Brother, JP3830000006

Brother Industries Ltd-Aktie (JP3830000006): Druck- und Industriekonzern mit frischer Dividendenperspektive

15.05.2026 - 02:40:27 | ad-hoc-news.de

Brother Industries Ltd bleibt als japanischer Druck- und Industriekonzern im Fokus, nachdem neue Hinweise zur kommenden Dividendenzahlung und aktuelle Kursdaten aus Tokio vorliegen. Was hinter dem Geschäftsmodell und den Ertragsquellen steckt, lesen Anleger hier.

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Brother Industries Ltd gehört zu den etablierten japanischen Technologiewerten im Bereich Druck- und Beschriftungslösungen sowie Industrieausrüstung. Für Anleger ist die Aktie nicht nur wegen der breiten Produktpalette, sondern auch mit Blick auf laufende Dividendenzahlungen und die jüngste Kursentwicklung in Tokio interessant. Laut einem Überblick auf ad-hoc-news, der sich auf aktuelle Marktdaten stützt, wurden die Papiere Anfang Mai 2026 an der Tokioter Börse um rund 1.200 Yen gehandelt, wie aus einem Beitrag zu Brother Industries hervorgeht, der bei Ad-hoc-news Stand 08.05.2026 zitiert wird. Zusätzlich weist ein internationaler Dividendenkalender die Aktie mit einem angesetzten Zahltag im Juni 2026 aus, wobei ein Ex-Tag Ende März 2026 vermerkt ist, wie ein Eintrag bei Divvydiary Stand 10.05.2026 zeigt.

Stand: 15.05.2026

Von der Redaktion - spezialisiert auf Aktienberichterstattung.

Auf einen Blick

  • Name: Brother
  • Sektor/Branche: Elektrotechnik, Druck- und Industriegeräte
  • Sitz/Land: Nagoya, Japan
  • Kernmärkte: Japan, Nordamerika, Europa, Asien-Pazifik
  • Wichtige Umsatztreiber: Drucker und Multifunktionsgeräte, Etikettendrucker, Näh- und Stickmaschinen, Industrieausrüstung und Komponenten
  • Heimatbörse/Handelsplatz: Tokio (Ticker 6448)
  • Handelswährung: Japanischer Yen

Brother Industries Ltd: Kerngeschäftsmodell

Brother Industries Ltd ist ein international ausgerichteter Technologiekonzern mit Schwerpunkt auf Druck-, Kennzeichnungs- und Industriegeräten. Das Unternehmen entwickelt, produziert und vertreibt Büro- und Heimdrucker, Etikettendrucker, Faxgeräte, Scanner, Näh- und Stickmaschinen sowie spezialisierte Industriekomponenten. In einer englischsprachigen Unternehmensbeschreibung wird hervorgehoben, dass Brother seine Aktivitäten in mehrere Segmente gliedert, darunter Druck- und Kommunikationsprodukte, Nähmaschinen und Maschinenbau, wie ein Unternehmensprofil auf einer Finanzplattform zeigt, das sich auf die offiziellen Geschäftsberichte bezieht, etwa wie es bei Ad-hoc-news Stand 05.05.2026 zusammengefasst wird.

Das Kerngeschäft im Druckbereich umfasst vor allem Tintenstrahl- und Laserdrucker sowie Multifunktionsgeräte für Privathaushalte, kleine und mittlere Unternehmen sowie größere Organisationen. Ergänzend bietet Brother Etikettendrucker und Beschriftungsgeräte an, die in Büros, im Handel und in industriellen Umgebungen zum Einsatz kommen. Ein Teil der Erlöse stammt aus dem Verkauf von Verbrauchsmaterialien wie Tinte, Toner und Etikettenbändern, die für wiederkehrende Umsätze sorgen. In einigen Märkten zählen auch Managed-Print-Services und Wartungsverträge zum Angebot, mit denen Kunden eine planbare Kostenstruktur für ihren Dokumentendruck erhalten.

