Cardano, Monument

Cardano: Monument Bank tokenisiert Einlagen

03.04.2026 - 01:25:17 | boerse-global.de

Die Monument Bank transferiert erstmals regulierte Kundengelder auf Cardanos datenschutzorientierte Blockchain. Parallel rückt ein wichtiges Protokoll-Upgrade näher, während der ADA-Kurs weiter unter Druck steht.

Cardano: Monument Bank tokenisiert Einlagen - Foto: über boerse-global.de

Die britische Monument Bank hat £250 Millionen an regulierten Kundeneinlagen auf Cardanos Midnight-Protokoll tokenisiert — ein Novum in der Branche. Erstmals verlagert ein vom Bank of England beaufsichtigtes Institut lebende Kundengelder auf eine datenschutzwahrende Blockchain-Infrastruktur. Gleichzeitig rückt mit dem Van-Rossem-Hard-Fork das nächste technische Upgrade näher.

Midnight: Datenschutz als Wettbewerbsvorteil

Das Midnight-Netzwerk, Cardanos datenschutzorientierte Sidechain, ging am 29. März live — mit bereits über 163.000 produzierten Blöcken zum Startzeitpunkt. Monument Bank plant einen dreiphasigen Rollout: Die tokenisierten Einlagen bleiben zinsbringend, vollständig in Pfund Sterling gedeckt und durch das britische Financial Services Compensation Scheme abgesichert.

Der Grund für die Wahl von Midnight liegt in der Regulierungsarchitektur. MiCA und DSGVO zwingen Banken, Kundentransaktionsdaten von öffentlichen Ledgern fernzuhalten. Midnights Selective-Disclosure-Modell erlaubt es, Regulatoren kryptografischen Zugang zu Transaktionsdaten zu gewähren, ohne diese öffentlich zu stellen — ein Ansatz, den Ethereum und Solana laut Bankenvertretern auf dem Digital Asset Summit 2026 nicht bieten. Neun Finanz- und Technologieunternehmen betreiben bereits Midnight-Nodes, darunter Worldpay und Bullish.

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Protokoll-Upgrades und Skalierungsroadmap

Parallel läuft das Van-Rossem-Upgrade auf Protokollebene. Der Hard Fork zu Protokoll 11 führt neue Plutus-Built-ins ein — darunter Array-Typen, modulare Exponentiation und Multi-Scalar-Multiplikation — ohne bestehende Smart Contracts zu brechen. Cardano Node 10.7.0 wurde Ende März als unmittelbar bevorstehend angekündigt.

Für Ende 2026 ist das Ouroboros-Leios-Upgrade geplant, das parallele Blockverarbeitung in die Basisschicht einführen soll. Die Entwicklungsaktivität ist messbar: Allein am 30. März wurden 572 Commits über 83 Repositories eingespielt.

Kurs bleibt unter Druck

Die technischen Fortschritte schlagen sich bislang nicht im Kurs nieder. ADA notiert nahe seinem 52-Wochen-Tief und hat seit Jahresbeginn rund ein Drittel seines Wertes verloren. Das Short-Interesse erreichte zuletzt den höchsten Stand seit Juni 2023 — ein Umfeld, das bei einem Aufwärtsimpuls Liquidierungskaskaden auslösen könnte. Große Halter kauften vergangene Woche ADA im Wert von über 53 Millionen Dollar, doch der Kurs bleibt unterhalb wichtiger Widerstände.

Ob der Monument-Bank-Deal weitere regulierte Institute anzieht und damit die Lücke zwischen Entwicklungsleistung und Marktbewertung schließt, entscheidet sich in den kommenden Monaten — spätestens mit dem Leios-Launch Ende 2026.

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