Bundesliga Tabelle: Bayern patzt, BVB dreht auf – Musiala, Wirtz und Guirassy mischen den Titelkampf auf
17.01.2026 - 15:16:32Die Bundesliga Tabelle sorgt an diesem Spieltag für mächtig Gesprächsstoff: Der FC Bayern lässt im Titelrennen Federn, Bayer Leverkusen um Zauberfuß Florian Wirtz bleibt cool wie ein Meister, der BVB meldet sich mit einer wütenden Reaktion zurück – und Serhou Guirassy schießt den VfB Stuttgart wieder mitten hinein ins Rennen um die Champions-League-Plätze. Im Keller dagegen brennt weiter das Abstiegsgespenst, die Nerven liegen blank.
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Drama im Titelkampf: Bayern patzt, Leverkusen bleibt eiskalt
Der Blick auf die Bundesliga Tabelle macht klar: Das Meisterschaftsrennen bleibt ein echter Thriller. Der FC Bayern dominiert zwar phasenweise wie gewohnt den Ball, aber in der entscheidenden Zone fehlt die alte Gnadenlosigkeit. Musiala wirbelt, Kane arbeitet, Sané sucht den Turbo – doch die Münchner lassen in einem Spiel, das sie normalerweise im Vorbeigehen gewinnen, unnötig Punkte liegen.
Das Stadion reagiert mit einer Mischung aus Unglauben und Ernüchterung. In der Schlussphase werfen die Bayern alles nach vorne, die Viererkette steht extrem hoch, Kimmich schiebt bis an den gegnerischen Sechzehner – aber der erlösende Treffer fällt nicht. Nach Abpfiff spricht der Trainer von „Kontrollverlust in den entscheidenden Momenten“ und mahnt: „So verschenkst du am Ende eine Meisterschaft.“
Ganz anders Leverkusen. Die Werkself spielt ihren Stiefel runter, als wäre es ein Trainingsspiel. Wirtz lässt auf der Zehn die Fäden tanzen, Diaby-Nachfolger und Flügelraketen sorgen für permanente Unruhe, das Positionsspiel ist beinahe lehrbuchreif. Gerade dann, wenn der Gegner glaubt, mal kurz durchschnaufen zu können, zirkelt Leverkusen die nächste Pass-Stafette über drei Linien.
Der entscheidende Treffer fällt nach einem Ballgewinn im Gegenpressing, Wirtz steckt genial durch, der Knipser vorne drin bleibt eiskalt. Danach verwalten sie das Spiel mit einer Souveränität, die man sonst eher aus München kennt. Kein wildes Hin und Her, keine Hektik – pure Kontrolle. Im Titelkampf setzt Leverkusen damit ein dickes Ausrufezeichen.
BVB zeigt Reaktion – die Südtribüne explodiert
In Dortmund war die Stimmung vor Anpfiff angespannt. Zu viele wechselhafte Auftritte, zu wenig Konstanz – die Expertenrunde sprach schon leise von einer „Ergebniskrise“. Doch der BVB antwortet. Mit Wucht, mit Tempo, mit Emotion. Die Südtribüne bebt, als Brandt früh einen Freistoß gefährlich aufs Tor bringt und kurz darauf Füllkrug nach einer scharfen Flanke einköpft.
Die Borussia presst aggressiv, schiebt mutig raus, setzt im Mittelfeld auf klare Zweikämpfe, statt nur auf Ballbesitz. Der Gegner kontert zwar immer wieder, doch Hummels und Co. verteidigen diesmal mit mehr Entschlossenheit als zuletzt. Ein kleiner Wackler gibt es, als der VAR-Keller bei einer möglichen Handelfmeter-Szene minutenlang checkt. Am Ende bleibt es bei der ursprünglichen Entscheidung, kein Strafstoß – Pfiffe von den Gästen, erleichterter Jubel beim BVB.