Neben dem Druckgeschäft betreibt Brother ein Segment für Haushaltsnähmaschinen und elektronische Näh- und Stickgeräte. Dieses Feld richtet sich sowohl an Hobbyanwender als auch an semiprofessionelle Kunden. In einem deutschsprachigen Beitrag zu Brothernähmaschinen wird das Unternehmen als etablierter Anbieter für kreative Projekte beschrieben, dessen Geräte für Zuverlässigkeit und Nutzerfreundlichkeit stehen, wie ein Artikel zu Nähmaschinenmodellen bei Ad-hoc-news Stand 09.05.2026 ausführt. Mit diesen Produkten erschließt Brother eine andere Kundengruppe als im klassischen Büromarkt und trägt zu einer breiteren Diversifikation des Konzerns bei.

Ein weiteres Standbein ist das Segment für industrielle Lösungen und Komponenten. Dazu zählen unter anderem industrielle Nähmaschinen, CNC-basiertes Bearbeitungsequipment, bestimmte Komponenten für Maschinenbauer sowie Lösungen für Kennzeichnung und Automatisierung. Dieses Geschäft ist stärker zyklisch und hängt von Investitionsausgaben der Industrie ab, trägt aber bei guter Auftragslage maßgeblich zur Profitabilität bei. Laut Unternehmensangaben richtet sich Brother hier an Branchen wie Automobil, Elektronikfertigung, Textilproduktion und andere verarbeitende Industrien, die robuste und präzise Maschinen benötigen.

Organisatorisch verfolgt Brother einen integrierten Ansatz entlang der Wertschöpfungskette. Das Unternehmen betreibt eigene Entwicklungszentren, Fertigungsstandorte und Vertriebsorganisationen in verschiedenen Regionen. Forschung und Entwicklung sollen Innovationen in Bereichen wie energieeffizienter Drucktechnologie, verbesserter Konnektivität, Softwarelösungen und anwenderfreundlicher Bedienoberflächen vorantreiben. Im Bereich Industrie und Automatisierung kommen zusätzlich Trends wie Digitalisierung, vernetzte Maschinen und datenbasierte Services hinzu, die das Produktangebot ergänzen sollen. All dies ist darauf ausgerichtet, eine Kombination aus Hardware, Software und Service zu liefern, um sich im Wettbewerb von reinen Hardwareanbietern abzuheben.

Wichtigste Umsatz- und Produkttreiber von Brother Industries Ltd

Für Brother Industries Ltd sind die Druck- und Dokumentenlösungen ein zentraler Umsatztreiber. In vielen Märkten hat sich Brother als Anbieter von Büro- und Heimdruckern etabliert, insbesondere im Segment kleiner und mittlerer Unternehmen. Hier spielen laserbasierte Multifunktionsgeräte eine große Rolle. Wiederkehrende Erlöse stammen aus Verbrauchsmaterialien wie Tonerkartuschen und Tintenpatronen, aber auch aus Serviceleistungen und Wartungsverträgen. Dieses Modell ähnelt branchenüblichen Strukturen der Druckerindustrie, bei denen Geräte oft zu wettbewerbsfähigen Preisen angeboten werden, während Verbrauchsmaterialien über den Produktlebenszyklus hinweg für kontinuierliche Einnahmen sorgen.

Etikettendrucker und Beschriftungsgeräte sind ein weiterer wichtiger Baustein des Brotherportfolios. Sie kommen in Büros, Lagern, Ladengeschäften und teilweise im industriellen Umfeld zum Einsatz. Die dazugehörigen Etikettenbänder und Materialien liefern wiederkehrende Umsätze. In globalen Märkten mit wachsendem Bedarf an Kennzeichnungslösungen, etwa durch E-Commerce, Logistik und höhere Anforderungen an Rückverfolgbarkeit, profitiert Brother potenziell von einer Ausweitung des Einsatzes solcher Systeme. Durch die Kombination von Desktopetikettendruckern, mobilen Geräten und professionellen Lösungen bedient das Unternehmen unterschiedliche Kundengruppen mit verschiedenen Preisniveaus.

