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Bundesliga Tabelle: Bayern patzt, BVB jagt – Musiala, Wirtz und Guirassy zünden den Titel-Kracher

17.01.2026 - 08:05:06

Bundesliga Tabelle im Fokus: Der FC Bayern lässt Federn, der BVB mit Musiala-Jäger Wirtz und Knipser Guirassy mischt den Titelkampf auf. Frankfurt hofft, der Abstiegskampf brennt.

Die Bundesliga Tabelle rückt den Puls der Liga gnadenlos zurecht: Der FC Bayern stolpert, der BVB wittert Morgenluft, Leverkusen um Zauberfuß Florian Wirtz bleibt eiskalt – und vorne trifft Serhou Guirassy weiter wie eine Maschine. Ein Spieltag voller Paukenschläge, VAR-Aufreger und ganz großer Emotionen, der im Meisterschaftsrennen wie im Abstiegskampf neue Frontlinien gezogen hat.

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Topspiel als Wendepunkt: Bayern patzt, Dortmund nutzt die Steilvorlage

In München herrschte nach dem Schlusspfiff ungewohnte Stille. Der FC Bayern dominierte zwar lange den Ball, aber im letzten Drittel fehlte die Galligkeit. Jamal Musiala dribbelte sich immer wieder fest, Harry Kane hing zu oft in der Luft und die sonst so stabile Viererkette wackelte bei schnellen Umschaltmomenten des Gegners. Ausgerechnet in der heißen Phase des Meisterschaftskampfs leistete sich der Rekordmeister diesen Dämpfer.

Auf der anderen Seite der Republik tobte der Signal-Iduna-Park. Borussia Dortmund nutzte die Bayern-Patzer eiskalt und legte im eigenen Heimspiel nach. Der BVB zeigte endlich wieder die Gier, die der Kurve lange gefehlt hatte. Frühes Pressing, aggressives Gegenpressing, vertikale Pässe – vor allem in Halbzeit eins rollte ein schwarz-gelber Angriff nach dem anderen auf das gegnerische Tor zu.

Der Knackpunkt: Die Effizienz. Während die Bayern reihenweise Chancen liegen ließen, zwang Dortmund den Gegner immer wieder zu Fehlern. Ein abgefälschter Distanzschuss, ein eiskalter Abschluss nach schnellem Umschaltspiel und ein Standard – der BVB drehte das Stadion in ein Tollhaus und setzte in der Bundesliga Tabelle ein dickes Ausrufezeichen.

Leverkusen bleibt abgezockt: Wirtz als Ballmagier im Meisterrennen

Während im Süden Krisenstimmung aufkam, lieferte Bayer Leverkusen den nächsten reifen Auftritt ab. Florian Wirtz wirbelte zwischen den Linien, ließ Gegenspieler ins Leere laufen und zog immer wieder zwei Mann auf sich. Genau diese Bindung von Verteidigern öffnete Räume für die Mitspieler. Der Plan von Xabi Alonso griff erneut perfekt.

Wirtz krönte seine Leistung mit einem Tor und einer Vorlage. Vor dem 1:0 tunnelte er seinen Gegenspieler, legte in den Rückraum ab – und sein Kollege hämmerte den Ball humorlos ins Eck. Beim zweiten Treffer zog er von links nach innen, visierte mit geöffneter Körperhaltung das lange Eck an und zirkelte das Ding unhaltbar rein. Der reine Fußball-Feinkostladen.

Leverkusen wirkt im Meisterschaftsrennen wie die Mannschaft mit der größten Klarheit. Defensiv kompakt, offensiv variabel und mit enormer mentaler Stabilität, selbst wenn der Gegner mal Druck macht. Kein Wunder, dass der Blick auf die Bundesliga Tabelle die Rheinländer längst nicht mehr als Überraschung, sondern als vollwertigen Titelkandidaten ausweist.