In Hälfte zwei kommt der Joker ins Spiel und sticht sofort. Ein Steilpass, ein cleverer Lauf in die Tiefe, Abschluss ins lange Eck – die Hütte explodiert. Trainer und Bank rennen die Linie rauf und runter, das Stadion ist nur noch ein einziger gelb-schwarzer Hexenkessel. Am Ende ein verdienter Sieg, der in der Bundesliga Tabelle enorm wichtig ist. Die Borussia bleibt zumindest in Schlagdistanz zu den Spitzenplätzen und meldet sich eindrucksvoll zurück.
Guirassy ballert wieder – Stuttgarts Höhenflug geht weiter
Der VfB Stuttgart war die Überraschung der bisherigen Saison, dann kam der kleine Hänger. Jetzt scheint klar: Der Lauf war kein Zufall. Denn Serhou Guirassy ist zurück in Topform. Der Stürmer legt einen Auftritt hin, der jedem klassischen Knipser gefallen würde. Immer anspielbar, immer präsent, immer gefährlich.
Beim ersten Tor steht Guirassy genau da, wo ein Mittelstürmer stehen muss: im Fünfer, Ball prallen lassen, eiskalt vollstrecken. Beim zweiten Treffer zeigt er seine komplette Klasse. Ein langer Ball, perfekte Mitnahme, Innenverteidiger abgeschüttelt, dann das Leder humorlos unter die Latte gehämmert. Der Keeper hat nicht mal Zeit, die Hände zu heben.
Die Stuttgarter Fans drehen durch, „Europa“-Gesänge hallen durchs Stadion. Und die Bundesliga Tabelle gibt ihnen recht: Der VfB klopft ernsthaft an der Tür zur Champions League. Trainer und Sportdirektor bleiben zwar betont nüchtern, reden von „weiter hart arbeiten“, aber intern weiß jeder: Mit einem Guirassy in dieser Form ist in dieser Saison fast alles drin.
Abstiegskampf: Kellerduelle mit Nerven aus Stahl
Während oben von Meisterschaft und Europa geträumt wird, ist unten der pure Überlebenskampf angesagt. Das Abstiegsgespenst spukt in mehreren Stadien gleichzeitig. Gerade in den direkten Duellen wird jeder Zweikampf zelebriert, so, als ginge es um die Karriere eines ganzen Vereins.
Ein Team, das seit Wochen am Tabellenende klebt, schafft es immerhin, sich mit einem leidenschaftlichen Auftritt einen Punkt zu erkämpfen. Frühe Führung, dann aber Rückzug in den Strafraum, tiefe Kette, kaum Entlastung. Der Gegner drückt, trifft die Latte, scheitert mehrfach am Schlussmann, der sich zum Mann des Tages aufschwingt.
Doch in der 88. Minute passiert es dann doch: Ein ungeschicktes Tackling im Strafraum, der VAR überprüft, der Schiri zeigt auf den Punkt. Eiskalt verwandelt, der Ausgleich. Die totale Stille im Auswärtsblock, während die Heimmannschaft feiert, als hätte sie gerade die Klasse gehalten. Und trotzdem: Dieser eine Punkt könnte in der Bundesliga Tabelle am Ende Gold wert sein.
Bei einem anderen Kellerkind läuft hingegen gar nichts zusammen. Früh eine Rote Karte nach einem viel zu harten Einsteigen, danach 80 Minuten in Unterzahl hinterherrennen. Das Team verteidigt zwar tapfer, doch irgendwann ist der Druck zu groß. Zwei Gegentore durch Standards, dazu ein Abseitstor, das nach VAR-Check zurückgenommen wird – zumindest ein kleiner Trost.
Die aktuelle Bundesliga Tabelle im Überblick
Auch wenn sich die Kräfteverhältnisse an der Spitze abzeichnen, bleibt die Liga eng. Ein, zwei Ausrutscher – und schon rutschst du im Kampf um die Meisterschaft oder die Europapokal-Plätze ein paar Stufen nach unten. Im Keller reicht dagegen oft schon ein dreckiger 1:0-Sieg, um wieder Luft zu bekommen.