Im Segment der Näh- und Stickmaschinen verdient Brother sowohl am Verkauf der Geräte als auch an Zubehör und Software. Gerade computergestützte Modelle, die Muster und Designs verarbeiten können, sprechen eine Zielgruppe an, die bereit ist, für zusätzliche Funktionen höhere Preise zu bezahlen. Die Nachfrage in diesem Bereich hängt teilweise von Konsumtrends im Heimtextil- und DIY-Bereich ab. Medienberichte zu Brotherprodukten heben hervor, dass Anwender die Kombination aus technischer Zuverlässigkeit und kreativen Möglichkeiten schätzen, was sich auch in der Wahrnehmung der Marke in Hobbykreisen widerspiegelt.

Auch der Bereich Industrieausrüstung und Komponenten trägt wesentlich zur Geschäftsentwicklung bei. Industrielle Nähmaschinen, CNC-Ausrüstung und andere Spezialgeräte generieren Umsätze im Investitionsgütersegment, das üblicherweise zyklischer verläuft als das Druckergeschäft. Wenn Unternehmen verstärkt in Produktivität und Automatisierung investieren, kann sich dies positiv auf Auftragseingänge und Auslastung auswirken. Umgekehrt können Konjunkturabkühlungen und zurückhaltende Investitionspläne sich bremsend auswirken. Brother versucht, sein Portfolio so auszurichten, dass es sowohl Standardlösungen als auch spezifisch angepasste Produkte bietet, um verschiedenste Kundenanforderungen zu bedienen.

Der geografische Mix spielt für Brother Industries Ltd ebenfalls eine entscheidende Rolle. Nach Unternehmensangaben sind die Kernmärkte in Japan, Nordamerika, Europa und Teilen Asiens angesiedelt. Dabei ist Europa ein wichtiger Absatzmarkt für Drucker, Beschriftungslösungen und ausgewählte Nähmaschinenprodukte. Für deutsche Anleger ist relevant, dass Brother in Europa über zahlreiche Vertriebsgesellschaften vertreten ist und damit auch indirekt an die Entwicklung der europäischen und deutschen Wirtschaft gekoppelt ist. Die Nutzung von Druck- und Kennzeichnungslösungen in Industrie, Logistik und Handel in Deutschland schafft einen realwirtschaftlichen Bezug zur hiesigen Konjunktur und zu langfristigen Trends in Richtung Automatisierung und Digitalisierung.

Langfristig betrachtet versucht Brother, die Abhängigkeit von einzelnen Produktkategorien zu reduzieren. Die Kombination aus Büro- und Heimdruckern, Etikettierlösungen, Heimnähmaschinen und industriellen Maschinen sorgt für eine vergleichsweise breite Aufstellung. Dadurch ist das Unternehmen weniger stark von kurzen Produktlebenszyklen einzelner Segmente abhängig, muss dafür aber mehrere Märkte gleichzeitig im Blick behalten. Für die Ergebnisentwicklung sind außerdem Faktoren wie Kostenmanagement in der Produktion, Währungseffekte aufgrund der Yenbasierten Berichterstattung und die Fähigkeit, neue Produktgenerationen erfolgreich im Markt zu platzieren, ausschlaggebend.

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Branchentrends und Wettbewerbsposition

Der Markt für Druck- und Dokumentenlösungen befindet sich seit Jahren im Wandel. Einerseits hat die zunehmende Digitalisierung den klassischen Bürodruck in vielen Bereichen reduziert, andererseits entstehen durch Remote-Arbeit und Homeoffice neue Einsatzfelder für kompakte Druck- und Scangeräte im privaten Umfeld. Brother bewegt sich in diesem Spannungsfeld und konkurriert mit globalen Anbietern aus den Bereichen Drucker und Bürokommunikation. Marktbeobachter verweisen darauf, dass sich Anbieter zunehmend über Zuverlässigkeit, Gesamtbetriebskosten und Servicequalität positionieren, da sich die reinen Hardwareunterschiede teilweise verringert haben. Für Brother ist die Fähigkeit, im Segment kleiner und mittlerer Unternehmen sowie bei Heimanwendern attraktive Komplettlösungen anzubieten, ein Bestandteil der Wettbewerbsposition.

