Cambria Tail Risk ETF: Steigende Zuflüsse
27.03.2026 - 22:45:19 | boerse-global.deDer Cambria Tail Risk ETF (TAIL) rückt verstärkt in das Blickfeld von Anlegern, die sich gegen extreme Markteinbrüche wappnen wollen. In einem Umfeld anhaltender Volatilität und geopolitischer Unsicherheiten setzt der Fonds auf eine Kombination aus Staatsanleihen und Verkaufsoptionen. Die jüngsten Mittelzuflüsse unterstreichen das Bedürfnis nach einem Sicherheitsnetz im Portfolio.
Aktive Absicherung gegen Markteinbrüche
Der von Cambria Investment Management verwaltete ETF verfolgt einen aktiven Ansatz, um das sogenannte „Tail Risk“ – also seltene, aber verheerende Marktereignisse – abzufedern. Den Kern des Portfolios bilden US-Staatsanleihen mit mittlerer Laufzeit sowie Barmittel. Um bei einem Börsencrash zu profitieren, investiert das Management monatlich etwa ein Prozent des Kapitals in Verkaufsoptionen (Put-Optionen) auf den S&P 500.
Diese Optionen liegen „aus dem Geld“, was bedeutet, dass sie erst bei deutlichen Kursverlusten des Index an Wert gewinnen. Das Management agiert dabei antizyklisch: Bei niedriger Volatilität werden tendenziell mehr Optionen erworben, während bei hoher Volatilität weniger Käufe getätigt werden, um die Kosten der Absicherung zu optimieren.
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Kosten und Mittelzuflüsse
Das Interesse an dieser defensiven Strategie ist messbar gewachsen. Allein im letzten Monat verzeichnete der Fonds Nettozuflüsse von rund 39 Millionen USD. Bis zum 24. März flossen dem ETF im laufenden Jahr insgesamt 47 Millionen USD an frischem Kapital zu, was das verwaltete Vermögen auf etwa 201 Millionen USD hob. Mit einer Kostenquote von 0,59 % ist der ETF im Vergleich zu ähnlichen aktiven Produkten günstig bepreist.
Anleger müssen jedoch berücksichtigen, dass die Kosten für die Optionen in langen Bullenmärkten die Rendite schmälern. Der aktuelle Kurs liegt bei 11,81 USD, was einem Zuwachs von rund drei Prozent seit Jahresbeginn entspricht.
Die Effektivität der Strategie hängt maßgeblich von der Entwicklung der Marktvolatilität ab. Während sinkende Schwankungsbreiten die Absicherung verteuern, spielt der Fonds seine Stärken erst bei abrupten Ausverkäufen aus. Anleger beobachten daher die Entwicklung des VIX-Index, da dieser die Kosten für neue Put-Optionen direkt beeinflusst.
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