BVB Aktie: Totalausfall in Bergamo
26.02.2026 - 05:39:33 | boerse-global.deDer Dortmunder Albtraum ist perfekt. Nach einem desaströsen 1:4 bei Atalanta Bergamo ist Borussia Dortmund aus der Champions League geflogen – und das auf denkbar bittere Art. Ein Patzer von Torwart Gregor Kobel in der Nachspielzeit besiegelte das Aus, nachdem die Schwarz-Gelben bereits mit 0:2 zur Pause zurücklagen. Für die BVB-Aktie bedeutet das einen empfindlichen Dämpfer: Im nachbörslichen Handel auf Tradegate sackte der Titel um drei Prozent ab.
Was hier passierte, lässt sich nur als Debakel bezeichnen. Zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte verspielte der BVB eine Zwei-Tore-Führung aus dem Hinspiel – zuletzt 1987 gegen den FC Brügge. Diesmal traf es die Mannschaft von Trainer Niko Kovac im Playoff-Rückspiel, und die Art des Scheiterns dürfte bei Fans und Investoren gleichermaßen für Fassungslosigkeit sorgen.
Kobel-Blackout in der Nachspielzeit
Die Szene, die alles entschied: Tief in der Nachspielzeit, bei einem Stand von 1:3, unterlief Kobel weit außerhalb des Strafraums ein verheerender Fehlpass – völlig unbedrängt. Atalanta nutzte den Fehler eiskalt: Nach einer Flanke traf Ramy Bensebaini Bergamos Stürmer Nikola Krstovic mit der Hacke im Gesicht. Der Schiedsrichter entschied auf Elfmeter, Lazar Samardzic verwandelte zum 4:1. "Es war mein Fehler. Ich wollte ihn weghauen, aber der Ball lag nicht richtig", gab Kobel zu. "Es tut mir leid für die Jungs."
Bereits in der ersten Halbzeit hatte Dortmund viel zu brav agiert. Gianluca Scamacca traf schon nach fünf Minuten, Davide Zappacosta erhöhte kurz vor der Pause nach einem abgefälschten Distanzschuss auf 2:0. Nach dem Seitenwechsel machte Mario Pasalic per Kopf das 3:0 – völlig frei stehend. Karim Adeyemis Anschlusstreffer zum 1:3 sorgte kurz für Hoffnung, doch der späte Kobel-Fehler machte alle Rettungsversuche zunichte.
Mysterium Schlotterbeck-Rot
Als wäre das sportliche Desaster nicht genug, sorgte auch noch eine kuriose Rote Karte für Kopfschütteln. Nico Schlotterbeck sah Rot, obwohl er zu diesem Zeitpunkt auf der Bank saß und gar nicht am Spiel beteiligt war. "Den Grund konnte mir der Schiedsrichter selbst nach dem Spiel nicht erklären", schrieb Schlotterbeck auf Instagram. Seine Version: Er habe den Atalanta-Spielern lediglich gesagt, sie sollten sich wieder hinsetzen – "ohne Beleidigungen, ohne Respektlosigkeit".
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Kovac vermutete, die Strafe könnte damit zusammenhängen, dass Schlotterbeck sich auf der falschen Seite aufgehalten habe. Klar ist: Die Szene sorgte für zusätzliche Verwirrung in einem ohnehin chaotischen Spielende.
Millionenverlust und Bayern-Duell vor der Tür
Für den BVB bedeutet das Aus nicht nur sportlich einen herben Rückschlag. Die vorzeitige Verabschiedung aus der Königsklasse kostet den Klub Millionen an Prämien und Vermarktungserlösen. Kapitän Emre Can, der nach fünfwöchiger Verletzungspause sein Comeback gab, brachte es auf den Punkt: "Das tut extrem weh. Wenn du so viele individuelle Fehler machst, wird es schwer weiterzukommen."
Und als wäre die Lage nicht angespannt genug, wartet bereits am kommenden Samstag der Bundesliga-Klassiker gegen Tabellenführer Bayern München. Nach diesem Auftritt dürfte die Stimmung in Dortmund alles andere als euphorisch sein. Die Frage ist nun: Kann die Mannschaft den Schock schnell abschütteln – oder wirkt das Bergamo-Trauma nach?
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