Der Bereich Etikettendruck und Kennzeichnung profitiert zudem von strukturellen Trends wie E-Commerce, Logistikoptimierung und regulatorischen Vorgaben zur Rückverfolgbarkeit von Waren. In dieser Nische konkurriert Brother mit spezialisierten Herstellern, kann aber auf seine bestehende Vertriebsstruktur und Markenbekanntheit im Bürobereich aufbauen. Für industrielle Kunden sind zudem Ausfallzeiten und Integrationsfähigkeit in bestehende Systeme von Bedeutung. Brother adressiert diese Aspekte unter anderem mit robusten Geräten, optionalen Softwarelösungen und Supportangeboten, wie aus Produktinformationen und Kundenmaterial hervorgeht, die sich an Geschäftskunden richten.

Im Segment Nähmaschinen und textilbezogene Lösungen ist Brother in einem Markt aktiv, der sowohl von Hobbytrends als auch von professionellen Anwendungen beeinflusst wird. Digitalisierung, Designsoftware und vernetzte Geräte verändern die Art und Weise, wie Hobbyanwender und Kleinbetriebe Textilien gestalten und verarbeiten. Brother tritt hier als Anbieter auf, der klassische Verarbeitung mit digitaler Technik kombiniert. Für den Konzern ergibt sich daraus die Möglichkeit, Kundenbeziehungen über den Erstkauf hinaus durch Software, Zubehör und regelmäßige Produkterneuerungen zu vertiefen.

Auf Unternehmensebene nutzt Brother Industrialisierungs- und Automatisierungstrends, um sein Portfolio an Industrieausrüstung zu erweitern. Ein Beispiel für die strategische Ausrichtung im industriellen Bereich ist die vollständige Übernahme des japanischen Druckspezialisten Mutoh Holdings, die im März 2024 abgeschlossen wurde. In einer Meldung wird berichtet, dass Brother die Übernahme von Mutoh als Teil einer auf industrielle Drucklösungen ausgerichteten Wachstumsstrategie versteht, wie ein Beitrag zu dieser Transaktion bei MarketScreener Stand 23.03.2024 beschreibt. Damit stärkt Brother seine Position in Bereichen wie großformatigem Druck und Spezialanwendungen, die abseits des klassischen Büromarktes zusätzliche Wachstumsperspektiven bieten.

Für deutsche Anleger ist neben der internationalen Wettbewerbsposition auch die Rolle Europas als Absatzmarkt relevant. Brother umfasst in seiner europäischen Präsenz Verkaufsgesellschaften und Serviceorganisationen, die Unternehmen, Behörden und Privatkunden mit Druck- und Beschriftungslösungen beliefern. In Deutschland verwenden zahlreiche kleinere Betriebe, Praxen und Dienstleister Geräte des Konzerns, ohne dass dies in der Börsenberichterstattung im Vordergrund steht. Dennoch bilden diese realen Anwendungsfälle einen wirtschaftlichen Anknüpfungspunkt zwischen der Kursentwicklung an der Börse Tokio und der alltäglichen Nutzung der Produkte im deutschen Markt.

Warum Brother Industries Ltd für deutsche Anleger relevant ist

Die Aktie von Brother Industries Ltd ist in erster Linie an der Börse in Tokio notiert und wird in japanischen Yen gehandelt. Für deutsche Anleger, die über internationale Broker oder entsprechende Plattformen Zugang zum japanischen Markt haben, bietet der Wert die Möglichkeit, an einem breit aufgestellten Technologie- und Industriekonzern teilzuhaben. Indirekt ist Brother über seine Produkte auch in Deutschland präsent, etwa durch Drucker, Beschriftungsgeräte und Nähmaschinen, die im Büro- und Privatbereich genutzt werden. Damit besteht ein realwirtschaftlicher Bezug zwischen der Geschäftsentwicklung von Brother und der Nachfrage in der deutschen Wirtschaft.