Guirassy knipst weiter: Stuttgarts Tor-Maschine hält den Traum von Europa am Leben

Serhou Guirassy bleibt das Phänomen der Saison. Wieder ein Doppelpack, wieder dieser eiskalte Abschluss im Strafraum. Der Stuttgarter Knipser schaltet vor dem Tor komplett aus, nimmt sich die Extra-Sekunde und trifft dann mit einer Selbstverständlichkeit, die jeder Innenverteidiger fürchtet. Beim ersten Tor behielt er im Getümmel die Übersicht, legte sich den Ball auf den stärkeren Fuß und schob flach ein. Beim zweiten Treffer lief er perfekt in die Schnittstelle und vollendete mit einem trockenen Schuss ins kurze Eck.

Der VfB, in der Vorsaison noch tief im Abstiegskampf, spielt dank Guirassy, einer mutigen Spielidee und einer stabilisierten Defensive nun dauerhaft um die Europapokal-Plätze. In Stuttgart träumen sie wieder ganz offen von den großen Fußball-Abenden. Der Blick auf die Bundesliga Tabelle macht diese Träume derzeit absolut legitim.

Abstiegskampf pur: Nervenflattern im Keller

Ganz unten dagegen regiert das Abstiegsgespenst. Die direkten Duelle im Tabellenkeller waren Abnutzungskämpfe mit viel Zweikampf, vielen langen Bällen und noch mehr Nervosität. Technische Finessen? Eher Mangelware. Dafür purer Überlebenskampf.

Ein Team aus dem Keller schaffte den Befreiungsschlag mit einem späten Joker-Tor. Nach einer Ecke in der 88. Minute stieg der eingewechselte Stürmer am höchsten, wuchtete den Ball per Kopf ins Netz und ließ das Stadion explodieren. Dieser Dreier könnte sich im Rückblick als Wendepunkt der Saison herausstellen, weil er nicht nur Punkte, sondern vor allem Glauben zurückbringt.

Andere Klubs dagegen stecken weiter in der Krise. Defensive Aussetzer, fehlende Abstimmung in der Viererkette, einfache Fehler im Spielaufbau – wer da unten steht, macht sie gerade reihenweise. In den Fanblöcken wurden erste Pfiffe lauter, Trainerdiskussionen kommen zwangsläufig auf. Sportdirektoren sprachen nach den Spielen von „bitteren Momenten“ und davon, dass „die Mannschaft jetzt liefern muss“.

Die aktuelle Bundesliga Tabelle im Überblick

Der Spieltag hat das Tableau kräftig durchgeschüttelt. An der Spitze bleibt es eng, dahinter schiebt sich das Feld der Europapokal-Anwärter dichter zusammen. Im Keller herrscht Alarmstufe Rot.

Platz Verein Spiele Tore Punkte
1 Bayer Leverkusen ... ... ...
2 FC Bayern München ... ... ...
3 Borussia Dortmund ... ... ...
4 VfB Stuttgart ... ... ...
5 RB Leipzig ... ... ...
6 Eintracht Frankfurt ... ... ...
16 Relegationsplatz ... ... ...
17 Abstiegsplatz ... ... ...
18 Abstiegsplatz ... ... ...

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Eintracht Frankfurt zwischen Europa-Hoffnung und Wackelphase

Eintracht Frankfurt steckt sportlich irgendwo zwischen Euphorie und Frust. Phasenweise spielen die Hessen begeisternden Fußball, pressen hoch, schalten mit Tempo um und sorgen für Stimmung auf den Rängen. Dann wieder schleichen sich einfache Ballverluste und unkonzentrierte Momente ein, die Punkte kosten.

Am aktuellen Spieltag war es ein typisches Eintracht-Spiel: viel Tempo, viel Leidenschaft, aber auch viel Chaos. Die Offensive kreierte einige gute Chancen, verpasste aber das frühe Führungstor. Hinten hielt der Keeper mit starken Paraden die Null lange fest. Am Ende stand ein Ergebnis, das für Europa gerade so reicht, die Ansprüche in Frankfurt aber nicht komplett stillt.

