs (AISC), die zuletzt auf 2.901 AUD pro Unze kletterten.

Drastischer Anstieg der Förderkosten

Das Management korrigierte die Kostenerwartung für das Gesamtjahr massiv nach oben. Bisher kalkulierte Catalyst Metals mit maximal 2.650 AUD pro Unze, während das obere Ende der Spanne nun bei 2.950 AUD liegt.

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Als Gründe nennt das Unternehmen Stillstandszeiten in der Verarbeitungsanlage sowie gestiegene Dieselpreise. Auch geringere Materialbewegungen belasteten die Bilanz im abgelaufenen Quartal.

Starke Bilanz trotz Kostendruck

Operativ steht der Goldminenbetreiber dennoch auf einem soliden Fundament. Indes generierte das Unternehmen im März-Quartal einen Cashflow von 103 Millionen AUD. Parallel dazu kletterten die liquiden Mittel auf 277 Millionen AUD.

Inklusive einer ungenutzten Kreditlinie verfügt Catalyst Metals über eine Liquidität von 377 Millionen AUD und ist schuldenfrei. Explorationen unterhalb der Cinnamon-Ressource lieferten zudem hochgradige Funde. Diese Entdeckung könnte eine sechste untertägige Erzquelle erschließen.

Langfristig plant das Unternehmen, die jährliche Goldproduktion auf 200.000 Unzen zu verdoppeln. Die Profitabilität hängt nun maßgeblich davon ab, ob die operativen Fortschritte beim K2-Projekt und der Übergang zum Untertagebau bei Trident die Teuerung kompensieren. Geplant ist der Produktionsstart bei Trident für das Kalenderjahr 2027.

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