Darüber hinaus kann die Aktie in verschiedenen internationalen Indizes und Fonds vertreten sein, die sich auf Industrietitel oder Technologiewerte konzentrieren. Für Anleger, die bereits in breit gestreute Fonds mit Fokus auf Japan oder den asiatisch-pazifischen Raum investiert sind, könnte Brother damit Teil des bestehenden Engagements sein, ohne dass die Einzelaktie separat im Depot gehalten wird. Auch bei Dividendenstrategien ist der Wert von Interesse, da japanische Konzerne in den vergangenen Jahren verstärkt Wert auf Aktionärsrendite legen. Der im Dividendenkalender für Juni 2026 ausgewiesene Zahltag signalisiert, dass Brother weiterhin regelmäßige Ausschüttungen leistet, wie es aus dem Eintrag bei Divvydiary Stand 10.05.2026 hervorgeht.

Für deutsche Privatanleger spielt außerdem die Währungsseite eine Rolle. Da Brother in Yen bilanziert und an der Tokioter Börse gehandelt wird, wirken sich Wechselkursbewegungen zwischen Euro und Yen auf die Rendite in heimischer Währung aus. Dies kann die tatsächliche Performance eines Investments im Vergleich zur reinen Kursentwicklung in Japan beeinflussen. Gleichzeitig bietet ein Engagement in einer Yenbasierten Aktie eine zusätzliche Diversifikation gegenüber einem rein eurozentrierten Portfolio. In Verbindung mit dem technologisch geprägten Geschäftsmodell von Brother entsteht so eine Mischposition aus Industrie- und Technologiethema mit internationaler Ausrichtung.

Welcher Anlegertyp könnte Brother Industries Ltd in Betracht ziehen - und wer sollte vorsichtig sein

Brother Industries Ltd richtet sich mit seinem Geschäftsmodell an einen globalen Kundenstamm und ist dabei sowohl im stabileren Verbrauchsmaterialgeschäft als auch im zyklischen Investitionsgüterbereich tätig. Für Anleger, die an etablierten Industrie- und Technologiewerten interessiert sind und eine gewisse Risikobereitschaft gegenüber Währungs- und Konjunkturschwankungen mitbringen, kann die Aktie als Baustein in einem internationalen Portfolio in Betracht kommen. Attraktiv könnte für einige Investoren die Kombination aus Sachwertcharakter durch die industrielle Basis und technologischen Elementen in Produktentwicklung und Digitalisierung sein.

Vorsichtiger könnten Anleger sein, die stark auf Transparenz und einfache Nachvollziehbarkeit ihrer Investments angewiesen sind. Da Brother in Japan notiert und wesentliche Informationen zunächst auf Japanisch oder Englisch veröffentlicht, ist der Zugang zu Detaildaten für rein deutschsprachige Anleger eingeschränkter als bei heimischen Werten. Zudem können branchenspezifische Entwicklungen, etwa Veränderungen im weltweiten Druckvolumen oder Investitionszyklen in der Industrie, die Ergebnissituation spürbar beeinflussen. Wer primär auf kurzfristige Kursbewegungen aus ist, muss sich darüber im Klaren sein, dass die Aktie von Faktoren beeinflusst wird, die auf dem deutschen Markt weniger präsent sind.

Risiken und offene Fragen

Wie bei allen international ausgerichteten Industrie- und Technologiekonzernen sind auch bei Brother Industries Ltd verschiedene Risiken zu berücksichtigen. Dazu zählen konjunkturelle Schwankungen in den wichtigsten Absatzregionen, die Nachfrage nach Investitionsgütern und langlebigen Konsumgütern beeinflussen können. Ein Rückgang der Investitionsbereitschaft in der Industrie oder eine längere wirtschaftliche Abkühlung könnte sich in geringeren Bestellungen industrieller Maschinen und Drucklösungen niederschlagen. Im Drucksegment bleibt zudem die strukturelle Herausforderung bestehen, dass die Digitalisierung in manchen Bereichen das Bedarfspotential für physische Ausdrucke reduziert, während neue Anwendungsszenarien im Homeofficebereich diese Entwicklung teilweise kompensieren.

Weitere Risiken ergeben sich aus dem Wettbewerbsdruck in allen Kernsegmenten. Brother konkurriert mit globalen Anbietern im Drucker- und Bürogerätemarkt, mit spezialisierten Herstellern im Etikettierbereich und mit etablierten Unternehmen im Industrie- und Nähmaschinensegment. Preisdruck, technologische Innovationen konkurrierender Anbieter und Veränderungen bei Kundenpräferenzen können Einfluss auf Marktanteile und Margen haben. Hinzu kommen währungsbedingte Effekte, da Umsätze in unterschiedlichen Währungen erwirtschaftet werden, während die Berichterstattung in Yen erfolgt. Wechselkursbewegungen können daher die in der Berichtswährung ausgewiesenen Ergebnisse verstärken oder dämpfen.