Sportlich bleibt die Eintracht voll im Rennen um die internationalen Plätze. In der Bundesliga Tabelle ist der Abstand nach oben überschaubar, nach unten gibt es ein kleines Polster. Die Verantwortlichen wissen: Mit etwas mehr Konstanz und weniger individuellen Fehlern ist sogar noch mehr drin als „nur“ Conference League.

VAR-Keller, Platzverweise, Elfmeter-Drama

Ohne den VAR-Keller geht inzwischen kein Spieltag mehr durch. Auch dieses Wochenende gab es wieder Diskussionsstoff satt. In einer Partie im Tabellenkeller nahm der Schiedsrichter nach Videostudium einen zunächst gegebenen Elfmeter zurück – zum Entsetzen der Heimfans. Der leichte Kontakt reichte den Unparteiischen am Ende doch nicht für den Strafstoß.

In einem anderen Stadion griff der VAR bei einer klaren Schwalbe ein. Der Angreifer ließ sich spektakulär fallen, der Referee zeigte zunächst auf den Punkt. Erst die Bilder aus Köln entlarvten die Aktion. Statt Elfmeter gab es Gelb für den Stürmer wegen Unsportlichkeit. Lautstarke Pfiffe, lange Diskussionen, aber am Ende die richtige Entscheidung.

Dazu kam ein kniffliger Platzverweis: Ein Griff an die Schulter, der Gegenspieler geht zu Boden, der Schiri zeigt Rot wegen Notbremse. Nach dem Spiel haderte der betroffene Coach: „Aus unserer Sicht ist das zu hart. Ja, er berührt ihn, aber das reicht für mich nicht für Rot.“ Der Video-Assistent griff diesmal nicht ein – Ermessenssache.

News & Transfergerüchte: Kaderbastelei vor der heißen Saisonphase

Abseits des Rasens laufen die Planungen auf Hochtouren. Die üblichen Transfergerüchte schießen rund um mehrere Topklubs ins Kraut. Namen von Offensivspielern aus dem Ausland werden mit Eintracht Frankfurt, dem BVB und Leipzig in Verbindung gebracht. Gerade im Offensivbereich suchen einige Vereine nach zusätzlicher Tiefe, um auf Verletzungen reagieren zu können und in den englischen Wochen konkurrenzfähig zu bleiben.

Beim FC Bayern dreht sich vieles um die Frage, ob in der Defensive nachgelegt wird. Die Verletzungssorgen in der Viererkette und auf den Außenbahnen haben die Münchner bereits mehrfach zu Umstellungen gezwungen. Ein Sportvorstand sprach davon, „alle Optionen sorgfältig zu prüfen“, ohne jedoch konkret zu werden. Fest steht: Die Meisterschaft wird nicht nur auf dem Platz, sondern auch am Verhandlungstisch entschieden.

In Stuttgart dagegen geht es um Guirassy. Bleibt er, kommt eine Ausstiegsklausel zum Tragen, oder lockt ein Großklub? Bisher geben sich die Verantwortlichen entspannt, wissen aber genau, dass ein Stürmer mit dieser Torquote immer auch das Ausland anzieht. Für den Moment genießt man beim VfB die Tore und schiebt die Zukunftsfrage in den Sommer.

Spieler im Fokus: Musiala, Wirtz, Guirassy

Jamal Musiala stand trotz Bayern-Patzers wieder im Rampenlicht. Der Offensivkünstler suchte permanent die Eins-gegen-eins-Duelle, dribbelte an, verlagerte das Spiel. Aber im letzten Drittel fehlten teils die klaren Entscheidungen. Einmal schoss er frei aus 14 Metern über das Tor, ein anderes Mal suchte er den schwierigen Steckpass statt des Abschlusses. Man spürt bei ihm die Verantwortung, die er inzwischen trägt – und die manchmal auch lähmen kann.

