Büromarkt, Leerstand

Büromarkt: Leerstand in deutschen Metropolen erreicht Rekordwert

06.02.2026 - 17:01:12

Der Leerstand in deutschen Großstädten erreicht mit 8,1 Prozent einen Höchststand, während die Nachfrage nach modernen Premiumflächen robust bleibt und die Mietpreise anziehen.

Die Leerstandsquote in den sieben größten deutschen Städten klettert auf ein Rekordhoch von 8,1 Prozent. Das entspricht einer unvermieteten Fläche von rund 8,1 Millionen Quadratmetern. Besonders ältere Gebäude in Randlagen bleiben zunehmend leer.

Gleichzeitig bleibt die Nachfrage nach modernen, zentral gelegenen Flächen robust. Diese wachsende Spaltung des Marktes treibt die Zahlen. Analysten prognostizieren, dass der Leerstand auch in diesem Jahr weiter steigen wird.

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Homeoffice und „Flight to Quality“ als Treiber

Zwei Hauptfaktoren bestimmen den Markt: Hybride Arbeitsmodelle und ein klarer „Flight to Quality“. Viele Unternehmen reduzieren oder optimieren ihre Büroflächen nach der Pandemie. Gleichzeitig suchen sie gezielt nach hochwertigen, nachhaltigen Objekten mit bester Infrastruktur.

  • Die Folge: Modernisierte Neubauten in Top-Lagen sind gefragt.
  • Das Problem: Ältere Bestandsimmobilien, die nicht ESG-konform sind, verlieren an Attraktivität und bleiben leer.

Frankfurt und Düsseldorf führen Leerstands-Ranking

Die Entwicklung verläuft in den Metropolen sehr unterschiedlich. Die höchsten Quoten melden aktuell Frankfurt (12,1 %) und Düsseldorf (12,7 %). Hamburg und Köln liegen mit je 6,3 Prozent deutlich darunter.

Trotz des großen Angebots steigen die Spitzenmieten für Premiumflächen weiter. München bleibt mit bis zu 60 Euro pro Quadratmeter der teuerste Standort. In Hamburg kletterte die Spitzenmiete auf 41 Euro.

Polarisierung zwischen Top- und Schrottimmobilien

Der Markt spaltet sich immer weiter. Auf der einen Seite stehen begehrte Neubauten, auf der andere veraltete Objekte. Für Eigentümer wird es überlebenswichtig, in Modernisierung zu investieren.

Themen wie Umnutzung oder Rückbau gewinnen an Bedeutung. Könnten leerstehende Büroflächen künftig als Wohnraum dienen? Die Zukunft gehört nutzerorientierten Konzepten mit hoher digitaler und ökologischer Widerstandsfähigkeit.

Ausblick: Leerstand steigt, Premiumlagen bleiben knapp

Für 2026 erwarten Experten eine moderate Belebung der Vermietung. Dennoch wird der Leerstand voraussichtlich weiter zunehmen. Viele neu fertiggestellte Flächen finden nicht sofort einen Mieter.

Die Nachfrage nach den allerbesten Lagen übertrifft das Angebot bei Weitem. Daher bleibt der Preisdruck auf Spitzenmieten hoch. Der deutsche Büromarkt befindet sich mitten in einem tiefgreifenden Strukturwandel.

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