Broadcom, Aktie

Broadcom Aktie: Zollrisiko bleibt

03.04.2026 - 23:20:18 | boerse-global.de

Broadcom verzeichnet ein starkes KI-Geschäftswachstum, bleibt aber durch anhaltende Handelskonflikte und eine hohe Abhängigkeit vom chinesischen Markt verwundbar.

Broadcom Aktie: Zollrisiko bleibt - Foto: über boerse-global.de

Ein Jahr nach dem „Liberation Day" hat sich für Broadcom wenig beruhigt. Neue Handelsinitiativen der US-Regierung und eine drohende Ausweitung der Halbleiter-Zölle halten Anleger in Atem — während das operative Geschäft gleichzeitig Rekordwachstum liefert.

China bleibt das zentrale Risiko

Am 2. April 2025 löste Trumps „Liberation Day" einen Kursrutsch von über 10 % aus, gefolgt von weiteren 5 % als China Gegenzölle ankündigte. Die Aktie fiel auf ein Zweijahrestief von 145,24 Dollar. Seither hat sie sich erholt, doch die strukturelle Verwundbarkeit bleibt.

Der Grund: 20 % von Broadcoms Gesamtumsatz stammen aus China. Zwar wurden Halbleiter damals von den Zöllen ausgenommen — Trump hat jedoch angekündigt, dass entsprechende Maßnahmen für den Sektor „sehr bald" kommen könnten. Unklar ist, ob diese Pläne nur aufgeschoben oder dauerhaft vom Tisch sind. Chinas Handelsministerium hat seinerseits zwei Untersuchungen zu US-Handelspraktiken eingeleitet, eine davon zielt direkt auf US-Exportbeschränkungen bei fortschrittlichen Technologieprodukten.

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Starkes KI-Geschäft als Gegengewicht

Operativ liefert Broadcom beeindruckende Zahlen. Der KI-Halbleiterumsatz stieg im ersten Fiskalquartal 2026 um 106 % auf 8,4 Milliarden Dollar. Für das zweite Quartal erwartet das Unternehmen einen Gesamtumsatz von 22,0 Milliarden Dollar — ein Plus von 47 % gegenüber dem Vorjahr. Der KI-Halbleiteranteil soll dabei auf 10,7 Milliarden Dollar klettern, was einem Wachstum von rund 140 % entspräche.

Auch beim Kapitalrückfluss zeigt sich Broadcom großzügig: Im ersten Quartal wurden 10,9 Milliarden Dollar an Aktionäre ausgeschüttet — über Dividenden und Aktienrückkäufe. Der Vorstand hat zusätzlich 10 Milliarden Dollar für das Rückkaufprogramm bis Ende 2026 freigegeben.

Neue CFO, volatile Aktie

Zum 12. Juni übernimmt Amie Thuener, bislang bei Alphabet, den CFO-Posten. Ihr Vergütungspaket umfasst ein Grundgehalt von 700.000 Dollar, einen Einstandsbonus von einer Million Dollar sowie Aktienkomponenten.

Die Aktie selbst hat in den vergangenen zwölf Monaten 18 Kursausschläge von mehr als 5 % verzeichnet — ein Hinweis darauf, wie empfindlich der Titel auf externe Schocks reagiert. Im laufenden Jahr liegt sie mit 10,5 % im Minus, bewegt sich aber damit noch leicht besser als der breite Technologiesektor. Solange die Zollpolitik gegenüber Halbleitern ungelöst bleibt und China 20 % des Umsatzes ausmacht, dürfte diese Volatilität anhalten.

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