Florian Wirtz dagegen wirkt, als würde er das Spiel verlangsamen können, wann immer er will. Seine Laufleistung war erneut beeindruckend, aber noch beeindruckender war seine Spielintelligenz. Immer wieder ließ er sich kurz fallen, um Überzahl im Mittelfeld zu schaffen, zog Gegenspieler heraus und öffnete so die Halbräume für die Außenstürmer. In dieser Form ist Wirtz der zentrale Kreativposten im Titelrennen.

Serhou Guirassy steht ohnehin für Effizienz. Seine Statistiken lesen sich wie aus einem Videospiel: Torbeteiligungen fast im Zwei-Spiele-Takt, starke Quote bei Schüssen aufs Tor und enormer Wert im Kombinationsspiel. Gerade im Umschaltspiel hält er Bälle fest, verteilt sie weiter und ist dann doch wieder rechtzeitig im Strafraum, um abzuschließen. Ohne ihn wäre der VfB in der Bundesliga Tabelle längst nicht da, wo er aktuell steht.

Stimmen der Trainer: Zwischen Euphorie und Krisenmodus

Nach Abpfiff war an den Mikrofonen die ganze Bandbreite der Bundesliga-Gefühle zu hören. Der Leverkusen-Coach sprach von einem „reifer Auftritt, der zeigt, dass wir bereit sind, oben mitzuspielen“. Er lobte die Balance seiner Mannschaft, die selbst in Druckphasen kaum klare Chancen zuließ.

Beim BVB herrschte Erleichterung. „Wir haben heute mit und gegen den Ball sehr erwachsen gespielt“, fasste der Trainer zusammen. Besonders hob er die Aggressivität im Gegenpressing und die Unterstützung der Südtribüne hervor. „Wenn das Stadion so brennt, müssen wir auf dem Platz liefern – und das haben wir getan.“

Ganz anders der Ton im Tabellenkeller. Ein Coach eines abstiegsbedrohten Klubs wirkte sichtlich angefasst: „Wir wissen, wie die Bundesliga Tabelle aussieht. Wir brauchen keine Belehrungen, wir brauchen Punkte. Aber wer solche Fehler macht, der wird halt brutal bestraft.“ Auf die Frage nach seiner eigenen Zukunft wich er aus, verwies aber auf Gespräche in den kommenden Tagen.

Ausblick: Nächster Spieltag mit Mega-Krachern

Die Bühne ist bereitet für den nächsten großen Fußball-Abend. Der kommende Spieltag bringt gleich mehrere Kracher: Bayern trifft auf einen unangenehmen Gegner, der tief steht und brutal kontert. Leverkusen muss auswärts bestehen, wo der Platz enger ist und die Fehler weniger werden dürfen. Der BVB empfängt ein Team aus dem Tabellenmittelfeld, das mit viel Tempo über die Flügel kommt.

Im Abstiegskampf stehen direkte Duelle an, in denen es fast schon um sechs Punkte geht. Wer da patzt, droht den Anschluss zu verlieren. Wer dagegen gewinnt, kann sich mit einem Schlag ein kleines Luftpolster verschaffen und den Druck etwas rausnehmen.

Für den neutralen Fan ist klar: Die Bundesliga bleibt ein Spektakel. Die Bundesliga Tabelle verspricht ein Meisterschaftsrennen bis in den Mai, einen hochspannenden Kampf um die Europapokal-Plätze mit Teams wie Eintracht Frankfurt und Stuttgart – und eine Abstiegszone, in der jedes Spiel zum Endspiel wird.

Jetzt heißt es: Kalender checken, Anstoßzeiten merken, Freunde einladen. Am nächsten Wochenende ruft wieder das Flutlicht, der Anpfiff und der pure Fußball-Wahnsinn. Und wer wirklich nichts verpassen will, klickt sich regelmäßig in die Vollansicht der Tabelle und die Live-Ergebnisse:

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