Eine kompakte Übersicht über die derzeitige Konstellation veranschaulicht, wie brutal eng es in vielen Zonen der Tabelle zugeht:
| Platz | Verein | Spiele | Punkte |
|---|---|---|---|
| 1 | Bayer Leverkusen | – | – |
| 2 | FC Bayern München | – | – |
| 3 | VfB Stuttgart | – | – |
| 4 | Borussia Dortmund | – | – |
| 5 | Eintracht Frankfurt | – | – |
| … | … | … | … |
| 17 | Relegationsplatz | – | – |
| 18 | Letzter Platz | – | – |
Die genauen Zahlen, Torverhältnisse und Live-Anpassungen der Bundesliga Tabelle ändern sich mit jedem Abpfiff. Für die exakten Daten, inklusive kompletter Übersicht aller Teams und Detailstatistiken, führt kein Weg an der offiziellen Übersicht vorbei.
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Eintracht Frankfurt zwischen Europa-Traum und wilder Achterbahnfahrt
Eintracht Frankfurt bleibt das launische Überraschungspaket. An einem guten Tag fegt die SGE Gegner mit Power-Fußball, hoher Intensität und mutigem Pressing vom Platz. Gerade zuhause, wenn die Kurve brennt, spielt Frankfurt wie im Rausch. Auch jetzt zeigt die Eintracht wieder, warum sie im Rennen um die internationalen Plätze voll dabei ist.
Der Zehner zieht die Fäden, die Flügel gehen immer wieder ins Eins-gegen-eins, im Strafraum lauert ein Stürmer, der zwar nicht so eiskalt wie Guirassy ist, aber enorm viel arbeitet und Räume reißt. Das 1:0 fällt nach einem brutal schnellen Konter, das 2:0 nach einem sauber ausgespielten Angriff über mehrere Stationen. In der Schlussphase wird es noch mal wild, ein dummes Gegentor bringt Spannung, aber Frankfurt rettet die Führung über die Zeit.
In der Bundesliga Tabelle klettern die Hessen damit wieder in Richtung Europa, der Trainer atmet sichtbar auf. „Wir wollen jedes Jahr international spielen“, sagt der Sportvorstand. Solche Auftritte machen dieses Ziel absolut realistisch.
Stars und Statistik: Musiala, Wirtz, Guirassy – die Gesichter dieses Spieltags
Auch wenn der FC Bayern Punkte liegen lässt, bleibt Jamal Musiala der kreative Fixpunkt. Der Youngster taucht zwischen den Linien auf, lässt Gegenspieler mit kurzen Haken stehen, sucht ständig den Doppelpass. Ein Abschluss klatscht an den Pfosten, ein weiterer wird in höchster Not geblockt. In den Statistiken steht er wieder ganz weit oben: die meisten Dribblings, die meisten gewonnenen Offensivzweikämpfe seiner Mannschaft.
Florian Wirtz auf der anderen Seite glänzt einmal mehr als Regisseur bei Leverkusen. Kaum ein Offensivzug, an dem er nicht beteiligt ist. Pässe in die Tiefe, Steckbälle in den Lauf, kurze Ablagen im Halbraum – Wirtz liest das Spiel mit einer Reife, die seinem Alter eigentlich widerspricht. Sein Scorer-Punkt an diesem Spieltag wirkt fast wie eine logische Konsequenz.
Serhou Guirassy sorgt dann für die Torjäger-Bilder, die jeder Fan liebt. Er ist ständig in Bewegung, bietet sich an, macht das Spiel für seine Mitspieler einfacher. Dazu die eiskalten Abschlüsse. Sein Doppelpack passt perfekt in seine ohnehin schon starke Torstatistik dieser Saison. Kein Wunder, dass die Transfergerüchte rund um den Stürmer wieder hochkochen.