Offene Fragen betreffen häufig die langfristige Positionierung von Brother in einem Umfeld, in dem sich die Bedeutung klassischer Drucklösungen wandelt. Wie erfolgreich die Strategie rund um industrielle Drucklösungen, Automatisierungskomponenten und neue Anwendungen für Kennzeichnung und Etikettierung umgesetzt wird, wird sich erst über mehrere Jahre ablesen lassen. Auch der Erfolg von Integrationsschritten wie der Übernahme von Mutoh ist eng mit der Fähigkeit verknüpft, Synergien im Vertrieb, im Produktportfolio und in der Entwicklung zu heben. Anleger, die sich näher mit der Aktie befassen möchten, greifen dafür in der Regel auf Geschäftsberichte, Präsentationen und weitere Investor-Relations-Unterlagen von Brother zurück, wie sie auf der offiziellen Investorenseite bereitgestellt werden.

Wichtige Termine und Katalysatoren

Zu den wiederkehrenden Katalysatoren für die Kursentwicklung von Brother Industries Ltd zählen die Veröffentlichung von Quartals- und Jahresabschlüssen, die Kommunikation von Prognosen und strategischen Initiativen sowie Beschlüsse zu Dividenden. Für das laufende Kalenderjahr ist insbesondere der Dividendentermin im Juni 2026 relevant, der im Dividendenkalender als anstehender Zahltag geführt wird, wie der Eintrag bei Divvydiary Stand 10.05.2026 festhält. Zudem ist der dort genannte Ex-Tag Ende März 2026 ein fixer Termin, ab dem der Anspruch auf die aktuelle Dividende im Kursverlauf eingepreist ist. Solche Daten dienen vielen Marktteilnehmern als Referenzpunkte für ihre Planung.

Darüber hinaus spielen Unternehmensmeldungen zu strategischen Projekten, möglichen weiteren Übernahmen oder Kooperationen und Investitionen in neue Werke und Produktlinien eine Rolle als potenzielle Kurstreiber. Die Veröffentlichung von Geschäftszahlen wird in der Regel von Analystenkommentaren und Medienberichten flankiert, die die Ergebnisse im Kontext des Branchenumfelds einordnen. Für internationale Anleger ist dabei auch wichtig, ob das Management seine mittelfristigen Ziele bestätigt oder anpasst. Da detaillierte Terminpläne und Präsentationsunterlagen meist direkt durch das Unternehmen kommuniziert werden, nutzen viele Investoren die Investor-Relations-Seite von Brother, um vorgegebene Termine wie Generalversammlungen, Ergebnispräsentationen oder Kapitalmarkttage im Blick zu behalten.

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Fazit

Brother Industries Ltd ist ein breit aufgestellter Technologiekonzern, der mit Druck- und Beschriftungslösungen, Näh- und Stickmaschinen sowie Industrieausrüstung mehrere Märkte gleichzeitig adressiert. Die Aktie wird an der Börse Tokio in Yen gehandelt und spiegelt damit sowohl branchenspezifische als auch währungsbedingte Einflüsse wider. Für deutsche Anleger ergibt sich ein Bezug über die Präsenz der Produkte im heimischen Markt und die Rolle Europas als Absatzregion. Laufende Dividendenzahlungen und strategische Initiativen wie der Ausbau industrieller Drucklösungen bilden zusätzliche Orientierungspunkte bei der Beobachtung des Unternehmens. Wie sich der Wert langfristig entwickelt, hängt maßgeblich von der Fähigkeit ab, sich in einem wandelnden Druckmarkt zu behaupten, Investitionszyklen in der Industrie zu nutzen und neue Anwendungen im Bereich Automatisierung und Kennzeichnung erfolgreich zu bedienen.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Aktien sind volatile Finanzinstrumente.

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