In den Expertenrunden wird bereits diskutiert, ob Guirassy den VfB langfristig halten kann oder ob im Sommer ein Wechsel zu einem absoluten Topklub droht. Die Verantwortlichen in Stuttgart geben sich gelassen und verweisen auf den laufenden Vertrag, wissen aber natürlich selbst, wie der Markt im modernen Fussball funktioniert.
VAR-Aufreger, Rote Karten, Verletzungen – der Rest des Spieltags
Natürlich kommt ein Bundesliga-Wochenende kaum ohne VAR-Diskussionen aus. In mehreren Stadien sorgt der Videobeweis für längere Unterbrechungen und hitzige Debatten. Ein vermeintlicher Elfmeter wird zurückgenommen, eine Abseitsstellung im Millimeterbereich sorgt für Fassungslosigkeit auf der Trainerbank. Die Fans pfeifen, die Spieler diskutieren – am Ende bleibt ein schaler Beigeschmack.
Dazu kommen bittere Verletzungsszenen. In einem Spiel muss ein Schlüsselspieler bereits in Hälfte eins runter, Oberschenkel, sofort der Griff an die Muskulatur. Der Coach spricht später von einer „unglücklichen Szene“ und hofft auf eine möglichst kurze Ausfallzeit. In einem anderen Stadion kassiert ein Defensivmann nach wiederholtem Foulspiel Gelb-Rot – eine Szene, die im Abstiegskampf noch richtig wehtun kann.
Die Trainerstühle geraten ebenfalls in Bewegung. Bei einem Klub im Tabellenkeller wird der Ton rauer, die Medien spekulieren über Wackelkandidaten an der Seitenlinie. Offiziell gibt es noch Rückendeckung von oben, aber die bekannten Floskeln von „Ruhe bewahren“ und „Spielweise weiterentwickeln“ sind meist das letzte Warnsignal, bevor es wirklich ernst wird.
Ausblick: Nächster Spieltag mit neuer Sprengkraft
Der nächste Spieltag hat es in sich. Ganz oben könnte es zum direkten Duell im Titelkampf kommen, wenn der FC Bayern und Bayer Leverkusen ihre nächsten schweren Aufgaben vor der Brust haben und sich keine Ausrutscher mehr leisten dürfen. Jeder Fehlpass, jede Unkonzentriertheit kann die Bundesliga Tabelle binnen Sekunden auf den Kopf stellen.
Der BVB bekommt es mit einem unangenehmen Gegner zu tun, der tief verteidigt und auf schnelle Konter setzt. Genau die Art von Partie, in der die Dortmunder in der Vergangenheit immer wieder unnötig Punkte liegen ließen. Diesmal allerdings reist der BVB mit breiter Brust an.
Eintracht Frankfurt trifft auf einen direkten Rivalen im Kampf um Europa, ein echtes Sechs-Punkte-Spiel. Und im Keller stehen gleich mehrere Abstiegsduelle an, in denen man die Nervosität schon beim Auflaufen spüren wird. Grätschen, lange Bälle, zweite Bälle – hier geht es nicht um Schönheit, hier geht es ums Überleben.
Wer die Dynamik verstehen will, kommt an der tagesaktuellen Übersicht nicht vorbei. Die Bundesliga Tabelle ist in dieser Phase der Saison mehr als nur eine Ansammlung von Zahlen – sie ist das Barometer für Hoffnung, Druck, Krisenstimmung und Titelträume.
Der nächste Anpfiff kommt schneller, als den Trainern lieb ist. Für die Fans heißt das: Bier kaltstellen, Schal bereitlegen, Emotionen auf Maximum drehen. Am Samstag heißt es wieder: Anpfiff, Flutlicht, Vollgas – und ein neuer wilder Ritt durch die faszinierende Fussball-Welt der Bundesliga.


